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Qeridoo Sportrex 1 Kinderanhänger Test

Von Qeridoo gibt es gefederte Kinderanhänger zum Preis günstiger ungefederter Modelle. Wir haben das vollausgestattete Ein-Kind-Modell Sportrex 1 probegefahren.
Viele radfahrende Eltern entscheiden sich für Kinderanhänger als Transportlösung. Dass das Reisen auf geringer Höhe in einem geschützten Abteil für die Kleinen sicherer ist, als auf einem hohen Kindersitz, hat sich nach Unfalluntersuchungen des ADAC vor Jahren herumgesprochen. Wenn es um die Federung des Anhängers geht, sind aber nicht wenige zu Kompromissen bereit – denn die Stoßdämpfung zwischen Rad und Passagierabteil muss meist mit einem gehörigen Aufpreis bezahlt werden. Unter 500 Euro gab es neu bisher kaum Angebote.

Der Qeridoo Sportrex 1 ist erheblich günstiger. Er verfügt sogar über eine Federung mit rund 40 mm Federweg, die nach dem Prinzip einer Fahrrad-Federung arbeitet und einstellbar ist. Bei unseren Fahrversuchen mit einem 25 Kilo schweren Kinder-Dummy zeigte sie sich als eher weich abgestimmt, sprach deshalb aber gut an. Zusammen mit den breiten Reifen dämpft das die meisten Fahrbahnstöße erkennbar ab. Dabei blieb der Sportrex 1 kippstabil und verlor auch bei unachtsamen Fahrten über Bordsteine in Schräglage nicht die Bodenhaftung. Insgesamt wirkt die Konstruktion solide und robust, was auch ein Grund für das mit 15 Kilo recht hohe Gewicht sein wird. Das lässt noch 25 Kilo Spielraum für das Gewicht des Kindes und seine Siebensachen – ausreichend, aber nicht üppig.
Viel Sitzkomfort für das Einzelkind
Dafür ist der Komfort für das Kind auch im Innenraum groß: Es hat viel Platz neben den Schultern und für die Beine, die in einem etwas abgesenkten und gegen Schläge vom Boden akzeptabel geschützten Fußraum liegen. Die Sicherheitsgurte funktionieren wie beim Autositz – einfach für die Eltern, sicher und bequem für das Kind. Auch die Kopffreiheit fiel für unsere vierjährigen Passagiere mit Helm großzügig genug aus. In den Stauraum hinter dem Sitz passt ein kleiner Einkauf gut hinein. Eine Platte bewahrt den Rücken des Kindes dabei vor Kontakt mit spitzen Gegenständen.
Gut gefiel uns die Handhabung des Qeridoo Sportrex 1 Kinderanhängers. Die Feststellbremse ist perfekt mit dem Fuß zu bedienen und steht nicht aus dem Gestell hervor. Auch das Einklappen des faltbaren Gestells geht leicht und ohne Quetschgefahr, die Räder sind mit einem Knopfdruck abzunehmen, das Buggy-Rad ist einfach zu montieren, das Ankuppeln verlangt keinen besonderen Krafteinsatz. Nur die Deichsel ist etwas umständlich abzunehmen, was beim Transport und beim Umbau zum Jogger ein Thema wird.
Giftstoffe sind bei Kinderanhängern immer ein Thema. Ein Prüfzertifikat eines chinesischen Testinstituts bescheinigt dem Qeridoo in dieser Hinsicht die Erfüllung der europäischen Kinderwagen-Norm. Wir stellen keine eigenen Untersuchungen an, nahmen aber beim Auspacken keine auffälligen Gerüche wahr. Lobenswert ist, dass die Reifen bei Eintreffen des Pakets vom Internethändler separat verpackt waren. Hintergrund: Ihre Ausdünstungen in den Innenraum sind ein Grund für erhöhte Schadstoffwerte in Kinderanhängern. Wer den Anhänger online bestellt, sollte gleich ein Batterie-Rücklicht dazuordern. Denn für Anhänger ist in Deutschland eine eigene Beleuchtung nach StVZO vorgeschrieben. Dem tut das Rücklicht genüge, das aber bei keinem Kinderanhänger, den wir bisher getestet haben, mitgeliefert wurde.
Technische Daten
Qeridoo Sportrex 1, ca. 349 Euro: gefederter Kinderanhänger für 1 Kind mit 20-Zoll-Laufrädern. Zulässiges Gesamtgewicht: 40 kg (Anhänger, Insasse und Gepäck), Gewicht: 15,2 kg (mit Schiebegriff, ohne Joggerrad), Federweg: 40 mm; Sitzhöhe (Sitz bis Dachkante): 73 cm, Sitzlänge: 54 cm; Schulterbreite: 54 cm; Breite über alles (Rad – Rad): 77 cm; Länge: 98 cm; Höhe Schiebegriff: 106 cm; Stauraum hinter Kabine: ca. 33 Liter; Faltmaß: 32x60x113 cm; erfüllte Norm: Schadstoffprüfung EN71-Parts 3 (Kinderwagen); EN15918 (Sicherheit); Besonderheiten: einsteckbares Buggyrad mit Joggerfunktion, Seitenwimpel, Belüftungssystem im Kopfbereich, kombiniertes Wetter- und Insektenverdeck; optional: Regenverdeck, Jogger-Kit mit Handbremse
Testurteil: sehr gut

Ausprobiert: Endura Urban CoolMax Merino

Text & Fotos: Patrick Kunkel
Funktionale Radtrikots sind meist wenig alltagstauglich. Und umgekehrt stößt stylishes Textil, mit dem man sich auch in der Uni oder der Espressobar sehen lassen mag, auf dem Rad oft schnell an seine Grenzen. Enduras „Urban CoolMax Merino” Langarmtrikot sieht nicht nur edel aus, sondern lässt auch funktional – zumal nach einem Monat im Dauertest – kaum etwas zu wünschen übrig.

Urban CoolMax® Merino Langarm Trikot, Endura, UVP UVP €69.99
Das Endura CoolMax Merino Langarm Trikot macht besonders in der Stadt einen guten Eindruck. Fotos: Patrick Kunkel.

Der Schnitt ist vergleichsweise eng, das Langarmtrikot des schottischen Radtextilherstellers sitzt gut, auch in gestreckter Sitzposition verrutscht nichts. Das dehnbare Coolmax/Merino-Mischgarn passt sich den Körperformen an und vor allem: Es trägt sich angenehm, auch bei wärmeren Temperaturen, und transportiert Feuchtigkeit sehr schnell nach außen.
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Das Langarmshirt ist eng geschnitten und aus dehnbarem Coolmax/Merino-Mischgarn gefertigt.

Die Verarbeitung ist hochwertig, die Details durchdacht: Hoher Kragen mit langer Knopfleiste, verborgene Reißverschlusstasche hinten, eine lang heruntergezogene Rückenpartie, die vor Zugluft schützt – und trotzdem nicht doof aussieht. Bemerkenswert: Nach mehreren Wäschen und einem Monat im Dauergebrauch ist das Jersey immer noch in Form. Kleines Manko: Der Reißverschluss der praktischen Rückentasche lässt sich während der Fahrt einhändig nicht öffnen.
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Die Rückenpartie ist hinten länger und mit einer Tasche versehen.

Fazit: hoher Tragekomfort, gute Passform und edler Look. Sehr gut verarbeitet.
Endura „Urban CoolMax Merino”, Langarmtrikot, 69,99 Euro. Größen: S, M, L, XL, XXL, Farben: Schwarz oder Steingrau
www.endurasport.com

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Der Reißverschluss der Tasche lässt sich jedoch nicht einhändig während der Fahrt öffnen.
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Der Kragen ist hoch und mit einer langen Knopfleiste versehen.

Sportkleidung und elektronische Helfer – darauf möchten Radfahrer nicht mehr verzichten

Ob Fahrrad, Kleidung oder Helm, vorbei sind die Zeiten unbequemer und klobiger Ausrüstung. Der Radsport ist längst professionell geworden, auch für Gelegenheitsradler.

Sportkleidung und elektronische Helfer - auf diese Entwicklungen möchten Radfahrer nicht mehr verzichten Bild 1 Radfahrer
Funktionskleidung muss nicht immer bunt und auffällig sein. Foto: stux© Pixabay.com.

