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Test: Neue E-Bikes um 3000 Euro

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Neue Motoren, neue Akkus und sogar ein neues Segment – was leisten die hybriden, tourentauglichen Crossover-Bikes, und wie schlagen sich die neuen Antriebe von Bosch und Panasonic? Wir haben 10 Pedelecs um 3000 Euro getestet – und sind erstaunt.

 
Text & Foto: Ingo Effing
 

Auf der Eurobike 2019 hatte es sich schon abgezeichnet: Der E-Bike-Boom bleibt uns dauerhaft erhalten. Newcomer im Bereich tourentauglicher Pedelecs sind wohl die Crossover-Bikes – eine vollausgestattete Kreuzung aus E-Mountainbike und City-­Pedelec mit unterschiedlich dominanter Ausprägung der Straßen- oder Geländeseite. In unserem Testfeld haben sich drei dieser SUVs eingefunden. Insgesamt traten zehn brandneue Pedelecs aus dem Modelljahr 2020 zum Test an. Sieben davon ausgestattet mit der neuesten Motoren-Generation von Bosch und Panasonic, zwei etablierte Mittelmotoren und ein Hinterradmotor treiben das Testfeld an.

Herzstück Motor

Besonders die neuen Antriebe von Bosch sind mit Spannung erwartet worden. Mitte letzten Jahres öffneten die Schwaben dann den Vorhang und präsentierten gleich eine ganze Reihe von E-Bike-Neuheiten für die aktuelle Saison. Der neue Performance Line Motor ist im Testfeld gleich viermal vertreten, Pegasus bestückt das Premio Evo 10 Lite sogar mit dem neuen EMTB-­Antrieb Performance Line CX, der bis zu 340 Prozent der eigenen Tretleistung freisetzt. Beide Motoren haben an Leistung hinzugewonnen und dazu noch ein gutes Kilo abgespeckt. Vor allem beeindruckt aber die spürbar verbesserte Sensorik. Feinfühlig und lebendig unterstützen beide neuen Bosch-Motoren die Beinarbeit. Es kommt dem natürlichen Gefühl des Radfahrens deutlich näher, man ist dichter an der Straße oder dem Trail.

Der Hinterradmotor am Qwic hebt sich klar von den zentralen Antrieben ab. Fast geräuschlos schiebt der Holländer sanft aber doch zügig, obwohl die abgerufene Unterstützung vergleichsweise gering ausfällt. In der sparsamen ersten Stufe gibt der Motor fünf Prozent Unterstützung hinzu, im vierten sind es ab Werk 78, beim Händler können maximal 85 Prozent herausgekitzelt werden. Im Flachland völlig ausreichend, im bergischen Terrain kann es eng werden. Mit 90 Newtonmetern dreht der neue Panasonic GX Ultimate theoretisch doppelt so kräftig wie der TDCM am Qwic.

Wenn auch nicht so sanft wie der Heckantrieb und nicht ganz so sensibel wie die Bosch-Neuheiten, überzeugt auch der Panasonic-Antrieb. Der Japaner treibt das Flyer in der höchsten Stufe gelassen mit dreifacher Tretleistung die Anstiege hoch, dabei gibt er sich natürlich und deutlich leiser als die EMTB-Motoren CX und Shimano Steps E8000. Besonders gut gefällt uns der neue Bosch Performance Line Motor der dritten Generation. Mit 300 Prozent Unterstützung hat er die Leistung vom alten CX (Gen3) geerbt und ist gleichauf mit dem Panasonic. Er säuselt eher dezent zwischen den Kurbelarmen und gibt die Kraft in jeder Fahrsituation wohldosiert und natürlich auf die Straße. Was Sensorik und Fahrperformance angeht, hat sich Platzhirsch Bosch mit der neuen Motoren-Generation die Spitze gesichert und bringt die Konkurrenten in Zugzwang.

Gelände-Tourer

Zugegeben, ganz neu sind die Crossover-E-Bikes nicht, auch in den zurückliegenden Modelljahren gab es hier und da Pedelecs, die sich, gespickt mit Mountainbike-Ausstattung, ins Gelände vorwagten. Aber dieser Trend setzt sich nun fort, und einige Hersteller haben daher – wohl auch nicht ganz uneigennützig – ein neues E-Bike-Segment ausgerufen.

Aus dem Alpenland Schweiz stammt das Crossover-Bike mit dem deutlichsten Mountainbike-Einschlag, das Flyer. Daneben gehören auch das Victoria und das Stevens der neuen Gattung an. Letzteres tendiert eher Richtung Trekking-Pedelec und besitzt den geringsten Anteil an Gelände-Genen. Spaß hatten wir mit allen drei Pedelecs auf der Teststrecke. Das Rad sollte aber zur persönlichen Touren-Vorliebe passen. An der Ostsee oder auf dem Moselradweg wäre das Offroad-Potential fehl am Platz, extrabreite Lenker und dröhnende Stollenreifen sind da eher störend.

