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Sehen und gesehen werden

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Sinnvolles Upgrade für E-Bike-Fahrer: noch mehr Sicherheit und Komfort in der dunklen Jahreszeit durch den SUPERNOVA M99 PRO2. Der Scheinwerfer erreicht im Fernlicht bis zu 3.000 Lumen und 450 Lux. Ein Tagfahrlichtmodul wechselt bei Bedarf automatisch zum Abblendlicht und die Elektronik dient auch als Schaltzentrale für weitere Komponenten mit bis zu 30 W Leistung.

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Warum Tagfahrlicht?

Die Sichtbarkeit am Tag ist für Radfahrende genauso entscheidend wie nachts. Unbeleuchtete Verkehrsteilnehmer werden in der Regel später von anderen erkannt. Studien haben gezeigt, dass viele Unfälle zwischen Radfahrenden und Autos am Tag auf das Fehlen von Beleuchtung zurückzuführen sind. Ein durchgängiges Lichtsignal macht Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer frühzeitig aufeinander aufmerksam. Dadurch haben sie mehr Zeit, um zu reagieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Für den im Vergleich zum Autofahrer mehr oder weniger schutzlosen Radfahrer kann das in gefährlichen Situationen lebensrettend sein.

Heller ist sicherer

Das mit 3.000 Lumen sehr starke Fernlicht wirft einen Lichtkegel, der weit vorausliegende Gefahren und Hindernisse sichtbar macht. Schon das Abblendlicht mit 500 Lumen reicht für Nacht-Touren aus und spart dabei Energie ohne Einbußen bei der Sicht und Sicherheit.

Stromverteilung neu gedacht

Die integrierte Elektronik und der Pufferspeicher des M99 PRO2 machen eine intelligente Stromverteilung möglich, um mehrere Stromabnehmer wie USB-Lader, Hupe etc. anzuschließen, während die Sicherheitsbeleuchtung aktiv bleibt. Das System ist mit den gängigen E-Bike-Spannungen kompatibel.

Bewusst robust

Ein geschmiedetes Aluminiumgehäuse, gehärtetes Glas und PVC-freie Kabel sind für den Dauereinsatz und härteste Bedingungen ausgelegt. Der M99 PRO2 wird in Deutschland von Hand gefertigt und besitzt 5 Jahre Garantie.

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Perfekter Mix aus Natur und Kultur: Mit Rad und Schiff durch Nordholland

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Eine Rundfahrt durch die berühmten Amsterdamer Grachten unternehmen oder am Nordseestrand spazieren gehen, die jahrhundertealten Windmühlen an der Zaanse Schans besichtigen und den unverschämt guten holländischen Käse in einer urigen Käserei probieren: Nordholland ist vielleicht nicht besonders groß, aber Sie können in dieser niederländischen Provinz so viel sehen und erleben, dass wir hier unmöglich alle Highlights aufzählen können. Und es macht sowieso viel mehr Spaß, diese bunte Vielfalt selbst zu entdecken!

Mit Boat Bike Tours erleben Sie innerhalb von 8 Tagen die schönsten Seiten dieser einzigartigen Region. Dabei sind Sie auf typisch holländische Art unterwegs: Mit Rad und Schiff. Das Tolle an dieser Art des Reisens ist, dass Sie unterwegs jeden Tag eine Menge sehen und dabei absolut kein Stress aufkommt. So sind Sie gleich mittendrin im Holland-Gefühl!

Die perfekte Mischung

Die Rundreise durch Nordholland ist eine perfekte  Mischung aus Natur und Kultur:
Radeln Sie über den IJsselmeerdeich und genießen Sie die endlos weite Aussicht über das Wasser und die Polderlandschaft. Lassen Sie sich im Freilichtmuseum Zaanse Schans zeigen, wie die echten holländischen Holzschuhe gemacht werden und besichtigen Sie die historischen Windmühlen, die hier seit Jahrhunderten das Panorama prägen. Wandeln Sie in den historischen Hafenstädten Hoorn und Enkhuizen auf den Spuren der holländischen Seefahrer. Bummeln Sie durch die verträumten Grachten von Alkmaar und erkunden Sie die wildromantischen Dünen und Strände der Watteninsel Texel. Nach einem erlebnisreichen Tag können Sie abends auf Ihrem komfortablen Hotelschiff entspannen. Das erwartet Sie nach Ihrer Radtour nämlich schon im nächsten Hafen.

 

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Abstecher in die Provinz Friesland

Zu den Höhepunkten dieser Tour gehört eine Fahrt quer über das IJsselmeer. Wenn Ihr Schiff bei Den Helder die Schleusen des Abschlussdeichs passiert hat, nimmt es Kurs auf die Provinz Friesland. Dort gehen Sie im hübschen Hafenstädtchen Stavoren an Land. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, einen Tag lang die malerische friesische Seenplatte zu erkunden. Radeln Sie durch die Moränenlandschaft der Region Gaastland und direkt an den schilfbewachsenen Ufern der großen Seen von Friesland entlang. Dort finden Sie ganz bestimmt ein schönes Fleckchen für ein Picknick mit Aussicht auf die vorbeiziehenden Segelboote.

 

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Komfortable Unterkunft

Auf den komfortablen und modernen Flusskreuzfahrtschiffen von Boat Bike Tours wird Ihr Urlaub nicht nur zu einem ganz besonderen Erlebnis, sondern zum echten Hochgenuss: Sie übernachten in gemütlichen Kabinen mit zwei bequemen Einzelbetten. Alle Kabinen haben ein eigenes Bad mit Dusche und WC. Im einladenden Restaurant genießen Sie abends ein herrliches 3-Gänge-Menü und morgens ein abwechslungsreiches Frühstück. An der Bar können Sie sich in geselliger Runde und bei einem leckeren Getränk mit Ihren Reisegenossen über die Erlebnisse des Tages austauschen. Und vergessen Sie nicht, die großartige Aussicht auf dem Sonnendeck zu genießen!