Mit der richtigen Kleidung unterwegs
Viele Radfahrer sind bei Wind und Wetter unterwegs und nutzen das Fahrrad nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als Sport- und Trainingsgerät. Entsprechend sind die Ansprüche an die richtige Fahrradbekleidung unterschiedlich. Wer intensiv mit seinem Rad trainiert, braucht entsprechend atmungsaktive Kleidung. Damit es beim Fahren nicht zu unangenehmen Druck- oder Reibestellen kommt, sollte die Kleidung gut am Körper sitzen. Sitzt sie zu eng, scheuert sie bei der Bewegung; sitzt sie zu weit, kann sie Falten werfen und damit schmerzhafte Druckpunkte erzeugen. Entsprechend sollten vor dem Kauf die eigenen Körpermaße überprüft werden. Hier finden sich gängige Maßtabellen für Oberbekleidung und Hosen, aber auch Handschuhe und Mützen.
Die typische Radlerhose war früher Zielscheibe des allgemeinen Spotts mit meist grellen Farben und wenig schmeichelhaften Mustern. Über die heutigen Sporthosen für Radfahrer lacht niemand mehr. Flachnähte, atmungsaktives Elasthan und Gel-Polster an den Sitzflächen gehören zu den modernen Technologien, die insbesondere Sportfahrer nicht mehr missen möchten. Dazu kommt, dass sie natürlich auch in dezentem Schwarz zu haben sind. Moderne Funktionskleidung sorgt dafür, dass entstehender Schweiß schnell vom Körper weg transportiert wird, damit sie nicht feucht wird und der Träger nicht auskühlt. Kunstfasern wie Elasthan und Viskose sind darüber hinaus sehr elastisch und auch pflegeleicht, was einen hohen Tragekomfort gewährleistet und entsprechend lange Haltbarkeit.
Das klassische Zwiebelsystem umfasst drei Schichten:
Sportkleidung und elektronische Helfer - auf diese Entwicklungen möchten Radfahrer nicht mehr verzichten Grafik
Die äußere Schicht der Fahrradbekleidung ist nach wie vor in grellen Farben beliebt; dies ist dem Sicherheitsaspekt geschuldet, denn grellgrüne oder –gelbe Jacken werden auch bei Dämmerung oder im Regen gut von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen. Nur ins Büro oder zum Stadtbummel möchten die meisten Menschen damit nicht unbedingt fahren.
Wer nur gemütlich fahren oder mit dem Rad Besorgungen machen möchte, kommt im Allgemeinen mit normaler Alltagskleidung gut aus, doch auch hier sollte eine Fahrradjacke nicht fehlen. Softshell-Jacken sind außen mit widerstandfähigem Material ausgestattet und innen mit isolierendem ausgestattet. So sind sie zum einen atmungsaktiv, halten auf der anderen Seite aber auch Wind und leichten Schauern stand. Häufig sind sie sogar mit regendichten Reißverschlüssen ausgestattet oder mit flexiblen Belüftungsspalten unter den Achseln. Inzwischen sind Fahrradjacken nicht nur enganliegend, sondern auch mit legerem Schnitt zu haben, sodass sie durchaus auch bei einer Runde durch die Stadt eine gute Figur machen.
Immer mehr Hersteller haben Radfahrer als Zielgruppe für sich entdeckt und entwickeln Kleidung, die nicht nur funktional ist, sondern dabei auch vorzeigbar aussieht.
Passende Schuhe für jeden Radsport
So unterschiedlich die Radsport-Ansprüche an Rennrad-, Mountainbike- oder City-Radfahrer sind, so unterschiedlich sind auch die dazugehörigen Schuhe. Für den Radsport sind Klickpedalen inzwischen üblich und dazu gehören natürlich die entsprechenden Schuhe, die über passende Aufnahmen für die sogenannten „Cleats“ verfügen. Bei Klickpedalen sind spezielle Schuhe nötig, die unter dem Großzehengrundgelenk in die Pedale einrasten. So kann der Schuh auch bei festem Tritt oder bei Nässe nicht vom Pedal rutschen, und es kann zusätzlich Muskelkraft für besseren Antritt mobilisiert werden.
Bei Rennrad-Schuhen werden meist Sohlen mit einer möglichst steifen Verarbeitung gewählt. Diese eigenen sich zwar nicht gut zum Laufen, sind für das Fahren aber perfekt. Wer Triathlon fährt, greift zu Schuhen, die sich entsprechend schnell überstreifen lassen und für die bessere Handhabung eine Schlaufe an der Ferse haben. Mountainbike-Fahrer und Tourenradler greifen eher zu Schuhen, die auch beim Gehen noch einen gewissen Komfort bieten.
In einer Zusammenarbeit haben der Reifenhersteller Michelin und die chinesische Jihua Group Radschuhe entwickelt, die ähnliche Eigenschaften aufweisen sollen wie Sommerreifen. Die Sohle soll eine gute Traktion bieten und selbstreinigend sein.
Sportkleidung und elektronische Helfer - auf diese Entwicklungen möchten Radfahrer nicht mehr verzichten Bild 2 Fahrradhelm
Ein Helm kann das Verletzungsrisiko bei einem Sturz deutlich mindern. Foto: Hans© Pixabay.com

Ungeliebt, aber wichtig – der Helm
Auch wenn moderne Fahrradhelme leicht sind und in vielen verschiedenen Formen und Farben zu haben sind, tragen viele Radfahrer nur ungern einen Kopfschutz. Zwei schwedische Designerinnen haben 2011 einen „unsichtbaren“ Fahrradhelm auf den Markt gebracht. Dieser funktioniert im Wesentlichen wie ein Airbag und sieht im unbenutzten Zustand aus wie ein Schal. Bei einem Sturz registriert er die ungewöhnliche Bewegung und entfaltet sich automatisch in einem Bruchteil einer Sekunde. Allerdings kostet der Airbag für den Kopf mehrere hundert Euro und muss, einmal nach einem Sturz ausgelöst, ersetzt werden.
Elektronische Gadgets und Wearables
Auch Radfahrer haben längst den Nutzen von Technik auf kleinstem Raum für sich entdeckt.
Fahrradcomputer bieten inzwischen Funktionen, die über das schlichte Messen von Geschwindigkeit und Entfernung hinausgehen. Je nach Ausstattung können Fahrradcomputer schon als Fitnesscomputer genutzt werden, die zusätzlich noch den Puls, die Trittfrequenz und verbrauchten Kalorien anzeigt. Die besonders umfangreichen Modelle bieten die Möglichkeit, sich mit einem Fitnessprogramm im Internet zu verbinden und regelmäßig Erfolge abzufragen oder Tagesziele vorzugeben. Wer noch etwas mehr Geld ausgeben möchte, bekommt für mehrere hundert Euro auch einen Fahrradcomputer mit GPS und Navigationsfunktion.
Auch in puncto Sicherheit profitieren Radfahrer von der voranschreitenden Technik. Energiesparende LED-Scheinwerfer liefern deutlich besseres Licht als herkömmliche Fahrradlampen und sorgen für besseres Sehen und Gesehen-Werden bei Nacht.
Auch der Diebstahlschutz umfasst inzwischen mehr als lediglich Kette und Schloss um das Gestell. Das Sicherheitssystem „insecT“ wird am Fahrrad montiert und verbindet sich via Bluetooth mit dem Smartphone des Besitzers. Sobald sich dieser vom Rad entfernt, wechselt das Gerät in den Sicherheitsmodus und meldet automatisch, sobald jemand das Rad bewegt. Falls der Diebstahl nicht verhindert werden kann, fungiert das Gerät als Peilsender und informiert zudem andere Besitzer eines insecT-Sicherheitssystems über das gestohlene Fahrrad, wenn sich diese in der Nähe befinden. Über Startnext wurde das Projekt per Crowdfunding inzwischen vollständig finanziert und bereits im März dieses Jahres soll ein Prototyp an den Start gehen.
Eine ganz besondere Hightech-Spielerei ist der Fahrradlenker „Helios“, der über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert wurde, wie golem.de berichtet. Der Lenker verfügt über LED-Scheinwerfer; einer davon ist zentral platziert und nach vorn ausgerichtet, zwei weitere befinden sich jeweils an den Außenseiten des Lenkers. Diese sorgen nicht nur für Sicherheit durch Sichtbarkeit, sondern zeigen darüber hinaus auch durch Blinken an, wenn der Fahrer abbiegen möchte. Beim Bremsen wechselt das Licht zudem in eine rote Farbe.
Zusätzlich ist im Lenker auch ein GPS-Modul integriert, in das eine SIM-Karte gesteckt werden kann. Hierdurch ist das Fahrrad im Falle eines Diebstahls ganz einfach zu orten. Der verbaute Akku soll sieben Stunden dauerhaft in Betrieb sein können und mit einem Reserveakku auch bis zu 15 Tage funktionieren.
Sportkleidung und elektronische Helfer - auf diese Entwicklungen möchten Radfahrer nicht mehr verzichten Bild 3 Mountainbike
Ob Actioncam oder elektronische Gangschaltung; technische Hilfsmittel für den Radsport gibt es zuhauf. Foto: Maumau97© Pixabay.com

Immer beliebter wird auch die Nutzung von Action-Cams, ob sie nun am Helm oder am Lenker befestigt werden. Insbesondere beim Mountainbike-Fahren entstehen durch solche Kameras spektakuläre Videos, doch auch im alltäglichen Straßenverkehr können sie im Falle eines Unfalls ein wichtiges Beweisstück sein.

La Rioja GPX-Track und Infos

La Rioja in Nordspanien ist als Weinbaugebiet in der ganzen Welt bekannt – als Radreiseziel dagegen kaum. Dabei erstreckt sich zwischen hügeligen Weinbergen, jahrhundertealten Pilgerwegen und über 2.000 Meter hohen Bergen ein besonders abwechslungsreiches Terrain für Radreisende.

DOWNLOAD La Rioja GPX-Track

Anreise
Auto:
Von Frankfurt a.M. durch Frankreich sind es ca. 1.500 km über mautpflichtige Autobahnen.
Flugzeug:
Bilbao wird ganzjährig jeden Tag von Frankfurt angeflogen. Dauer ca. 2,5 Stunden. Weiter nach Ezcaray mit dem Mietwagen oder Zug von Bilbao nach Miranda de Ebro.