Fast ohne Profil am Reifen und auch ohne Motorneuheit kommt der Testsieger von Rose aus. Der Versender formiert ein edles Ausstattungsgewand um Riemenantrieb und Alfine 11-Gang-Nabe zu einem leisen Touren-Pedelec, das sportliches Fahrverhalten mit Annehmlichkeit verbindet. Allerdings rangiert das Rose mit knapp 3900 Euro auch preislich an der Testspitze. Punkte eingebüßt haben einige Hersteller besonders durch ein hohes Eigengewicht, 28 oder sogar 30 Kilo bremsen den Fahrspaß erheblich. Mit gut 23 Kilo beweisen Diamant und Steven, dass es auch anders geht.

Den kompletten Text lesen Sie in RADtouren 2/2020.
Diese Räder haben wir getestet:

  • Victoria eAdventure 8.9
  • Qwic RD11
  • Pegasus Premio Evo 10 Lite
  • Rose XTRA Watt Evo Alfine 11
  • Diamant Elan Legere+
  • Gudereit ET-7.5 evo
  • Flyer Goroc 2 6.50
  • Raleigh Kent 10
  • Stevens E-6X Tour
  • Trenoli Brenta sportivo T

Radsternfahrten ab Meppen: Neunfach genießen

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Advertorial

Wer den ganzen Tag mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat etwas anderes zu tun, als ständig seine Koffer zu packen. Auf den Radsternfahrten durch Emsland und Hasetal können Urlauber ihr Gepäck nach der Anreise erst einmal links liegen lassen und sich ganz auf die schönste Zeit des Jahres konzentrieren, denn rund um Meppen gibt es auch ohne Hotelwechsel reichlich zu sehen. Neun abwechslungsreiche Rundtouren laden ein, Natur, Kultur und Kulinarik zu entdecken.
Mit den Radsternfahrten der Tourist Information Meppen (TIM) ist es ganz leicht, sich je nach Interesse seinen persönlichen Rad-Traumurlaub zusammenzustellen. Ob dreitägiger Wochenendtrip oder ein ausgedehnter achttägiger Entdeckungsurlaub – in Meppen ist alles möglich! Die „grüne Stadt am Wasser“ eignet sich durch ihre Lage im Herzen des Emslands perfekt, um die Region zu erkunden. Neun liebevoll geplante Sternfahrten von 35 bis 75 Kilometern Länge zeigen Radfahrern die ganze Bandbreite des Emslands und führen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten, den lauschigsten Pausenplätzen und den urigsten Bauernhof-Cafés.

Wasser, Moor und Großsteingräber

Um Geschichte und Kultur des Emslands näher kennenzulernen, ist „TIMs Kul-Tour“ hervorragend geeignet. Die Route führt Radler vorbei an der 1000 Jahre alten Kirche in Bokeloh und der spätgotischen Kapelle in Bückelte in die alte Hansestadt Haselünne, wo das Freilicht-Heimatmuseum spannende Einblicke in die Vergangenheit gewährt. Eine kleine Zeitreise ist auch „TIMs Hügel-Tour“, die zu den jahrtausendealten Großsteingräbern im waldreichen Hümmling führt – nicht ohne Abstecher zur romantischen Hüvener Wind- und Wassermühle und zum prachtvollen Jagdschloss Clemenswerth in Sögel.
Das Moor und die Flüsse sind es, die die Landschaft prägen. Auf der „Moor-Tour“ etwa erleben Urlauber sowohl die natürliche als auch die wirtschaftliche Seite des Moores. Wie die Landschaft genutzt wurde und wird, das gibt es im Erdöl-Erdgas-Museum in Twist und im Emsland Moormuseum in Groß Hesepe zu entdecken. Die außergewöhnliche Natur lässt sich im Internationalen Naturpark Moor-Veenland bestaunen, der auch Anziehungspunkt für zahlreiche Wasservögel ist. Wasserstraßen begleiten Radler auf der „Ems-Kanal-Tour“ oder der „Wasser-&-Technik-Route“: Hier geht es entlang von Ems, Hase und Dortmund-Ems-Kanal zum idyllischen Freizeitsee in Geeste, der sich perfekt für einen ausgedehnten Zwischenstopp eignet.