 


Mehr erfahren

Sind Sie Neugierig auf die Rad- und Schiffsreise durch Nordholland und Friesland geworden? Auf der Website von Boat Bike Tours finden Sie mehr Informationen zu den Reisedaten, den Preisen und den verfügbaren Schiffen für diese Tour.

Fehlerteufel: RADtouren 2/22

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in der Ausgabe RADtouren 2/22 hat sich bei den QR-Codes ein Fehlerteufel eingeschlichen. Die auf der Seite gedruckten QR-Codes führen unsere Leserinnen und Leser leider nicht, wie von uns gewünscht und beabsichtigt, direkt zur jeweiligen Karte mit dem Routenverlauf und den GPS-Daten, sondern erzeugen eine Fehlermeldung.Wir haben neue QR-Codes erstellt und bitten Sie, diese Panne zu entschuldigen:


Hier sind die korrigierten QR-Codes:


Sachsen aus Radreise-Destination:

Sterntouren rund um Dresden, im Magazin auf S.16:

 

bit.ly/3odFqOu

sachsen

 

Wild und wunderbar:

Gravel-Biken in Graubünden, im Magazin auf  S. 33:  

bit.ly/3nIE3Hw

graubunden

Auf den Spuren der Gebrüder Grimm:
die Deutsche Märchenstraße, im Magazin auf S. 53

bit.ly/33bNRmn

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Grüne Stadt am Kattegat:
Mit dem Rad durch Göteborg, im Magazin auf S. 73

bit.ly/3HPChMV

goteborg

Die RADtouren-Redaktion

 

Ausgabe 1/22

RADtouren Ausgabe 1/22

  • Im Test: Sieben E-All-Mountain-Bikes
  • Radrouting: Acht Portale im Praxistest
  • Zauberhaftes Apulien: Radparadies am Stiefelabsatz Italiens
  • Himmlische Highlands: Auf vier Rädern und vier Pfoten durch Schottland
  • Alles im Fluss: Radurlaub an Hase und Ems
  • Eiszeitroute: Rundweg zum Dahinschmelzen
  • Spaniens Grüne Wege: 3200 Kilometer Radfahrglück
  • O Tannenbaum: Geschenktipps für Radfans
  • Radeln im Winter: Das rät die Expertin

Hier geht es zum Shop!

Parapera: Individuelle Highend-Gravelbikes aus Bayern

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Die Gravelbikes von Parapera sind individuell, maximal leicht, perfekt auf ihren jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt. Die neue Gravel-Marke im Portrait.

Mit einem Gravelbike unterwegs zu sein, bedeutet: Freiheit. Auf den geländegängigen Rennrädern lassen sich neue Strecken entdecken und Abenteuer abseits der Straße finden. Alles, was man dazu braucht, ist ein wenig Mut, um den gewohnten Weg zu verlassen. Genau mit diesem Mut ist auch die neue Gravelbike-Marke Parapera entstanden. Der Name ist Griechisch und bedeutet: darüber hinaus, einen Schritt weiter. Das Unternehmen aus Bayern entwickelt schon seit fünf Jahren Komponenten aus Carbon und seit zwei Jahrzehnten Rennräder, Mountainbikes sowie Reiseräder aus Titan und Stahl unter den Markennamen Falkenjagd und Rennstahl. Im Jahr 2021 hat Parapera einen neuen Schritt gewagt und drei Gravelmodelle für drei verschiedene Einsatzbereiche vorgestellt. Der Marke ist es dabei gelungen, gleich im Gründungsjahr einen Red Dot Design Award für die Formensprache und die Funktionalität der Gravelbikes zu erhalten. Atmos sowie Atmos R, Aeras und Anemos: 36 Monate Entwicklungszeit stecken in jedem Rahmen. Die Gravelbikes sind individuell, maximal leicht und perfekt auf das Terrain abgestimmt, für das sie bestimmt sind.

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Die Modelle von Parapera konnten bereits im Design überzeugen.

Die Gravelbikes im Detail

Gravel ist nicht gleich Gravel – deshalb bietet Parapera unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen Setups an, die zu den verschiedenen Besonderheiten der Gravel-Welt passen. Das Atmos ist dabei ein minimalistisches und ultraleichtes Gravelbike, bei dem alles auf Geschwindigkeit und Beschleunigung ausgelegt ist. Erhältlich ist es als Disc- (Atmos) und als Rimbrake-Version (Atmos R). Von letzterer wiegt der Rahmen in Größe M gerade einmal 730 Gramm.

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Das ultraleichte Gravelbike „Atmos“ von Parapera

Die Stärken des Aeras liegen auf Allroad-Strecken. Es ist ein Rad für Bikepacking-Abenteuer und den Dauereinsatz im Alltag. Die Geometrie und die Sitzposition sind auf lange Strecken ausgelegt, Rahmen und Gabel bieten ein optimales Verhältnis aus geringem Gewicht, enormer Haltbarkeit und sehr hoher Verwindungssteifigkeit. Das Aeras ist das einzige Parapera mit einem tropfenförmigen Unterrohr-Profil. Das verbessert die Aerodynamik des Gravelbikes und sorgt gleichzeitig für eine markante Linienführung.
Sucht man einen Gravel-Allrounder, ist das Anemos die beste Wahl. Es ist ein überzeugendes Highend-Gravelbike und kann zum ausgereiften Reiserad oder Gravel-Commuter umfunktioniert werden. Dank versteckter Ösen und Gewinde lässt sich eine Vielzahl an Zubehörteilen am  Rahmenset montieren – wie etwa eine Lichtanalage, ein Gepäckträger oder Schutzbleche. Der Vorteil: werden die Anbauteile nicht gebraucht, hat man gleichzeitig ein komplett cleanes Gravelbike mit ästhetischem, zeitlosem Design.