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Gefahrene Route
1. Etappe: Ezcaray – Santo Domingo de la Calzada – Haro
Länge: 40,7 km, Anstieg: 245 m
2. Etappe: Haro – Labastida – Peñacerrada – Puerto de Herrera – Elciego
Länge: 36,3 km, Anstieg: 839 m
3. Etappe: Elciego – Baños de Ebro – San Vicente de la Sonsierra – Briones – Berceo
Länge: 49 km, Anstieg: 725 m
4. Etappe: Berceo – San Millán de la Cogolla – Villaverde – Bobadilla – Venta de Goyo Länge: 41 km, Anstieg: 514 m
5. Etappe: Venta de Goyo – Mansilla – Villavelayo – Canales – Monterrubio – Bezares – Barbadillo de Herrero
Länge: 35,6 km, Anstieg: 499 m
6. Etappe: Barbadillo de Hereros – Pineda de la Sierra
Länge: 23 km, Anstieg: 438 m
7. Etappe: Pineda de la Sierra – Alarcia – Valmala – Pradoluengo – Fresneda de la Sierra Tirón – Ezcaray
Länge: 53 km, Anstieg: 617 m
Gesamtlänge: 278,6 km
Gesamtanstieg: 3.877 hm

Länderinfo und Streckencharakter
La Rioja – Weinliebhabern ist der Name der nordspanischen Region ein Begriff. Dass man in der kleinsten autonomen Gemeinschaft des spanischen Festlands darüber hinaus nicht nur hervorragend essen, sondern auch genussvoll Fahrrad fahren kann, ist dagegen weniger bekannt. Weil auch der jahrhundertealte Jakobsweg die Region durchquert, stößt man überall auf Spuren der Pilgergeschichte. Politisch ist die Region geteilt in die autonome Region „La Rioja“ und die zum Baskenland gehörende „Rioja Alavesa“ im Norden. Gebirgsketten umgeben die gesamte Landschaft wie ein schützender Ring. Die schroffen Kalksteinberge der Sierra de la Demanda erheben sich bis auf über 2.000 Meter Höhe. Die Kette der Sierra de Cantabria bildet eine Barriere für die Regenwolken des Atlantiks und beschert der Rioja ein trockenes, für den Weinbau ideales Klima. Radfahrer dürfen mit ordentlich Höhenmetern rechnen, unsere Rundtour besteht aus flachen Etappen, aber auch aus Bergstrecken, die viel Beinkraft erfordern.

Beste Reisezeit
April bis Anfang November. Am schönsten ist La Rioja zur Zeit der Weinlese, Ende September.

Sehenswürdigkeiten
Katedrale in Santo Domingo de la Calzada; Bodega Cune in Haro; Weinort Labastida; Bodega Marques de Riscal, Neubau von Frank O. Gehry (Architekt des Guggenheim-Museums), Elciego; San Vicente de la Sonsierra, der Ort thront markant auf einem Fels über der Landschaft; Weinmuseum in Briones; Klöster Yuso und Suso (Weltkulturerbe) in San Millán de la Cogolla; Altstadt von Ezcaray.

Unterkunft
1. Etappe:
Casa Rural Osante,
wunderschöne Pension im Weinort Labastida. El Frontin Kalea 10, 01330 Labastida, Tel.: +34 (606) 363 001, casaruralosante.hotelscombined.es, DZ ab 66 Eur inkl. Frühstück;
2. Etappe:
Bodegas Valdelana,
Weingut, Weinmuseum und Hotel unter einem Dach. Calle Puente Barrihuelo 67, 01340 Elciego, Tel.: +34 (945) 606 055, bodegasvaldelana.com, DZ 68 Euro inkl. Frühstück;
3. Etappe:
Casa Rural Nestazar,
gemütliche Pension. Calle de la Constitución 9, 26327 Berceo, Tel.: +34 (941) 373 217, escapadarural.com/casa-rural/la-rioja/casa-rural-nestazar-ii, DZ 23,50 Euro p.P. mit Frühstück;
4. Etappe:
Venta de Goyo,
abgelegenes Berghotel. Puente Río Neila 2, 26329, Viniegra de Abajo, Tel.: +34 (941) 378 007, ventadegoyo.es, DZ 37 Euro p.P. HP;
5. Etappe:
Casa del Mayorazgo,
einfache Herberge nur für Gruppen, zwei Zimmer für 100 Euro pro Nacht, Calle mayor, 09615 Barbadillo de Herreros, Tel.: +34 (608) 222 298, casadelmayorazgo.com;
6. Etappe:
La Casona,
traditionsreiche Landunterkunft aus dem Jahr 1720. Einfache Zimmer, reichhaltige Küche, ruhige Umgebung. Plaza de Manuel Gutiérrez, 09199 Pineda de la Sierra, Tel.: +34 (947) 424 021, lacasonadepinedadelasierra.blogspot.com, DZ 40,70 Euro p.P. HP;
7. Etappe:
Hotel Casa Masip,
Beine hochlegen, ankommen und exzellent essen. Hervorragendes Frühstücksbuffet! Avda. Academia Militar 4, 26280 Ezcaray, Tel.: +34 (941) 354 327, casamasip.com, DZ ab 70 Euro inkl. Frühstück.

Essen und Trinken
In La Rioja ist der Wein nicht nur ein Getränk, die Weinkultur ist tief in diesem Land der Weinberge und Weinkeller verwurzelt. Durchschnittlich werden jährlich 250 Millionen Liter Wein erzeugt; 85 % davon Rotwein. Kongenial orchestriert werden die hervorragenden Weine von der traditionellen Küche. In den Bergen wird vor allem deftiges serviert, Würste wie die kräftige Paprikawurst chorizo oder morcilla dulce (süße Blutwurst), dazu gibt es Eintöpfe. In der Ebene und den Weinbaugebieten schwingt sich die riojanische Küche zuweilen zu Höhenflügen auf, Sternerestaurants wie das Echaurren in Ezcaray sind in ganz Spanien bekannt. Eine besondere Spezialität sind chuletillas al sarmiento, über Rebenholz gegrillte Lammkotteletts. Zu Abend wird spät gegessen, etwa ab neun Uhr. Für Radfahrer wichtig: Üppiges Frühstück ist die Sache der Einheimischen nicht. Man bescheidet sich mit café con leche, dazu Toast mit Marmelade oder Croissant.

Karten und Reiseführer
Michelin Regional Spanien (Blatt 573), „Baskenland Navarra Rioja“, 1:250.000, 8,99 Euro; Thomas Schröder, „Nordspanien“, Michael Müller Verlag, 24,90 Euro; hervorragend recherchierter, Reiseführer für Nordspanien mit informativen Kapiteln über die Rioja.

Infos
Umfangreiche Tipps: spain.info und lariojaturismo.com/de

La-Rioja
RADtouren-Bewertung.

Mozartradweg GPX-Track und Infos

Wolfgang Amadeus Mozart galt als Wunderkind, als Musikgenie und weit gereister Star. Er starb viel zu früh. Der 2003 eingeweihte Mozart-Radweg verbindet mehrere Wirkungsstätten des Komponisten auf das Angenehmste. Wer den Rundkurs beradelt, kommt dem Mythos Mozart ein Stückchen näher.

DOWNLOAD Mozartradweg GPX-Track

Anreise
Auto: Von Hamburg nach Wasserburg ca. 820 km, von Berlin ca. 630 km, von Köln ca. 620 km, von München ca. 60 km.
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Gefahrene Route
1. Tag: Wasserburg – Amerang – Eggstätt – Gstadt ca. 40 km
2. Tag: Gstadt – Seeon – Chieming – Waging am See ca. 51 km
3. Tag: Waging am See – Oberndorf –
Anthering – Mattsee ca. 60 km
4. Tag: Mattsee – Neumarkt – Henndorf – Salzburg ca. 47 km
5. Tag: Salzburg – Berchtesgaden – Hallthurm – Bad Reichenhall ca. 44 km
6. Tag: Bad Reichenhall – Lofer – Waidring – Kirchdorf – Walchsee ca. 66 km
7. Tag: Walchsee – Niederndorf – Rosenheim – Wasserburg ca. 68 km
Gesamt: ca. 376 km
Sehenswertes
Wasserburg: Brucktor, Marktplatz, Pfarrkirche St. Jakob; Amerang: Schloss, Bauernhausmuseum; Gstadt am Chiemsee: Neues Schloss Herrenchiemsee, Kloster Frauenchiemsee; Seeon: Kloster; Waging am See: Bajuwarenmuseum; Mattsee: Stiftmuseum, Bajuwaren-Freilichtschau, Stift zum hl. Michael; Salzburg: Festung Hohensalzburg, Dom, Schloss Mirabell, Schloss Hellbrunn, Haus der Natur, Mozarts Geburtshaus, Salzburg Museum, DomQuartier, Salzburger Freilichtmuseum; Berchtesgaden: Nationalpark-Haus, Klosterkirche, Königliches Schloss, Erlebnisbergwerk, Dokumentation Obersalzberg; Schönau: Seenschifffahrt, Kloster St. Bartholomä, Jennerbahn, Nationalpark Berchtesgaden; Bad Reichenhall: Kloster St. Zeno, Alte Saline, Gradierwerk, Heimatmuseum; Lofer: Prax-Eishöhle; Rosenheim: Inn-Museum, Lokschuppen; Rott am Inn: Klosterkirche
Streckencharakter
Das Streckenprofil weist zahlreiche Steigungen auf und verlangt eine solide Kondition. Der Großteil der Fahrradroute punktet durch verkehrsarme Wege, die überwiegend befestigt sind. Der Rundkurs ist mit verschiedenen Radwegeschildern gekennzeichnet, die neben dem Mozartkopf den Schriftzug „Mozart-Radweg“ zeigen.
Reiseführer
Mozart-Radweg, Verlag Esterbauer, ISBN 978-3-8500-0622-4, 13,90 Euro, esterbauer.com; Thorsten Brönner – Transalp mit dem Trekkingrad, Bruckmann Verlag, ISBN 978-3-7654-8774-3, 32,99 Euro, bruckmann.de; Baedeker Salzburger Land, Baedeker Verlag, ISBN 978-3-8297-1450-1, 19,99 Euro, baedeker.com; DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Oberbayern, Dumont Reiseverlag, ISBN 978-3-7701-7455-3, 17,99 Euro, dumontreise.de
Weitere Infos
mozartradweg.com
Salzburger Land, Wiener Bundesstr. 23, Hallwang bei Salzburg, Tel.: +43 (662) 668 80, salzburgerland.com
Berchtesgadener Land, Bahnhofplatz 4, Berchtesgaden, Tel.: (08652) 656 50 50, berchtesgadener-land.com
Chiemgau Tourismus, Gabelsbergerstr. 8, Traunstein, Tel.: (0861) 909 59 00, chiemgau-tourismus.de

Mozartradweg
RADtouren-Bewertung.