Genuss pur

titel 2017 final01Auf den Geschmack der Region kommen Urlauber spätestens auf „TIMs Genießer-Tour“, die die schönsten und besten Garten-Restaurants rund um Meppen verbindet. Auf der „Holland-Tour“ geht es in die benachbarten Niederlande, wo neben der einmalig schönen Moorlandschaft auch Tee- und Pfannkuchen-Spezialitäten warten. Nicht zuletzt warten überall am Wegesrand kleine Bauernhofcafés, die dazu einladen, vom Sattel zu steigen und Landschaft und Leckereien zu genießen.
 

Infos und Kontakt:

Tourist Information Meppen
Markt 4
49716 Meppen
Tel. 05931 153 153
E-Mail: tim@meppen.de
www.meppen-tourismus.de

RADtouren 2/2020

  • Wasserwunderwelt am Havelradweg
  • Provence: Rund um den Luberon
  • Unterwegs auf Panoramawegen im Bergischen und Sauerland
  • Laos: Abenteuertour in Südostasien
  • Großer Test: Neue E-Bikes um 3000 Euro
  • Extraheft: GPS Guide
  • Kaufberatung: Packtaschen & Hosen

Luberon

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Den vollständigen Beitrag lesen Sie in RADtouren 2/2020.
Text & Foto: Sascha Rettig
 

An- und Abreise

Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz reisen viele Urlauber mit dem eigenen PKW an – je nach Strecke in zwei Tagesetappen. Alternativ kann man aber auch bis Marseille fliegen oder mit der Bahn anreisen und dann mit einem Mietwagen weiterfahren.

Start / Ziel

Maubec, nordwestlich der
Luberon-Bergkette

Etappen

1. Tag; Maubec – Apt, 53 km

2. Tag: Apt – Lauris, 66 km

3. Tag: Lauris – Maubec, 37 km

Sehenswertes

Oppède-le-Vieux: Burgruine

Ménerbes: Weinprobe im „Maison de la Truffe et du Vin“

Nördlich von Bonnieux: Römische Brücke Pont Julien

Roussillon: Ockerbruch

Gargas: Ockerminen „Mines de Bruoux“

Apt: Wochenmarkt am Samstag, Besucherzentrum des Naturparks Luberon

Cucuron: Dorfzentrum um den Löschteich, Turm- und Festungsruinen und etwas außerhalb das Weingut „La Cavale“

Lourmarin: Château de Lourmarin und für Literaturfans das Grab von Albert Camus

Lauris: Färberpflanzengarten

Reiseführer / Karten 

Provence Côte d’Azur, Klaus Simon, Dumont, 24,99 Euro, ISBN 978-3-7701-8153-7

„Provence Radfahren“ stellt auf der Website Karten zum Herunterladen zur Verfügung, provence-radfahren.de

Radvermietung

E-Bikes kann man unter anderem beim Anbieter „Stations Bees“ mieten – mit Leihstationen in Apt und Lourmarin (saisonal) stationsbees.com

Übernachtung

Entlang der Strecke gibt es in den Dörfern zahlreiche Hotels und Gästehäuser mit Fremdenzimmern, den sogenannten chambres d’hôtes. „La Maison Magnarelles“ la-maison-magnarelles-luberon.com in Maubec ist solch ein Gästehaus: familiär geführt, hübsch eingerichtet und mit sehr gutem Frühstück. Das „Hotel Sainte Anne“  apt-hotel.com/fr/ in einem Haus aus dem 19. Jahrhundert in Apt wurde kürzlich renoviert und bietet große Zimmer sowie eine sichere Unterstellmöglichkeit für die Räder. Es liegt direkt am Zentrum der Kleinstadt – fußläufig zum samstäglichen Markt.

Weitere Infos

provence-radfahren.de (u.a. detaillierte Strecken­beschreibungen und Gepäck­transportmöglichkeiten)

vaucluseprovence.com

provenceguide.com

GPS

GPX-Track zur Tour um den Luberon

Havel-Radweg

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Den vollständigen Beitrag lesen Sie in RADtouren 2/2020.
Text & Foto: Dirk Engelhardt
 

An- und Abreise

Von Berlin aus erreicht man den Startpunkt der Tour, die Havelquelle, gut mit der Bahn. Es gibt stündliche Direktverbindungen nach Kratzeburg mit dem Regionalzug, der in vielen Berliner Bahnhöfen hält und Fahrradabteile hat. Die Fahrt dauert knapp zwei Stunden. Von Kratzeburg sind es rund fünf Kilometer bis zur Quelle bei Ankershagen. Man kann die Tour auch von Waren an der Müritz starten, das etwas weiter nördlich liegt. Der Zug hält auch dort. Der nächste Bahnhof am Ende der Tour, an der Havelmündung in die Elbe, liegt in Glöwen. Von hier fahren stündlich Regionalzüge nach Berlin. Mit dem Auto sind es von Berlin bis Kratzeburg 130 Kilometer.