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Das Gravelbike „Anemos“ besticht durch Qualität und Ausstattung

Traumausstattung
Neben den Rahmen bietet Parapera auch ein umfangreiches Zubehör-Sortiment an. Für das Anemos und das Aeras gibt es zum Beispiel einen speziell entwickelten Gepäckträger, der sich über ein Schellen-System am Hinterbau anbringen lässt. Hinzu kommen hochwertige Laufräder, Schutzbleche, Sattelstützen und Lenker aus Carbon – alles speziell auf den Graveleinsatz ausgelegt. Egal für welchen Rahmen man sich entscheidest: jedes Parapera lässt sich nach den eigenen Traumvorstellungen zusammenstellen. Im Konfigurator von Parapera steht eine riesige Auswahl an Komponenten zur Verfügung. 1x-Antrieb oder Zweifach-Kurbel? Elektronisch oder mechanisch? Anderer Sattel? Man hat alle Möglichkeiten – individueller und funktioneller geht es nicht.

Rockhead in Sachsen

Rockhead Sachsen / Bild: Thorsten Brönner ©
Bild: Thorsten Brönner ©

Sandstein und Schotter 

Sachsen? Das sind Dresdner Galerie, Semperoper, Meißner Porzellan. Stimmt. Aber dann gibt es das andere Sachsen. Jenes, dass nur wenige kennen: 557 Meter Granitgestein, die Spreequelle im Wald, eine Bischofsburg über dem Tal, Seidenblumenhandwerk aus dem 19. Jahrhundert. Vier Etappen, fast 5.000 Höhenmeter, 334 Kilometer – und am Ende weiß man: Das Bundesland hat ein Geheimnis. Es heißt RockHead. RockHead ist Sachsens erster offizieller Gravelbike-Rundkurs. Er kombiniert Asphalt, Schotter und unbefestigte Waldwege. Die Strecke führt durch das Elbsandsteingebirge, führt entlang der tschechischen Grenze, durch die Oberlausitz und zurück ins Elbtal. Auf allen vier Etappen gibt es viele Anstiege. Eine Federung am Rad ist nicht zwingend nötig, aber Gravelbikes mit breiten Reifen ab 40 Millimeter sind im Vorteil. RockHead lässt sich von April bis Oktober radeln. Der Frühling lockt mit frischem Grün und kühleren Temperaturen. Im Mai blühen die Wälder und Wiesen. Die Herbstmonate September und Oktober bieten eine intensive Laubfärbung. Im Hochsommer sind Nationalpark und Städte stark besucht.

Gesamtstrecke und Höhenmeter
  • Gesamtstrecke: 323 km
  • Höhenmeter: 1.120 m
Etappen
  1. Etappe: Stadt Wehlen – Bad Schandau 45 km
  2. Etappe: Bad Schandau – Eibau (Kottmar) 94 km
  3. Etappe: Eibau – Löbau 89 km
  4. Etappe: Löbau – Stadt Wehlen 96 km
 
Tourenkarte:
 

Fazit des Autors Thorsten Brönner:

„Wer nach RockHead auf den Geschmack gekommen ist, findet im nahen Erzgebirge endlose Forstwege und historische Bergbaupfade“

 

 

Die komplette Tour finden Sie in der RADtouren-Ausgabe 4/26.


 

 

Rockhead Sachsen GPX-Dateien   Herunterladen

Achtung: Nach dem Download der GPX-Datei kann es sein, dass möglicherweise automatisch „.xml“ zum Dateinamen hinzugefügt wurde. Um die Datei korrekt verwenden zu können, entfernen Sie bitte dieses „.xml“ aus dem Dateinamen, sodass die Dateiendung „.gpx“ lautet. Alle Daten finden Sie auch bei Alltrails. Hier ist allerdings eine vorherige kostenlose Anmeldung nötig.


 

Text & Bild: Thorsten Brönner

Vulkanradweg

Eine Gruppe von vier Radfahrern fährt von rechts nach links im Vordergrund duch das Bild. Der gerade verlaufende Radweg geht durch grüne Wiesen und Felder. Am linken Bildrand steht ein großer, grüner Laubbaum, am rechten ein kleiner. Im Hintergrund steigt nach einer Baumreihe die kleine Stadt Herbstein auf einem Bergrücken emport. Im Zentrum sind deutlich zwei Kirchtürme und ein Turm der Stadtmauer zu erkennen.
Genüssliches Radfahren wie auf Schienen ist auf dem Vulkan-Radweg, der auf der ehemaligen Trasse der Oberwaldbahn verläuft, möglich. Von Ort zu Ort, mit nicht mehr als drei Prozent Steigung, verbindet die Feinasphalttrasse die schönsten Winkeln der Vulkanregion Vogelsberg miteinaner. Unterweg gibt es malerische Ausblicke, wie hier auf die Kulisse der auf einem erloschenen Vulkanschlot thronenden Stadt Herbstein.