Wümmeradweg GPX-Track und Infos

Den ruhigen Landstrich zwischen Hamburg und Bremen mit dem Fahrrad zu erkunden, ist ein wahrer Hochgenuss! Wer die Nord- und Südroute zu einem Rundkurs kombiniert, der weiß die ganze Region mit ihren beschaulichen Fließgewässern, den Heideflächen und den roten Backsteingebäuden erst so richtig zu schätzen.

DOWNLOAD Wümmeradweg GPX-Track

Anreise
Bahn: Alle größeren Orte entlang der Fahrradroute verfügen über einen eigenen Bahnhof.
Auto: Von Hamburg nach Bremen-Vegesack ca. 140 km, von Berlin ca. 410 km, von Köln ca. 340 km, von München ca. 770 km.

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Gefahrene Route
1. Tag: Bremen-Vegesack – Lilienthal – Fischerhude – Sottrum ca. 53 km
2. Tag: Sottrum – Rotenburg – Lauenbrück – Otter – Undeloh ca. 70 km
3. Tag: Undeloh – Schneverdingen – Scheeßel – Rotenburg ca. 61 km
4. Tag: Rotenburg – Hellwege – Borgfeld – Bremen-Vegesack ca. 75 km
Gesamt: ca. 259 km

Sehenswertes
Bremen-Vegesack: Segelschulschiff Deutschland, Wasserschloss Schönebeck mit Heimatmuseum; Lilienthal: Klosterkirche, Heimatmuseum, Handwerkermuseum, Niedersächsisches Kutschenmuseum, Schulmuseum; Fischerhude: Otto-Modersohn-Museum, Holländerwindmühle, Heimatmuseum; Sottrum: Wassermühle, Heimathausgelände, Radwegekirche St. Georg-Kirche; Rotenburg: Skulpturengarten „Der Bogen“, Stadtkirche; Undeloh: Wilseder Berg mit Heidelandschaft, Heidemuseum, St. Magdalenen-Kirche, Heide-ErlebnisZentrum; Schneverdingen: Heidegarten, Pietzmoor, Schuckenherde, Heimatmuseum; Scheeßel: Heimatmuseum, St.-Lucas-Kirche; Borgfeld: Naturschutzgebiet Borgfelder Wümmewiesen, Kirche; Lauenbrück: LandPark

Streckencharakter
Der meist flache, gelegentlich auch sanft hügelige Landstrich eignet sich bestens für eine Familientour. Die Wegequalität ist fast überall sehr gut, nur kurze Teilabschnitte führen über Kieswege. Das blau-weiße Streckenlogo des Radwegs ist an allen markanten Punkten zu sehen.

Unterkunft
Segelschulschiff Deutschland, Zum Alten Speicher 15, Bremen-Vegesack, Tel.: (0421) 658 73 73, schulschiff-deutschland.de; Röhrs Gasthof, Bergstr. 18, Sottrum, Tel.: (04264) 83 40, gasthof-roehrs.de; Landhaus Heideschmiede, Heimbucher Str. 27, Undeloh, Tel.: (04189) 813 10, landhaus-heideschmiede.de; Hotel Am Pferdemarkt, Am Pferdemarkt 3, Rotenburg, Tel.: (04261) 940 70, hotelampferdemarkt.de

Reiseführer und Karten
Wümme-Radweg: Von der Lüneburger Heide in die Hansestadt Bremen 1:50.000, Verlag Esterbauer, 11,90 Euro, esterbauer.com; Thorsten Brönner: Deutschlands schönste Flussradwege, Bruckmann Verlag, 29,99 Euro, bruckmann.de; Fahrradkarte Radregion Landkreis Rotenburg (Wümme) 1:70.000, KOMPASS Karten, 7,99 Euro, kompass.de

Weitere Infos
Arbeitsgemeinschaft Wümme-Radweg – Touristikverband Landkreis Rotenburg, Am Pferdemarkt 1, Rotenburg, Tel.: (04261) 819 60, wuemme-radweg.de, tourow.i-ventions.de und tourow.de
TourismusMarketing Niedersachsen, Essener Str. 1, Hannover, Tel.: (0511) 270 488 40, reiseland-niedersachsen.de
geolife.de (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen)

wuemmeradweg

Steffen Hoppe: Auf der Suche nach der Quelle

Für Steffen Hoppe ist Afrika ein Sehnsuchtsort, den er in seinen Dia-Vorträgen gerne Interessierten näher bringt. In seinem Dia-Vortrag „Slow Down in Africa“, erzählt er 110 Minuten von seinen Erlebnissen auf diesem einmaligen Kontinent: „von Hoffnungen, Enttäuschungen, Glücksmomenten und fesselnden Augenblicken“.

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Steffen Hoppe bereiste mit seiner Frau und Freunden Afrika. Mal auf dem eigenen Rad, mal auf schweren indischen Rädern. Fotos: Steffen Hoppe.

Immer ein Begleiter in diesen Erzählungen: David Livingston, dessen Geist Steffen Hoppe zu begleiten scheint, dessen Wegen Steffen Hoppe nachspürt, dessen Tagebücher und schriftliche Aufzeichnungen ihn schließlich für Afrika interessiert haben.
„Zwischen 1866 – 1873 suchte Livingstone nach dem Ursprung des Nils. Ohne Erfolg, entkräftet, krank, starb er am 01.05.1873 im heutigen Sambia. Dabei stand 1862 bereits John Henning Speake an der Quelle des Weißen Nils, doch der konnte es nicht beweisen und Livingstone hatte seine eigene Theorie, da er die Quellen weiter im Westen vermutete. Seiner (erfolglosen) Route folgte ich zusammen mit einigen Freunden“, sagt Steffen Hoppe über seine Motivation immer und immer wieder nach Afrika und entlang des Nils zu radeln.
Das erste Mal 1997/98 zusammen mit seiner Frau, später 2005 auch immer wieder mit wechselnden Reisepartnern, zuletzt auf drei Reisen zu je 4-5 Wochen in 2009 (Tansania, vom Indischen Ozean zum Malawisee), 2010 (Malawi – Sambia – Tanganyikasee) und 2012 (Simbabwe, zu den Victoriafällen).
SteffenHoppe_Vic Falls Zimba 178
Die Victoriafälle waren das Ziel von Steffen Hoppes letzter Reise in 2012.

Afrika, nicht gerade das erste Reiseziel, dass einem in den Kopf kommt, wenn man eine Radreise plant. Das Klima, die Straßen- und Lebensverhältnisse stellen enorme Anforderungen an den Reisenden und sein Gefährt. Auch deshalb setzt Steffen Hoppe auf ein altes Peugeot-Modell, das bereits seit 1992 in Betrieb ist und dementsprechend schon viele Kilometer auf dem Buckel. Ausgerechnet dieses Rad ist bei der Reise im Jahr 2010 nach Afrika auf dem Flug verloren gegangen. Eigentlich eines der schlimmsten Erlebnisse, an das er sich erinnert (jeder Reiseradler kann das wohl nachempfinden), dass Steffen Hoppe zugleich im Nachhinein aber auch urkomisch findet: „Wir kauften also super schwere, indische Bikes und radelten ohne Gangschaltung durch Sambia. Jeden Tag lernten wir etliche Monteure kennen. Und nach einem halben Jahr tauchten unsere Räder in Frankfurt wieder auf.“
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Die Frage nach dem schönsten Erlebnis ist nicht leicht zu beantworten …

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… wenn man in einer atemberaubenden Landschaft unterwegs ist.

Auf die Frage nach dem schönsten Erlebnis möchte Steffen Hoppe eigentlich sagen „Jeden Tag“ (kein Wunder, wenn man sich seine Bilder anguckt), entscheidet sich dann aber doch für eines: „In Chitambo Village, dem Todesort von Livingstone, lernten wir Barbara kennen, die sich ehrenamtlich um die Pflege der Erinnerungspyramide kümmert. Sie erzählte uns mit einer solchen Begeisterung vom Eintreffen Livingstones in ihrem Heimatdorf, dass es so schien, als sei der Doktor erst gestern vorbei gekommen.“
Neben seiner Spurensuche nach David Livingston und seinen Rad-Abenteuern in Afrika hat Steffen Hoppe auch viele anderen interessante Reisen unternommen: zum Beispiel Wanderungen in den Urwäldern Asiens. Über seine Reisen nach Afrika und andere Winkel der Erde berichtet er in seinen Dia-Vorträgen.

Die nächsten Termine von „Slow Down in Africa“:

 26. April in Datteln

17:00 Uhr

Stadthalle Datteln, Kolpingstraße 1, 45711 Datteln, VVK über www.zeigezeit.info

Weitere Termine von Reportagen und Kurse sowie weitere Informationen über die anderen Reportagen durch Asien auf steffen-hoppe.de
Mehr tolle Bilder und interessante Geschichten gibt es bei Steffen Hoppes Vorträgen zu sehen:

SteffenHoppe_Mana Pools98
Elefanten hautnah erleben …

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… ungewöhnliche Schlafstätten …

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… unvergessliche Erlebnisse.

 

Radreise Westschweden: GPS-Track und Informationen zur Reise

westschweden
Foto: shutterstock

Einen herrlichen Bilderbuchsommer in den Schären verlebte Katja Goll auf ihrer Westschweden-Tour. Durch kleine Ortschaften an der Küste, über idyllische Inseln führt der Weg entlang. Dabei gibt es neben der Natur auf allerhand Sehenswertes: zum Beispiel 3000 Jahre alte Felszeichnungen. 
Anreise
Nach Göteborg mit dem Öresundzug von Kopenhagen aus möglich (Achtung: in Schweden werden Fahrräder in vielen Zügen nicht transportiert). Mit der Fähre z.B. ab Kiel.
Route

  1. Göteborg-Tjukvik-Marstrand 45 km
  2. Marstrand-Tyfta-Malö (zwei Fährüberfahrten über Dyrön) 55 km
  3. Malö-Lysekil-Nordens Ark (Fährüberfahrten) ca. 50 km
  4. Nordens Ark-Tanumshede ca. 45 km
  5. Tanumshede-Norwegenfähre Strömstad ca. 40 km

 
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GPS-Daten
Track zum Download
Streckencharakter
Die Route verläuft außerhalb der Städte weitgehend auf verkehrsarmen, meist befestigten Straßen. Das Gelände ist leicht hügelig und landschaftlich sehr abwechslungsreich. Die Route führt abseits der Hauptrouten über kleine Inseln; da manche Fähren nur selten verkehren, sollte man sich über die Abfahrtzeiten im Vorfeld erkundigen.
Sehenswertes
Göteborg, Festung Marstrand, Schärenküste Bohuslän, Felsenküste bei Lysekil, Nordens Ark, Felszeichnungen um Tanumshede.
Übernachtung
In den Städten finden sich Hotels, unterwegs gibt es zahlreiche Campingplätze, auch mit Hüttenvermietung (Schlafsack nötig), sowie einige schöne B&B-Unterkünfte. Achtung: Rund um Strömstad gleichen die Campingplätze Vergnügungsparks, wer dies nicht mag, plant dort lieber keine Übernachtung.
Weitere Infos:
http://www.vastsverige.com/de
http://swedenbybike.com

Radrundreise Berliner Seen: GPS-Track und Informationen zur Reise

Kaum aus der Hauptstadt raus, schon umfängt einen Natur pur an den Berliner Seen. Thorsten Brönner schätzte auf seiner Tour die Waldeinsamkeit und die besonderen Übernachtungsmöglichkeiten. So lassen sich gut Hauptstadt- und Landleben, Natur und Kultur auf einer kurzen Tour miteinander verbinden. 

Berliner Seenrunde
Durch die Natur radeln an den Berliner Seen. Fotos: Thorsten Brönner.

Anreise
Auto: Von Hamburg nach Berlin ca. 300 km, von Köln ca. 580 km, von München ca. 600 km.
Route

  1. Tag: Berlin – Wannsee – Berliner Vorstadt – Potsdam ca. 36 km
  2. Tag: Potsdam – Werder – Netzen – Brandenburg an der Havel ca. 49 km
  3. Tag: Brandenburg an der Havel – Radewege – Bagow – Groß Behnitz ca. 32 km
  4. 4. Tag: Groß Behnitz – Nauen – Schönwalde-Dorf – Hohen Neuendorf – Oranienburg 66 km
  5. Tag: Oranienburg – Stolzenhagen – Prenden – Finowfurt – Eberswalde ca. 54 km
  6. Tag: Eberswalde – Biesenthal – Bernau – Berlin ca. 63 km

Gesamtstrecke: ca. 300 km
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GPS
Track zum Download
Sehenswertes
Berlin: Brandenburger Tor, Unter den Linden, Staatsoper Berlin, Deutsches Historisches Museum, Berliner Dom, Fernsehturm, Nikolaikirche, Rotes Rathaus, Museumsinsel, Gendarmenmarkt, Checkpoint Charlie, Topographie des Terrors, Potsdamer Platz, Holocaust-Mahnmal, Tiergarten, Siegessäule, Schloss Bellevue, Bundeskanzleramt, Reichstag, East Side Gallery; Potsdam: Schloss Sanssouci, Neues Palais, Schloss Charlottenhof, Orangerieschloss, Chinesisches Teehaus, Römische Bäder, Studio Babelsberg, Schloss Cecilienhof, Marmorpalais, Altes Rathaus, Einsteinturm, Schloss Babelsberg, St. Nikolaikirche, Brandenburger Tor; Werder: Heilig-Geist-Kirche, Bockwindmühle, Obstbaumuseum; Brandenburg an der Havel: Dom St. Peter und Paul, Rathaus, Rolandstatue; Groß Behnitz: Landgut a. Borsig; Ribbeck: Schloss Ribbeck; Oranienburg: Schloss Oranienburg, Schlosspark, Orangerie, Konzentrationslager Sachsenhausen, Naturpark Barnim; Finowfurt: Luftfahrtmuseum; Eberswalde: Kloster Chorin, Zoologische Garten, Forstbotanische Garten, Finowkanal, Museum Eberswalde, Schiffshebewerk Niederfinow, Höhenpass, Maria-Magdalenen-Kirche; Bernau: St.-Marienkirche, Pulverturm, Amtsgericht, Stadtmauer mit Steintor

Berliner Seenrunde
Auf der Strecke gibt es viele sehenswerte Schlösser und Bauwerke zu besichtigen.

Streckencharakter und Ausrüstung
Die meist flache, nur im Nordosten sanft hügelige Gegend verspricht genussvolle Tage in der Natur. Der Rundkurs beinhaltet Kieswege, Nebenstraßen und in manchen Dörfern Brandenburgs auch holpriges Kopfsteinpflaster. Ein Großteil der Kilometer wird jedoch auf dem Europa-Radweg R1, dem Havel-Radweg, dem Radweg Berlin-Kopenhagen, dem Oder-Havel-Radweg, dem Radfernweg Berlin-Usedom sowie mehreren Lokalrouten zurückgelegt. An das Fahrrad werden keine besonderen Ansprüche gestellt, einzig breite Reifen sind hier und da von Vorteil.
Veranstalter
Die Reise „Berliner Seen“ wurde vom Oldenburger Tourenveranstalter Rückenwind Reisen konzipiert. Im Paket inbegriffen sind alle auf Radfahrer zugeschnittene Übernachtungen, detailliertes Kartenmaterial mit Routenbeschreibung, Gepäcktransport, GPS-Daten sowie eine 7-Tage-Service-Hotline, die rasche Hilfe garantiert. Wahlweise kann man ein Leihfahrrad oder Elektrorad mieten und Halbpension sowie Zusatznächte hinzu buchen. Rückenwind Reisen, Am Patentbusch 14, Oldenburg, Tel. 0441/485970, www.rueckenwind.de
Reiseführer
Rund um Berlin, Verlag Esterbauer, ISBN 978-3-85000-450-3, 13,90 Euro, www.esterbauer.com
Baedeker Berlin, Baedeker Verlag, ISBN 978-3-8297-1348-1,
22,99 Euro, www.baedeker.com
Berlin – Zeit für das Beste, Bruckmann Verlag, ISBN 978-3-7654-5819-4, 14,95 Euro, www.bruckmann.de
Highlights Berlin, Bruckmann Verlag, ISBN 978-3-7654-5871-2, 25,99 Euro
Berlin und Umgebung, KOMPASS-Karten, ISBN 978-3-8502-6270-5, 7,99 Euro, www.kompass.de
Weitere Informationen
Berlin Tourismus und Kongress GmbH, Am Karlsbad 11, Berlin, Tel. 030/25 00 25, www.visitberlin.de
Tourismus-Marketing Brandenburg, www.reiseland-brandenburg.de und www.radeln-in-brandenburg.de
Berliner Seenrunde
Idylle unweit der Hauptstadt.

 

Radrundreise Märkische Schlössertour – GPS-Daten und Informationen zur Reise

Unzählige Schlösser liegen auf dem Weg von Autor Stefan Jacobs auf seiner Schlössertour durch die Mark Brandenburg. Einige kann man nur besichtigen, in einigen kann man auch übernachten. So wird die rund 200 Kilometer lange Rundreise zu einer Reise voller Entspannung und Luxus. Alle Informationen zur Reise wurden hier noch einmal zusammengetragen, der GPS-Track steht zum Download zur Verfügung.

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Unzählige Schlösser mit teilweise malerischen Schlossparks laden nach gefahrener Etappe zum Spaziergang in der Abendsonne ein. Foto: Stefan Jacobs.

Anreise
Bahn: Der Regionalexpress RE1 fährt von Berlin (Wannsee/Zoo/Hauptbahnhof/Friedrichstraße/Alexanderplatz/Ostbahnhof) alle halbe Stunden nach Fürstenwalde (und weiter nach Frankfurt/Oder). Fahrzeit ab Berlin-Hauptbahnhof knapp 50 Minuten. Jeder zweite Zug hält auch in Berkenbrück und Briesen, die an der Strecke liegen.
Auto: Über den Berliner Ring auf die A12 Richtung Frankfurt (Oder) und z.B. bis zur Anschlussstelle Fürstenwalde (West), dann in Fürstenwalde parken. Wer am Abreisetag möglichst schnell weg will, fährt weiter bis Fürstenwalde (Ost) und parkt am letzten Quartier in Steinhöfel.