Genussradeln auf dem Vulkanradweg 

Wo sich einst die Oberwaldbahn durch die bergigen Landschaften von Wetterau und Vogelsberg schlängelte, sind heute den Radlern Ausblicke vergönnt, die früher nur den Lokführern vorbehalten waren. Im Kern 94 Kilometer lang, führt die Route über Mitteleuropas größtem erloschenen Vulkanmassiv. Diese ehemalige Bahntrasse gehört zum Netz der BahnRadwege Hessen. Entlang der Radroute finden sich immer wieder dörfliche Idyllen sowie ländliches Kulturgut. Mächtige Einschnitte durch den Vogelsberger Basalt lassen die Vulkanzeit hier zum Greifen nah erscheinen. Mit Steigungen von nicht mehr als drei Prozent, ist der Vulkanradweg bequem zu befahren. Wer dennoch nicht „klettern“ will, lässt sich vom 1. Mai bis zum letzten Oktober-Wochenende, an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen mit den Shuttlebussen des ‘Vogelsberger Vulkan-Express’ zum höchsten Punkt bringen und genießt danach kilometerlange glatt asphaltierte Abfahrten. Die Shuttlebusse transportieren mit Fahrradhängern Räder und Pedelecs von mehreren Orten und Bahnhöfen in der Region zu den gewünschten Zielen. Es gilt der RMV-Tarif. Die Fahrradmitnahme ist kostenlos. Auf der einstigen Bahntrasse ist der heutige Vulkanradweg entstanden, ein steigungsarmer, glatt asphaltierter und vor allem verkehrsfreier Radweg durch das Hessische Mittelgebirge. Damit ist der Radweg an sich schon ein lohnenswertes Reiseziel. Aber nicht nur, denn auf dem Weg durch die Wetterau und der Vogelsbergregion gibt es jede Menge zu entdecken und zu erleben. Angefangen bei den Kelten bis hin zu Industriekultur ist alles dabei. Nicht zuletzt sind es die Fachwerkstädtchen, Schlösser und Burgen, die ebenso für eine Faszination entlang des Vulkanradweges sorgen. Und immer wieder ergeben sich phantastische Ausblicke in die malerische Landschaft
Gesamtstrecke und Höhenmeter
  • Gesamtstrecke: 132 km
  • Höhenmeter: 1.120 m
Etappen
  1. Etappe: Altenstadt – Gedern            45 km
  2. Etappe: Gedern – Lauterbach           45 km
  3. Etappe: Lauterbach – Fulda              43 km
Tourenkarte:

Fazit des Autors Hans Kothe:

„Der Vulkanradweg ist einfach klasse! In beiden Richtungen leicht zu fahren, gut beschildert und landschaftlich sowie kulturell sehr abwechslungsreich. Durchaus geeignet, um mit der gesamten Familie auf Tour zu gehen.“   Die komplette Tour finden Sie in der RADtouren-Ausgabe 4/26.
   

Vulkanradweg GPX-Dateien   Herunterladen

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  Text: Hans Kothe Bild: Christina Marx

Keltenweg – Baden Württemberg

Bild: Maren Recken ©

Keltenland Baden-Württemberg – Vom Fürstensitz zur interaktiven Schatzsuche

Zwischen Asperg und Ditzingen führt der Keltenweg im Landkreis Ludwigsburg zu neun bedeutenden Fundstellen aus der Keltenzeit. Mit einer Augmented-Reality-App tauchen die Radler virtuell in den keltischen Alltag vor rund 2500 Jahren ein. Von der Festung Hohenasperg führt der Keltenweg über Möglingen, Schwieberdingen zum Keltenmuseum nach Hochdorf und weiter nach Hemmingen, Schöckingen und an Hirschlanden zur Endstation Ditzingen. Der 360° Rundumblick von der Festung aus gibt vor Beginn schon einmal einen Vorgeschmack, wo die Route hinführt. Meist auf asphaltierten Wegen, ab und an auf Schotter oder kleinen Nebenstraßen ist kein technischen Können gefragt. Etwas Puste für das stetige Auf und Ab der Strecke darf‘s dagegen schon sein. Am besten radelt es sich mit dem hier veröffentlichten GPX-Treck. Die Beschilderung unterwegs ist manchmal etwas lückenhaft und führt in Schöckingen sogar an einer Fundstelle vorbei. Hier in der Ortsmitte in der Rechtskurve den Radweg geradeaus verlassen. Nach wenigen Metern steht rechter Hand (Schlossstraße 4) die Infotafel zum reichen Frauengrab.

Gesamtstrecke und Höhenmeter
  • Gesamtstrecke: 34,5 km
  • Höhenmeter: 434 m
Tourenkarte:
 

Fazit der Autorin Maren Recken:

„Radfahren und Geschichte, der Keltenweg verbindet beides. Die überwiegend autofreie Route ist auch für Familien gut fahrbar. Wenn die Kids keine Bergziegen sind und die elterliche Kondition es hergibt, ist ein Zugseil am Kinderfahrrad ein dickes Plus an den vielen kleinen Steigungen. Und: Zeit mitbringen! 34,5 km sind zwar nicht lang, die virtuelle Geschichtsstunde an neun Stationen, aber unterhaltsam zeitintensiv. Und das Keltenmuseum in Hochdorf ein Muss.“

 

 

Die komplette Tour finden Sie in der RADtouren-Ausgabe 4/26.


 

 

Keltenland Baden-Württemberg GPX-Dateien   Herunterladen

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Text & Bild: Maren Recken

Dorf Tirol – Südtirol – Italien

Radtour Dorf Tirol - Südtirol
Foto: Thomas Widerin ©

Südtirol – Dorf Tirol: Italienisches Flair mit Tiroler Tradition

Radlergenüsse in Dorf Tirol und Umgebung: Die Temperaturen sind mild im Herbst, die Landschaft verfärbt sich langsam und die Hektik der Hochsaison nimmt ab. In Dorf Tirol, oberhalb der Kurstadt Meran, ist die italienische Lebensfreude spürbar, aber auch der Einfluss der imposanten Tiroler Alpen. Südländisch und doch alpin: Ein ganz besonderes Flair, das auch mit dem Fahrrad eingetaucht werden kann. Dorf Tirol liegt auf einem Plateau oberhalb von Meran. Wer durch das Passeiertal oder Vinschgau Radeln will, muss zuerst etwa 250 Hm hinunterfahren und dabei die Landesstraße benützen oder durch die Weinberge das Bike teilweise Schieben. Erst in Meran und in den Tälern sind die Radwege lückenlos ausgebaut, wunderschön angelegt, sehr gut beschildert und auch familientauglich. Für Kinder oder weniger sportliche Radfahrer empfiehlt sich ein E-Bike, da es von Meran zurück nach Dorf Tirol wieder steil bergauf geht.

Gesamtstrecke und Höhenmeter
  • Gesamtstrecke: 107 km
  • Höhenmeter: 670 m
Touren
Passeier Tal:

Meran- Runde Meran-Bahnhof  

Fazit des Autors Thomas Widerin:

„Die Region rund um Dorf Tirol ist besonders im Herbst zu empfehlen. Die Temperaturen sind angenehm, die Luft sauber und die Landschaft erstrahlt in bunten herbstlichen Farben. Die Obst- und Weingärten sind prall gefüllt mit den schmackhaften Südtiroler Früchten“

 

Die komplette Tour finden Sie in der RADtouren-Ausgabe 4/26.


 

 

Dorf Tirol – Passeier Tal: GPX-Dateien   Herunterladen

Dorf Tirol – Meran Runde: GPX-Dateien   Herunterladen

Dorf Tirol – Meran Bahnhof: GPX-Dateien   Herunterladen

Dorf Tirol – Laas – Tirol: GPX-Dateien   Herunterladen

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Text & Bild: Thomas Widerin

Dänemark – Seeland

Radtouren in Kopenhagen
Foto © Stefan Weißenborn

Dänemark – Seeland: Stadt, Land, Schloss

Seeland ist die am dichtesten bevölkerte und meistbesuchte Insel Dänemarks. Was größtenteils an Kopenhagen liegt. Die Hauptstadt, ideal zum Radeln, ist bei einem Bike-Urlaub aber nur Anfang: Es warten Museen, Schlösser und königliche Geschichten auf dem größten Eiland des skandinavischen Landes.

Gesamtstrecke und Höhenmeter
  • Gesamtstrecke: 204 km
  • Höhenmeter: 566 m
EtappenDie Tour startet in Kopenhagen und führt durch Nordseeland mit Fredensborg und Hillerød und das Fjordlandet mit Roskilde zurück nach Kopenhagen.  
Touren
 

   

Fazit des Autors Stefan Weißenborn:

„Eine Zeitreise durch die Königsgeschichte Dänemarks ist diese Vier-Tages-Tour, aber nicht nur das: zu urban-modern, zu hochkarätig-kulturell, zu wunderschön-naturnah der Trip, der damit unerwartet vielseitig gerät. Und obendrein lernt man, was gute Fahrradinfrastruktur ist“

 

Die komplette Tour finden Sie in der RADtouren-Ausgabe 4/26.


 

 

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Text & Bild: Stefan Weißenborn

Berchtesgadener Land – Bayern

Foto © Norbert Eisele-Hein

Berchtesgadener Land: Ein traumhaftes Radtouren-Rustikal in drei Akten

Watzmann, Watzmann – Schicksalsberg. Du bist so groß und i nur a Zwerg. Ein traumhaftes Radtouren-Rustikal in drei Akten: Hochalpine Gebirgslandschaften, urwüchsige Täler und unberührte Natur, malerische Dörfer, tief verwurzeltes Brauchtum und Kultur von Weltrang: Das Berchtesgadener Land zählt zu den imposantesten Bergregionen Deutschlands und besticht durch seine unverwechselbare Landschaft, in der Traditionen noch gelebt werden. Bei einer Radtour lässt sich diese wundervolle Kulturlandschaft kongenial erfahren.

 
Gesamtstrecke und Höhenmeter
  • Gesamtstrecke: 78 km
  • Höhenmeter: 2.030 m
  • Beste Jahreszeit: Je nach Schneemenge von Mai bis Ende Oktober
  Etappen
  1. Rossfeld, „der Berg, der kennt koa Einsehn nit“
    Die Rampe an den Hängen des Obersalzbergs hinauf zur höchst gelegenen Panoramastraße auf dem Rossfeld gilt als Klassiker für Rennradler

  2. Litzlalm, „auffi muass i , auffi“

    Wir starten am Südende des Hintersees in der malerischen Ramsau. Über Schönau und die Wimbachklamm kurbeln wir an den Hintersee in der malerischen Ramsau, die egal von welcher Seite betrachtet ein phänomenales, fast schon kitschiges Postkartenpanorama offenbart

  3. Marktschellenberg „Vater, Vater, lass mi ziagn, der Berg i muass ihm unterkriagn“
    Wir starten unseren dritten Streich erneut mit einer Bergeinheit, schrauben uns durch die Altstadt Berchtesgadens hoch, passieren den königlichen Schlossplatz und bewundern die ehrwürdige Stiftskirche

Touren
 

Fazit des Autors Norbert Eisele-Hein:

„Die grandiose Bergwelt Berchtesgadens offenbart rund um den Watzmann und Königssee ein Traumrevier für Tourenfahrer. Zumal sich all die herrlichen Sterntouren allesamt noch mit geschichtsträchtiger, spannender Kultur anreichern lassen. Die steilen Rampen erfordern allerdings überdurchschnittlich Puste – oder elektrischen Rückenwind.“

 

Die komplette Tour finden Sie in der RADtouren-Ausgabe 4/26.