Gefahrene Route

  1. Fürstenwalde – Groß Rietz – Beeskow: ca. 40 km
  2. Beeskow – Kossenblatt – Beeskow: ca. 50 km
  3. Beeskow – Neubrück – Briesen – Alt Madlitz: ca. 35 km
  4. Alt Madlitz – Seelow – Wulkow: ca. 47 km
  5. Wulkow – Müncheberg – Steinhöfel: ca. 32 km
  6. Steinhöfel – Neuendorf – Fürstenwalde: ca. 11 km

Gesamt: ca. 215 km
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GPS-Daten

DOWNLOAD GPS-TRACK von Autor Stefan Jacobs

Streckencharakter & Ausrüstung

Die vom ADFC mit 4 Sternen bewertete Schlössertour verläuft überwiegend auf separaten Radwegen, aber teilweise auch auf mäßig befahrenen Landstraßen, z.B. zwischen Wulkow und Müncheberg sowie bei Kossenblatt und bei Groß Rietz. Zwischen Müncheberg und Steinhöfel wird von der regulären Route abgewichen (siehe Grafik und GPS-Track), weil die nahe gelegene Alternative auf dem separaten Oderbruchbahn-Radweg autofrei und angenehmer zu fahren ist. Dasselbe gilt für den Rückweg von Steinhöfel nach Fürstenwalde. Südlich von Beeskow wurde die Runde ebenfalls variiert, um ein langweiliges Stück Radweg an der B87 sowie die radweglosen Landstraßen um Falkenberg zu vermeiden und zusätzlich die Fähre über die Spree zu nutzen (Fährzeiten: April – Oktober mindestens 9-17 Uhr, an Wochenenden und im Sommer auch länger; www.faehre-leissnitz.de). Bis auf Hügel um Seelow ist das Terrain flach. Kinder mit eigenem Rad müssen wegen der Landstraßen-Abschnitte fit im Verkehr sein. Der Belag ist überwiegend gut, aber es gibt kurze sehr holprige Abschnitte, nämlich: zwischen Kersdorfer Schleuse und Drahendorf, in Sauen, in Groß Rietz und bei Falkenhagen.

Unterkunft

Die Quartiere können pauschal beim Tourismusverband Oder-Spree gebucht werden (www.seenland-os.de / www.maerkischeschloesser.de, Tel.: 033 631-868-100): 5xÜF = 329 Euro p.P.
Die Quartiere im Einzelnen:
Beeskow (2 Übernachtungen): Gutshaus, 3*, große Zimmer, www.gutshaus-beeskow.de.
Alt Madlitz: Luxusresort in Traumlage am See mit 5*-Standard, www.gut-klostermuehle.com.
Wulkow: Schloss mit 3*-Standard, hervorragendes Restaurant.
Steinhöfel: Schloss mit 3*Standard in riesigem Landschaftspark.
Zu allen Quartieren gehören Restaurants.

Reiseführer und Karten

Zu dem Pauschalangebot gehört ein Flyer mit Infos Landkarte, der sich auch unter www.maerkischeschloesser.de gratis herunterladen lässt. Für den Überblick und wegen der gewählten Varianten empfehlen sich die Bikeline-Radkarten „Oderbruch-Barnimer Land“ (RK-BRA04, ISBN: 978-3-85000-291-2) sowie „Spreewald“ (RK-BRA09, ISBN: 978-3-85000-307-0) aus dem Verlag Esterbauer.
 

E-Bike-Reichweite berechnen: Bosch hilft

Ein neuer Reichweitenrechner von Bosch im Internet ermittelt, wie weit man mit dem eigenen E-Bike wahrscheinlich fahren kann. Das können die Bordcomputer auch – aber nicht so gut und so lehrreich, wie wir finden. 
Wer die Reichweite seines E-Bikes voraussagen wollte, hatte bislang kaum gute Prognose-Chancen. Möglichkeit eins: E-Bike starten, gewünschten Fahrmodus wählen, Losfahren und am Display solange durchklicken, bis unten „Reichweite“ steht. Der Nachteil: Schon am ersten längeren Berg schmilzt die Angabe auf dem LCD-Monitor des E-Bikes wie Butter in der Sonne. An einem typischen Anstieg im Mittelgebirge mit Tagestouren-Gepäck auf dem Träger können schon mal die Kilometer um 10 bis 15 Zähler purzeln. Je nach Fahrmodus auch mehr. Sprich: Wer vor dem Berg im Tour-Modus glaubte, noch 20 Kilometer fahren zu können, sich am Berg zu wenig unterstützt fühlte und auf „Sport“ schaltete, kam schon mal oben an und blickte auf eine blinkende einstellige Reichweiten-Zahl auf dem Computer. Möglichkeit zwei: Erfahrung und Einschätzung der Reichweite auf Tour. Das funktioniert gut, wenn das Terrain bekannt und die Erfahrungsschatz über die eigene Reichweite unter verschiedenen Bedingungen wirklich groß ist. Doch was, wenn das Terrain recht unbekannt ist?
Bosch-Reichweitenrechner_Q_Bosch
Da hilft der neue E-Bike-Reichweitenrechner von Bosch. Und zwar ganz gut, wie wir bei einem Kurz-Check feststellten. Auf der Bosch-Seite lassen sich nämlich fast alle Stellgrößen regulieren, die die Reichweite eines E-Bikes beeinflussen. Ein Programm im Hintergund berechnet daraus die wahrscheinliche Kilometerzahl, die zurückgelegt werden kann, bevor der Akku leer ist. So will der Reichweitenrechner zum Beispiel wissen, wie schnell man tritt, welches Profil die Reifen besitzen, oder wie stark der Wind weht. Wichtig ist aber auch, wie schwer Rad, Fahrer und Gepäck insgesamt sind.
Lehrreiche Einstellung
Schöner Nebeneffekt des einfach zu bedienendes Werkzeugs: Man sieht sehr gut, welche Faktoren die Reichweite am meisten beeinflussen. So hat man schnell vor Augen, dass der Fahrmodus eine ganz entscheidende Wahl ist. Auch die Fahrgeschwindigkeit wirkt sich stark aus. Gemütliche Tourenfahrer können es mit 18 km/h im Tour-Modus weit bringen: 86 Killometer sind drin. Dagegen lässt sich durch Optimierung des E-Bike-Reifenprofils  nur wenig Reichweite gewinnen. Nur fünf Kilometer mehr holt der Trekkingreifen gegenüber dem stark profilierten Enduro-Pneu in unserer Beispielrechnung raus. Die Simulation unserer Teststrecke, über die wir schon viele E-Bikes mit dem vom Rechner angenommenen 400-Wattstunden-Akku fahren ließen, ergab ziemlich ähnliche Werte, wie sie auch in der Praxis vorkommen. Nämlich zwischen 60 und 75 Kilometer Reichweite bei hügeligem bis mittelgebirgigem Terrain und 115 kg Systemgewicht. Übrigens: Auch knieschonend schnelles Pedalieren spart E-Bike-Reserven.
FAZIT
Danke, Bosch! Der neue E-Bike-Reichweiten-Rechner leistet hilfreiche Aufklärung. Ein erster Schritt, um die verwirrenden, hohen Reichweiten-Angaben der Fahrradhersteller einordnen zu können, bis eine verbindliche Verbrauchsermittlung wie beim Auto da ist. Vor allem potentiellen E-Bike-Käufern gegenüber ist das ehrlich. Schade, dass nur Bosch ein derartiges Instrument anbietet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Radreise Donauradweg – GPS-Daten und Informationen zur Reise

Auf der letzten Etappe des Donauradwegs fährt Autor Klaus Herzmann von Serbien immer entlang der Donau, der in diesem Bereich auch Grenzfluss zwischen Rumänien und Bulgarien ist. Die Reise endet am Schwarzen Meer, das man als erstes in Constanta sieht. Der Weg führt danach noch durchs Flussdelta bis Tulcea. Fast 1.200 Kilometer liegen danach hinter dem Autoren und seiner Familie und viele Erfahrungen – gute wie schlechte.
Der GPS-Track steht zum Download bereit.  

An-/Abreise
Auto: Von Berlin auf der A13 bis nach Prag, auf D1 u. D2 bis Bratislava und M1 nach Budapest, weiter auf M5 nach Belgrad ca. 16 Std. Von München auf A8, A1 nach Wien und auf der A4/ M1 nach Budapest, weiter auf der M5 zum Ziel ca. 12 Std. Achtung: Autobahn-Vignette der einzelnen Länder nicht vergessen.
Flugzeug: Täglich wird Belgrad von verschiedenen Fluggesellschaften angeflogen. Beispiel: Lufthansa von Frankfurt ab 140 Euro (Fahrradmitnahme pro einfache Strecke ab 50 Euro – muss angemeldet werden). Rückreise am besten von Bukarest nach Frankfurt ab 140 Euro
Bahn: Belgrad erreicht man von Köln mit 5maligem Umsteigen nach ca. 25 Stunden. Auch die Rückreise von Tulcea ist per Bahn über Bukarest möglich. Weitere Auskünfte auch zur Fahrradmitnahme: www.bahn.de
Route