 

 

Radstern-Süd: Berchtesgadener Land GPX-Dateien   Herunterladen
 
Rossfeld: Berchtesgadener Land GPX-Dateien           Herunterladen
 
Radstern-Ost: Berchtesgadener Land GPX-Dateien   Herunterladen

 

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Text & Bild: Norbert Eisele-Hein

Geschützt: RADtouren Nr.4 2026 – ePaper

Titel Radtouren Magazin 0426

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Test: Trekking-E-Bikes 2026

Großer Trekking-E-Bike-Test 2026: 15 aktuelle Modelle im Vergleich

Trekking-E-Bikes gehören zu den vielseitigsten Fahrrädern überhaupt. Sie pendeln souverän durch den Alltag, meistern ausgedehnte Wochenendtouren und fühlen sich auf Asphalt ebenso wohl wie auf Schotterwegen. Doch die Auswahl wächst rasant – ebenso wie die technischen Unterschiede. Welches Modell bietet die beste Mischung aus Komfort, Fahrdynamik, Reichweite und Ausstattung? Und welche Innovationen bringen im Alltag tatsächlich einen Mehrwert?

Für unseren großen Vergleichstest haben wir 15 aktuelle Trekking-E-Bikes unterschiedlichster Preisklassen intensiv getestet. Das Spektrum reicht vom attraktiven Einstiegsmodell für unter 3.000 Euro bis zum hochwertigen Premium-Tourer für anspruchsvolle Vielfahrer. Mit dabei sind die neuesten Antriebe von Bosch, Shimano, Pinion und weiteren Herstellern sowie unterschiedlichste Konzepte für Alltag, Reise und Freizeit.

Schalten ohne Schalten?

Ein Trend sticht dabei besonders hervor: die zunehmende Automatisierung. Immer mehr Trekking-E-Bikes übernehmen Aufgaben, die bislang selbstverständlich in der Hand des Fahrers lagen. Schaltautomatiken wählen selbstständig die passende Übersetzung, halten die Trittfrequenz konstant und versprechen ein noch entspannteres Fahrerlebnis. Doch wie gut funktionieren diese Systeme wirklich? Können sie klassische Schaltungen ersetzen oder bleiben sie eine interessante Komfortfunktion für bestimmte Einsatzzwecke?

Unser Test zeigt, dass die Technologien inzwischen erstaunlich ausgereift sind – aber auch, dass nicht jede Lösung gleichermaßen überzeugt. Zwischen vollautomatischen Getrieben, intelligenten Schaltassistenten und bewährten klassischen Systemen liegen teils deutliche Unterschiede im Fahrgefühl.

Von Preis-Leistungs-Tipps bis zu High-End-Tourern

Neben den Antriebssystemen standen natürlich auch Fahrverhalten, Komfort, Reichweite, Verarbeitung und Ausstattung im Fokus. Die Bandbreite im Testfeld ist größer als je zuvor: vom leichten, beinahe fahrradähnlichen Tourer bis zum vollausgestatteten Langstrecken-Bike mit modernster Technik. Einige Modelle setzen konsequent auf Komfort und Alltagstauglichkeit, andere auf Sportlichkeit oder maximale Vielseitigkeit.

Welches Trekking-E-Bike am Ende die Nase vorn hat, welche Überraschungen unser Test bereithält und warum sich manche Innovation als echter Fortschritt erweist, erfahren Sie im ausführlichen Vergleichstest. Alle Ergebnisse, Testnoten, Kaufempfehlungen und den verdienten Testsieger finden Sie in der aktuellen Ausgabe.

 
 
 
Test-Teilnehmer
 
  1. BERGAMONT | E-HORIZON SPORT 20
  2. RIESE + MÜLLER | CHARGER5 TOURING
  3. ROSE | MAYOR PLUS 3
  4. MAXX | PACEMAXX ELS TOUR
  5. NORWID | OSLO Z20
  6. VICTORIA | AVYON 6
  7. BBF | BERN PCX625
  8. VELOTRAUM | ELEKTRIKER E2D
  9. ROCKRIDER | E-ACTV 900 HF
  10. KALKHOFF | ENDEAVOUR 5+ ADVANCE
  11. KETTLER | TOWN & COUNTRY CX11 DI2
  12. TOUT TERRAIN | APPIA SELECT 6.1
  13. FOCUS | AVENTURA² 6.8 WAVE FS
  14. GUDEREIT | ET12.8 EVO
  15. CILO | TANAY HX1

 

Jordan-Bike-Trail – Jordanien

Jordan Bike Trail

Jordan-Bike-Trail: Durch die Jahrtausende auf zwei Rädern

Der Jordan-Bike-Trail führt von Gadara im grünen Norden Jordaniens bis nach Aqaba am Roten Meer. Die Route ist ein anspruchsvolles Bikepacking-Abenteuer mit vielen Höhenmetern, Schotterpisten, Sandpassagen und spektakulären Landschaftswechseln. Im Gilead-Gebirge beginnen Olivenhaine, Hügel und mediterrane Vegetation, bevor das Tote Meer, das Wadi Mujib und die kargen Hochflächen den Charakter verändern. Historische Höhepunkte sind Madaba, der Königsweg, Karak, Shobak und die Felsenstadt Petra. Im Süden wird die Tour mit dem Wadi Rum, roten Sandsteinformationen und dem Finale am Golf von Aqaba besonders eindrucksvoll. Für trainierte Radfahrer und E-Biker mit passender Ausrüstung ist die Strecke ein intensives Erlebnis zwischen Natur, Geschichte und Wüste. Die beste Reisezeit liegt laut Heft im Frühjahr oder wieder ab Ende Oktober.