1. Belgrad – Kovin

Belgrad – Pancevo – Kovin ca. 75 km

2. Kovin – Srebrno Jezero (Silbersee)

Kovin – Stara Palanka – Ram – Srebrno Jezero (Silbersee) ca. 58 km

3.Srebrno Jezero – Donji Milanovac

Srebrno Jezero – Golubac – Lepenski Vir – Donji Milanovac ca. 79 km

4. Donji Milanovac – Kladovo 

Donji Milanovac – Golo Brdo – Tekija – Novi Sip – Kladovo ca. 63 km

5. Kladovo – Negotin

Kladovo – Brza Palanka – Novo Selo – Negotin ca. 58 km

6. Negotine – Vidin

Negotine – Bregovo (Bulgarische Grenze) – Novo Selo – Vidin ca. 82 km

7. Vidin – Bechet

Vidin – (über Brücke zu Grenze Rumänien) – Bistret – Bechet ca. 100 km

8. Bechet – Turnu Magurele

Bechet – Corabia – Turnu Magurele ca. 86 km

9. Turnu Magurele – Ruse

Turnu Magurele – Zimnicea – Giurgiu (Grenze Bulgarien über Brücke) – Ruse 125 km

10. Ruse – Srebarna

Ruse – Tutrakan – Srebarna (Natur Reserve) ca. 110 km

11. Srebarna – Ion Corvin

Srebarna – Silistra (Grenze Rumänien) – Kloster Dervent – Ion Corvin ca. 85 km

12. Ion Corvin – Constanta

Ion Corvin – Adamclisi – Cobadin – Constanta ca. 78 km

13. Constanta – Jurilovca 

Constanta – Sacele – Jurilovca 91 km

14. Jurilovca – Tulcea 

Jurilovca – Enisala – Murighiol – Tulcea 100 km

Gesamtstrecke: ca. 1190 km
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GPS-Daten
DOWNLOAD GPS-TRACK von Autor Klaus Herzmann
Streckencharakter/Beschilderung
Der Donau-Radweg 5 verläuft größtenteils auf mehr oder weniger gut asphaltierten Bundes- bzw. Landstraßen, die man sich mit unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern teilen muss. Mit sehr hohem Verkehrsaufkommen muss in der Nähe von Städten gerechnet werden. ACHTUNG: In Rumänien und Bulgarien fehlen oft Kanaldeckel in den Strassen! Und es ist Vorsicht geboten, da viele Autofahrer vor allem LKW-Fahrer keinerlei Rücksicht nehmen. Wir empfehlen unbedingt das tragen einer Warnweste.
Die Strecke ist auf dem verbleibenden Teil in Serbien vorbildlich ausgeschildert mit der Aufschrift „Dunavska ruta“ und „Donauradweg“ sowie zusätzlich mit „Eurovelo-Route 6“. In Bulgarien sind uns 2-3 Schilder bis nach Vidin begegnet. Danach fehlte jegliche Radler-Wegweisung. In Rumänien existiert überhaupt keine Beschilderung. Es ist aber kein Problem, da der Radweg nur über Straßen verlaufen – einfach Straßenbeschilderung folgen -und Bikeline nicht vergessen!
Unterkünfte
Auf der von uns gewählten Strecke finden sich bei allen Etappenzielen Quartiere von einfachen Pensionen bis zu komfortablen Hotels. Es besteht auch die Möglichkeit in den zahlreichen „Magazin Mixt“-Märkten nach Privatzimmern zu fragen. Trotzdem empfehlen wir die Mitnahme eines Zeltes.
In günstigen Unterkünften wird selten ein Frühstück mit angeboten, gehobene Quartiere haben ein erstklassiges Frühstücksbuffet.
Übernachtungsbeispiele:
Srebrno Jezero (Silbersee): Danubia Park Hotel, office@danubiapark.com, www.srebrnojezero.com
Ruse: Grand Hotel Riga, office@hotel-riga.com, www.hotel-riga.com
Srebana: Guesthouse „Srebarna“, lubabriz@abv.bg, www.srebarna-bg.com 
Reiseführer, Karten
Bikeline Donau-Radweg, Teil 5: Serbien, Rumänien, Bulgarien – Von Belgrad zum Schwarzen Meer, ISBN 978-3-85000-446-6, 13,90 € Verlag Esterbauer; Kauderwelsch Serbisch Wort für Wort, ISBN: 978-3-89416-537-6, 7,90 €, www.reise-know-how.de; Reiseführer Rumänien, ISBN: 3-8317-1484-3, 25,00 Euro, www.reise-know-how.de; Reiseführer Bulgarien, ISBN: 3-8317-1133-X, 22,50 Euro, www.reise-know-how.de; Karte Bulgarien ISBN 978-3-8317-7068-7, Karte Rumänien ISBN 978-3-8317-7092-2, www.reise-know-how.de
Weitere Infos
National Tourism Organisation of Serbia, Belgrade, Tel. 00381/11 6557 134, www.serbia.travel

Touren Südschwarzwald – GPS-Track und Informationen zur Reise

Diese Touren durch den Südschwarzwald führt unseren Autoren Patrick Kunkel über einige Höhenmeter und durch Berge hindurch. Auf der Strecke passiert er urige Bergdörfer und Städte mit imposanten Bauwerken. Diese Reise beweist: der Südschwarzwald hat einiges zu bieten. Alle Informationen zu der Reise auch zusätzliche, die im Heft leider keinen Platz fanden, sind hier noch einmal zusammengetragen worden und der GPS-Track steht unseren Lesern zum Download zur Verfügung.

Anreise und Abreise

Von Frankfurt/Main nach Freiburg im Breisgau am besten mit dem Zug (ICE), 2:11 Std. Weiter nach Elzach mit der Breisgau S-Bahn (Fahrradmitnahme möglich), 37 Min.
Mit dem Auto ab Frankfurt / Main via A5, 270 km, ca. 2:45 Std.

Gefahrene Route

1. Elzach, Oberprechtal, Rohrhardsberg, Farnberg, Donauquelle, Furtwangen/Kolmenhof
Länge: 31,2  km
Anstieg: 904 hm

2. Kolmenhof, Simonswald, Kandel, Plattenhof, St. Peter, St. Märgen
Länge: 40,8 km
Anstieg: 1138 hm

3. St. Märgen, Thurner, Bruckbach, Spriegelsbach, Neustadt, Lenzkirch, Menzenschwand
Länge: 53,2 km
Anstieg: 1042 hm

4. Menzenschwand, St. Blasien, Schmalenberg, Niedingen, Albbruck Laufenburg
Länge: 46,7 km
Anstieg: 430 hm

5. Laufenburg, Murg, Bad Säckingen, Schwörstadt, Lörrach, Rümmingen, Kandern
Länge: 56,2 km
Anstieg: 571 hm

6. Kandern, Liel, Badenweiler, Britzingen, St. Ilgen, Heitersheim, Bad Krozingen, Pfaffenweiler, Ebringen, Freiburg
Länge: 48,6
Anstieg: 659 hm

Gesamtstrecke: 277 km
Höhenmeter: 4771 hm

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GPS-Track Download

Übernachten

Wild Campen im Südschwarzwald ist möglich und eine gute Sache, aber nicht erlaubt. Allerdings hilft freundlich fragen außerordentlich, zudem gibt es die ein oder andere Schutzhütte im Wald, in der Notübernachtungen immer möglich sind. Ansonsten ist die Region reichlich versorgt mit Herbergen, Pensionen und Hotel aller Preisklassen.

Anreisetag: Elzach / Yach: Landgasthaus zum Adler, Dorfstraße 48, 79215 Elzach-Yach, Tel.: 07682 8594, Email: service@adleryach.de, Internet: www.adleryach.de, EZ p.P. ab 30 Euro

Etappe 1: Furtwangen: Höhengasthaus Kolmenhof , Neuweg 11, 78120 Furtwangen, Tel.: 07723 9310 0, Email: info@kolmenhof.de, Internet: www.kolmenhof.de, DZ p.P. ab 44 Euro

Etappe 2: St. Märgen: Beim Bauern auf der Wiese. Oder Hotel Hirschen, Feldbergstr. 9
79274 St. Märgen, Tel.: 07669 940680, Email: info@hirschen-st-maergen.deInternet: www.hirschen-st-maergen.de, DZ p.P. ab 43 Euro

Etappe 3: Menzenschwand: Zwischen Menzenschwand und Äule: Kapellenkopfhütte (Schutzhütte im Wald, keine Quelle, 1201 m ü. M.), bei Äulemer Kreuz rechts 1,1 km auf Forstweg bergauf. Oder Jugendherberge Menzenschwand, Vorderdorfstr. 10, 79837 St. Blasien-Menzenschwand, Tel: 07675 326, Email: info@jugendherberge-menzenschwand.de, Internet: www.jugendherberge-menzenschwand.de Ü/F ab 26,70 Euro (21,20 Euro bis 26 Jahre)

Etappe 4: Laufenburg: Hotel Alte Post, Andelsbachstr. 6, 79725 Laufenburg, Tel.: 07763 92400, Email: info@alte-post-laufenburg.de, Internet: www.alte-post-laufenburg.de , EZ p.P. ab 49 Euro

Etappe 5: Kandern: Historisches Gasthaus & Hotel Zur Weserei, Hauptstraße 81, 79400 Kandern, Tel.: 07626 445, Email: info@weserei.de, Internet: www.weserei.de, DZ p.P. ab 68 Euro; Terrassen Camping Kandern, Schwimmbadweg 2, 79400 Kandern, Tel.: 07626 7874 , Email: kontakt@terrassen-camping-kandern.de, Internet: www.terrassen-camping-kandern.de

Etappe 6: Freiburg: Hirzberg-Camping, Kartäuserstrasse 99, 79104 Freiburg, Tel.: 0761 35054
Email: Internet: www.freiburg-camping.de, ab 13,40 p.P. mit kleinem Zelt im Sommer. Oder: Hotel Victoria, Eisenbahnstraße 54, 79098 Freiburg, Tel.: 0761 207340, Email: info@victoria.bestwestern.de, Internet: www.hotel-victoria.de/

Essen und Trinken

Riesenschnitzel und Kirschtorte, Kirschwasser und Bollenhut – ach nein, die roten Hutknödel kann man ja gar nicht essen! Jenseits gastronomischer Tiefschläge in touristischen Zentren wie Titisee oder Triberg, zaubern die Schwarzwälder eine hervorragende, aber eben auch deftige, weil bäuerliche Küche auf den Tisch: Bibiliskäs‘ mit Brägele (Frischkäse mit Bratkartoffeln), Leberle, geröschtet oder sauer, und badisches Ochsenfleisch mit Meerettichsauce zum Beispiel. Oder eine einfach Vesper (sprich: Veschper) mit Speck, Wurst und Käse – all das mundet in einfach Gasthäusern am Wegrand. Wie dem Adler in Yach oder dem Schänzlehof auf dem Rohrhardsberg (Etappe 1). Dem Plattenhof zwischen Kandel und St. Peter (Etappe 2), der Blume in Kappel (Etappe 3) oder dem Eichrüttehof in Görwihl-Hartschwand (Etappe 4 – Abstecher lohnt!). Keinesfalls entgehen lassen sollte man sich die Goldene Krone in St. Märgen – feine Landfrauenküche in historischem Gebäude! Die Preise für Essen und Trinken sind im Schwarzwald durchschnittlich bis gehoben.