 
 
Gesamtstrecke und Höhenmeter
  • Gesamtstrecke: 728 km
  • Höhenmeter: 15.535 m
  • Etappen: 12

 

  Etappen
  1. Gadara – Kufr Rakeb (65 km)
  2. Kufr Rakeb – Khirbet al-Souq (61 km)
  3. Khirbet al-Souq – Salt (61 km)
  4. Salt – Madaba (60 km)
  5. Madaba – Totes Meer (57 km)
  6. Dhiban – Karak (67 km)
  7. Karak – Ais (72 km)
  8. Ais – Shobak (62 km)
  9. Shobak – Petra (47 km)
  10. Petra – Al Quweira (68 km)
  11. Al Quweira – Wadi Rum (34 km)
  12. Wadi Rum – Aqaba (62 km)
 
 

Tour

 

 

Fazit des Autors Hans Kothe:

„Der Jordan Bike Trail steuert auf seinem Südkurs viele Höhepunkte des Landes an. Radler lernen dabei auch das Arabien abseits der klassischen Tourismuspfade kennen.“

 

Die komplette Tour finden Sie in der RADtouren-Ausgabe 2-3/26.


 

 

Jordan-Bike-Trail GPX-Datei   Herunterladen
 

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Text & Bild: Thorsten Brönner

Fulda-Radweg R1

Alles am Fluss: Der Fulda-Radweg R1

Der Fulda-Radweg R1 führt durch Hessen von Gersfeld über Fulda, Bad Hersfeld, Rotenburg und Kassel bis nach Hann. Münden. Die Route folgt dem Fluss durch das abwechslungsreiche Fuldatal und bleibt nach dem Auftakt an der Wasserkuppe weitgehend steigungsarm. Kulturfans erleben Barockarchitektur in Fulda, Fachwerk in Schlitz, Bad Hersfeld, Rotenburg, Melsungen und Hann. Münden sowie die Grimmwelt in Kassel. Naturfreunde genießen die Rhön, sanfte Mittelgebirgslandschaften, Flussschleifen und ruhige Uferwege. Besonders reizvoll sind Schloss Fasanerie, der Rotenburger Highwalk, Kloster Haydau und der Weserstein. Der Radweg eignet sich sehr gut für Einsteiger, Familien, Genussradler und E-Biker. Wer eine entspannte Flussradreise mit viel Kultur sucht, findet hier eine hervorragend beschilderte Tour.

 
 
Gesamtstrecke und Höhenmeter
  • Gesamtstrecke: 230 km
  • Höhenmeter: 648 m
  • Etappen: 6

 

  Etappen
  1. Gersfeld – Wasserkuppe – Gersfeld (16 km)
  2. Gersfeld – Fulda (32 km)
  3. Fulda – Bad Hersfeld (56 km)
  4. Bad Hersfeld – Rotenburg (30 km)
  5. Rotenburg – Guxhagen (48 km)
  6. Guxhagen – Hann. Münden (58 km)
 
 

Tour

   

 

Fazit des Autors Hans Kothe:

„Der Fulda-Radweg begeistert jung und alt. Gut ausgebaut und beschildert eignet er sich besonders für Familientouren. Startet man in Gersfeld, umgeht man den Anstieg zur Wasserkuppe. Auf der weiteren Route gibt es dann kaum noch nennenswerten Steigungen, dafür aber viel zu entdecken. Sowohl Naturliebhaber als auch Kulturbeflissene werden begeistert sein. “

 

Die komplette Tour finden Sie in der RADtouren-Ausgabe 2-3/26.


 

 

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Text & Bild: Hans Kothe

Ostseeküsten-Radweg

Radfahrer auf dem Bakenberg, Hiddensee, Rügen, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland, Model Released

Traumtour Deutschland – der Ostseeküsten-Radweg

Der Ostseeküsten-Radweg in Mecklenburg-Vorpommern ist eine große Küstentour mit Stränden, Inseln, Seebädern und Hansestädten. Die Route führt von Stralsund über Rügen, Hiddensee, Kap Arkona, den Nationalpark Jasmund, Greifswald, Wolgast und Usedom bis zu den Kaiserbädern. Immer wieder öffnen sich Blicke auf Bodden, Deiche, Dünen, Kreideküste und Ostsee. Zu den Höhepunkten zählen die UNESCO-Altstadt Stralsund, der Leuchtturm Dornbusch, der Königsstuhl, die Ostseebäder Binz, Sellin, Baabe und Göhren sowie die Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Die Strecke ist ideal für Genussradler, Badeurlauber und E-Biker, die Kultur und Meer verbinden möchten. Asphalt, Waldwege, Pflasterpassagen und Küstenabschnitte sorgen für Abwechslung. Besonders attraktiv ist die Tour bei stabilem Wetter und mit genügend Zeit für Badestopps.

 
 
Gesamtstrecke und Höhenmeter
  • Gesamtstrecke: 415 km
  • Höhenmeter: 0 m
  • Etappen: keine Angabe
 
 

Tour

 

 

Fazit des Autors Norbert Eisele-Hein:

„Überwältigende Natur, und die herrliche Architektur der berühmten Seebäder macht diese Route zu einer wahren Traumtour. Und die Badehose muss natürlich mit ins Gepäck.“

 

Die komplette Tour finden Sie in der RADtouren-Ausgabe 2-3/26.


 

 

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Text & Bild: Norbert Eisele-Hein

Saaleradweg

Per Fahrrad durch Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt

Der Saaleradweg führt von der Saalequelle im Fichtelgebirge bis zur Mündung in die Elbe und zählt zu den kulturreichsten Flussradwegen Deutschlands. Die Route verbindet Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit einer eindrucksvollen Mischung aus Waldwegen, Stauseen, Burgen, Schlössern und historischen Städten. Besonders markant sind die hügeligen Passagen im Thüringer Schiefergebirge, die den Radweg sportlicher machen als viele andere Flussrouten. Unterwegs warten Hof, Bad Lobenstein, Ziegenrück, Saalfeld, Rudolstadt, Jena, Dornburg, Naumburg, Merseburg und Halle. Höhepunkte sind Schloss Burgk, die Dornburger Schlösser, der Naumburger Dom, die Saale-Unstrut-Weinberge und das Händel-Haus in Halle. Naturfreunde erleben Saalestauseen, Auenlandschaften und den Saale-Canyon. Für E-Biker ist die Strecke wegen der Anstiege im Oberlauf besonders reizvoll.

 
 
Gesamtstrecke und Höhenmeter
  • Gesamtstrecke: 409 km
  • Höhenmeter: 2.449 m
  • Etappen: 9
 
Etappen
  1. Saalequelle – Hof (33,8 km)
  2. Hof – Blankenstein (29,0 km)
  3. Blankenstein – Ziegenrück (44,3 km)
  4. Ziegenrück – Saalfeld (42,7 km)
  5. Saalfeld – Jena (56,5 km)
  6. Jena – Naumburg (50,9 km)
  7. Naumburg – Halle (60,3 km)
  8. Halle – Bernburg (59,1 km)
  9. Bernburg – Saalemündung (32,0 km)
 
 

Tour

 

Fazit des Autors Joachim Zeller:

„Den Saaleradweg habe ich nun schon zum zweiten Mal unter die Räder genommen. Und es war so aufregend wie beim ersten Mal. Nicht nur als Naturfreund gibt es hier viel zu entdecken. Auch die zahlreichen Kulturstätten zogen mich wieder in ihren Bann. Besonders haben es mir die drei Dornburger Schlösser und Naumburg angetan. Von den ganz exzellenten Saale-Unstrut-Weinen will ich hier gar nicht sprechen.“

 

Die komplette Tour finden Sie in der RADtouren-Ausgabe 2-3/26.


 

 

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Text & Bild: Joachim Zeller

Burgen, Brücken und Bergsiedlungen – Kocher-Jagst-Radweg

Kocher-Jagst-Radweg Fahrradtour

Burgen, Brücken und Bergsiedlungen – Kocher-Jagst-Radweg

Der Kocher-Jagst-Radweg verbindet zwei stille Flusstäler im Nordosten Baden-Württembergs zu einer abwechslungsreichen Rundtour. Zwischen Bad Friedrichshall, Schwäbisch Hall, Ellwangen, Kirchberg, Langenburg und Jagsthausen wechseln naturnahe Flussauen, Fachwerkorte und historische Bergsiedlungen. Am Kocher rollt die Route oft entspannt dahin, während die Jagst mit romantischen Mäandern, Schilfwäldern und ruhigeren Passagen begeistert. Sehenswert sind die Großcomburg, die Altstadt von Schwäbisch Hall, die Basilika St. Vitus in Ellwangen, Schloss Kirchberg, Langenburg und Kloster Schöntal. Die Strecke besitzt einen spannenden Mix aus Genussradeln und sportlicheren Abschnitten. Für E-Biker ist sie besonders attraktiv, weil die Motorunterstützung auf den Anstiegen zu den historischen Orten spürbar entlastet. Wer Flusslandschaften, Kultur und ruhige Wege sucht, findet hier eine starke Alternative zu bekannteren Radklassikern.

 
 
Gesamtstrecke und Höhenmeter
  • Gesamtstrecke: 335 km
  • Höhenmeter: 1.382 m
  • Etappen: Rundtour
 
 

Tour

 

Fazit des Autors Gerhard Fitzthum:

„Als Bioradler hatte ich die konditionellen Herausforderungen unterschätzt. An der Jagst liegen die schönen historischen Städtchen aber oftmals auf einem Bergrücken. Ist man mal oben, sind die Strapazen freilich schnell vergessen und man freut sich nicht nur über die Sehenswürdigkeiten, sondern auch über das eigene Leistungsvermögen. Man ist immer wieder überrascht von der Naturnähe in einem leistungsstarken Wirtschaftsraum, vor allem aber von der Tatsache, dass so wenige Tourenradler bisher den Weg ins Ländle finden. Und endlich mal ein Flussradweg, bei dem man sich über die Rückkehr zum Ausgangspunkt keine Gedanken machen muss! Ohne eine Strecke doppelt zu fahren, kommt man nach einer Radelwoche wieder dort an, wo man gestartet war.“

 

Die komplette Tour finden Sie in der RADtouren-Ausgabe 2-3/26.


 

 

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Bild: Gerhard Fitzthum

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