Streckencharakter & Ausrüstung

Der Schwarzwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Mittelgebirge und liegt im Südwesten Baden-Württembergs. Im Mittleren Schwarzwald, wo unsere Tour beginnt, liegt die Wasserscheide zwischen Donau und Rhein – dort entspringen Elz und der Donauquellfluss Breg. Höchster Berg des mittleren Schwarzwalds ist der Kandel mit 1248 Metern, im Südschwarzwald der Feldberg mit 1489 Meter. Weiter südlich liegt der Hotzenwald, der von über 1.000 Meter Höhe terrassenförmig Richtung Deutsch-Schweizer Grenze hin abfällt – fast so wie das gigantische Walmdach eines Schwarzwaldhauses. Dort grenzt der schnell strömende Hochrhein den Schweizer Jura vom Südschwarzwald ab.

Auf der ganzen Tour bilden bewaldete Steilhänge, sanft geschwungene Hügel und tief eingekerbte Täler ein abwechslungsreiches Gelände, in dem schnelle Abfahrten sich mit knackigen Anstiegen wechseln. Deshalb sind eine bergtaugliche Übersetzung sowie gut zupackende Bremsen Pflicht. Vor allem aber sollte man Berge und Anstiege lieben, denn die Höhenmeter sind nicht zu unterschätzen, dies sollte man auch bei der Zuladung beachten – weniger ist an Bergen mehr! Die Route führt bis auf wenige Ausnahmen über ruhige und weitgehend verkehrsarme Nebenstrecken. Gelegentliche Abstecher über geschotterte Forstwege erfordern aber eine geländegängige Tourenbereifung. Größtenteils führt die Route über das ADFC-Radwegenetz, teilweise auf ausgeschilderten Radfernwegen (Rheinradweg, Südschwarzwaldradweg oder Bähnleradweg), oft jedoch auf abseitigen, einsamen Strecken – in die Packtasche gehören daher die hervorragenden Karten des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg oder ein GPS-Gerät.

Beste Reisezeit: Aufgrund der zum Teil großen Höhen (1.190 Meter) ist die Reisezeit von Mitte April bis Mitte Oktober beschränkt. Im Sommer herrschen auch in Höhen über 1.000 Metern angenehme Temperaturen, wobei man nachmittags immer mit Gewittern rechnen muss. Auch im Sommer sind Wetterumschwünge möglich, selbst Schnee in Hochlagen kann es geben, wenn auch selten.

Reiseführer und Karten

Karten: Landkreiskarten (Schwerpunkt Radfahren) des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung im Maßstab 1:35.000 und 1:50.000;   Wanderkarten im Maßstab 1:20.000 bis 1:35.000; Onlineshop unter www.lv-bw.de/lvshop2

Literatur: „Gebrauchsanweisung für Freiburg und den Schwarzwald“, Schäfer, Jens; Piper Verlag; ISBN: 978-3-492-27562-0; Unterhaltsam, gabelt auch abseitige Geschichten auf, ist aber kein praxisorientierter Reiseführer. 14,95 Euro

„Südschwarzwald. 31 leichte Entdeckungen“, Oase Verlag, ISBN: 978-3-88922-046-2; Schwungvoll geschriebener Führer mit echten Geheimtipps. 24 Euro

„Südschwarzwald – mit Freiburg, Basel, Markgräflerland“, Verlag Michael Müller; ISBN: 978-3-899-53356-9, sorgfältig recherchierter Reiseführer, gut geschrieben, viele Anekdoten und Hintergründiges. Leider nur für den Südschwarzwald. 15,90 Euro.:

Weitere Infos

Schwarzwald Tourismus Gesellschaft, Freiburg, Tel.: 0761 896460, Internet: www.schwarzwald-tourismus.info

E-Bike-Reise Rur­ufer­rad­weg – GPS-Daten und Informationen zur Reise

Auf nur knapp 150 Kilometern fährt unser Autor Andreas Worm auf dem E-Bike durch drei Länder und schöne Landschaften. Der Ruruferradweg führt von Aachen bis an die Mündung der Rur in die Maas. Hier sind alle Informationen der Reise zusammentragen und die GPS-Daten stehen zum Download.

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Zu Beginn führt der Ruruferradweg an den Rändern des Naturschutzgebietes „Hohes Venn“ entlang. Foto: Andreas Worm.

An- und Abreise

Bahn: Aachen ist an das EC/IC Netz angebunden. Weiter entweder per Rad über den VennBahn-Radweg bis Kalterherberg, oder in der Zeit von April bis Oktober per RadBus ab Aachen HBF nach Kalterherberg. Von dort aus die letzten Kilometer bis zum Botrange per Rad.
Roermond verfügt über direkten EC / IC Anschluss.

Gefahrene Route

Tag 1: Botrange – Einruhr 34 Km
Tag 2: Einruhr – Düren   56 Km
Tag 3: Düren – Effeld 54 Km
Tag 4: Effeld – Roermond 22 Km
Gesamt: 166 km
 
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GPS-Daten

DOWNLOAD GPS-TRACK von Autor Andreas Worm

Streckencharakter und Ausrüstung

Eine landschaftlich reizvolle Route. Während im Bereich der Eifel diverse Höhenmetern zwischen Moor und Buntsandstein warten wird die Strecke immer flacher und gewinnt an Weite. Wer auf der Route bleibt wird kaum etwas vom Braunkohlerevier mitbekommen. Weite Wiesen und Weidenlandschaften begleiten den Weg ab Jülich. Ab den Niederlanden wird die Ruhr zur Roer, behält dabei allerdings die selbige Aussprache. Kurz vor Vlodrop macht sich das typisch niederländische Flair bemerkbar. Den Abschluss bildet das Zentrum von Roermond und die Rurmündung in die Maas.
Karten & Reiseführer:
http://www.rurufer-radweg.de
http://www.eifel.info/rurufer-radweg
 

Radreise Niederlande: Elfstedentocht – GPS-Daten und Informationen zur Reise

Auf den Spuren der historischen „Elfstedentocht“ – ein Natureislaufrennen über 200 Kilometer auf den Kanälen mit Start und Ziel in Leeuwarden – führt es unseren Autor Hans Kothe – natürlich auf dem Rad – durch elf Städte und die sanfte Landschaft Frieslands. Hier sind alle Informationen zur Reise zusammengetragen und die GPS-Daten stehen zum Download bereit. 

Anreise
Bahn: Außer Bolsward, Dokkum und Sloten verfügen alle anderen der „Elf Städte“ über einen Bahnanschluss. Vom Ruhrgebiet fährt man über Oberhausen, Arnhem und Zwolle nach Leeuwarden 3,5 Stunden. Von Bremen über Leer und Groningen 3 Std. 22 Minuten. Radtransport ähnlich wie in Deutschland.
Auto: Über A 3, A 12 (Arnhem), A 50, A 28 (Zwolle), A 32 (Heerenveen), N21 ca. 260 km vom Ruhrgebiet entfernt, von Köln ca. 330 km, von Hamburg ca. 360 km, von Berlin ca. 630 km, von Nürnberg ca. 710 km, von Leipzig 600 km, von Stuttgart ca. 670 km.
Gefahrene Route: 

  1. Leeuwarden – Sneek – Ijlst – Sloten 57 km
  1. Sloten – Stavoren – Hindeloopen – Workum 47 km
  1. Workum – Bolsward – Harlingen – Franeker 54 km
  1. Franeker – Dokkum – Leeuwarden 72 km

Gesamt: 230 km
 
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GPS-Daten
DOWNLOAD GPS-TRACK von Autor Hans Kothe
Streckencharakter & Ausrüstung: 
Die Route ist ausnahmslos flach. Die Radwege sind zumeist breiter als in Deutschland und asphaltiert. In den Städtchen besteht der Belag auch aus Verbundpflaster. Manchmal verläuft die Route über Nebenstraßen fast ohne Autoverkehr. Hin und wieder gibt es auch Abschnitte, die parallel aber separat zu stärker befahrenen Straßen führen. Mit einem Trekking- oder Tourenrad kann man die Elfstedentocht gut bewältigen. Sie ist absolut familientauglich. Man muss allerdings auf Wind gefasst sein. Die „Elf-Städte-Tour“ ist in der Hauptrichtung grün, in Gegenrichtung blau gekennzeichnet. Nicht überall findet man Hinweisschilder. Kartenmaterial oder ein Navi sind hilfreich.
Karte 
ANBW Fietskaart 2, Friesland noord, ISBN 978-90-18-03039-1, Maßstab 1:50 000, 9,95 Euro, ANBW Fietskaart 3, Friese meren, ISBN 978-90-18.03338-0, Maßstab 1:50 000, 9,95 Euro, Faltblatt: Erleben Friesland, Die friesischen 11 Städte, 2,75 Euro im VVV Leeuwarden erhältlich; Faltblatt: Friese Meren, Tourist Information mit guter Karte, kostenlos bei Tourist Information und VVV erhältlich