Etappen

1. Tag: Kratzeburg – Wesenberg – Neu Canow – Fürstenberg, 49 km

2. Tag: Fürstenberg – Zehdenick – Bischofswerder – Friedrichsthal – Oranienburg, 75 km

3. Tag: Oranienburg – Bürgerablage – Pichelsdorf – Wannsee – Potsdam, 64 km

4. Tag: Potsdam – Geltow – Phöben – Deetz – Brandenburg an der Havel, 57 km

5. Tag: Brandenburg an der Havel – Kirchmöser – Plaue – Jerchel – Ludwigshof – Rathenow, 60 km

6. Tag: Rathenow – Schollene – Jederitz – Havelberg – Quitzöbel – Havelmündung, 57 km

Sehenswertes

Ankershagen: Das Haus, in dem der Entdecker von Troja, Heinrich Schliemann, seine Kindheit verbrachte
Ahrensberg: Hausbrücke (überdachte Holzbrücke, älteste
ihrer Art in Norddeutschland)

Fürstenberg: Stadtkirche
Dannenwalde: Barfußpfad
Mildenberg: Ziegeleipark 
Spandau: Zitadelle Spandau
Wannsee: Pfaueninsel, Schloss Glienicke, Glienicker Brücke
Potsdam: Schloß Sanssouci und Park, Cecilienhof, Russische
Kolonie Alexandrowka, Holländisches Viertel

Werder: Insel Werder, Windmühle
Petzow: Schloss Petzow, Hofladen Sandokan
Brandenburg an der Havel: Katharinenkirche, Industriemuseum
Kirchmöser: Seegartenbrücke
Bahnitz: Künstlerdorf, kleinste Kirche Deutschlands
Rathenow: Altstädtische Apotheke, Steinstraße 1

Übernachtung

Fürstenberg: Radlerherberge Alte Reederei,  altereederei.de

Burgwall: Gasthaus & Pension „Zur Fähre“, gasthaus-zur-faehre-burgwall.de

Oranienburg: Stadthotel Oranienburg, stadthotel-oranienburg.de

Spandau Hotel Lindenufer, hotel-lindenufer.berlin

Potsdam: NH Voltaire Potsdam, nh-hotels.de

Brandenburg an der Havel: Pension Havelfloß, pension-havelfloss.de

Rathenow: Pension Paasche, pension-paasche.de

Reiseführer

Havel-Radweg Axel von Blomberg, Kai-Uwe Thiessenhusen, Verlag grünes herz, 9,95 Euro, ISBN 978-3-86636-139-3

Infos im Netz

 havelradweg.de

 erlebnis-havelradweg.de

 havelland-tourismus.de

 reiseland-brandenburg.de

GPS

GPX-Track zum Havel-Radweg

Gesucht: Alternativen zu GPSies

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Mit dem Verkauf an AllTrails verschwinden schrittweise die Nutzungsmöglichkeiten des weit verbreiteten Tourenportals GPSies. Seit dem 14. November können nur noch registrierte GPSies-Kunden die beliebte Planungsfunktion nutzen, die zuvor ohne Anmeldung von jedermann spontan aufgerufen werden konnte. Wer nun mit wenigen Mausklicks seine Tour erstellen möchte, muss sich nach anderen Lösungen umschauen. Wir haben hier einige Alternativen zusammengestellt.

Text: Thomas Froitzheim

Komoot: Schnelles Planen, leichtes Übertragen

Komoot ist derzeit laut ADFC-Radreiseanalyse die meistgenutzte App von Radtouristen. Nicht zufällig, denn auf der Web-Seite von komoot kann man sehr schnell und einfach Touren planen: Start und Ziel eingeben, Art der Radtour aussuchen (Tourenrad, Mountainbike oder Rennrad), schon erhält man eine fahrradtaugliche Strecke, die nachträglich durch Verschieben eines Punktes aus der Tourenlinie angepasst werden kann, ähnlich wie bei Google Maps. Als Ziele unterwegs stehen von Nutzern erstellte „Highlights“ zur Verfügung, die mal mehr, mal weniger sinnvoll erscheinen. Toll: Per Mausklick wird die geplante Strecke direkt aufs Smart­phone übertragen und kann auf der komoot-App genutzt werden. Auch ein Download als GPX-Datei ist möglich. Je nachdem, ob man nur eine einzelne Region oder die ganze Welt freischalten will, kostet komoot einmalig zwischen 4 und 30 Euro. | komoot.de

AllTrails: Vielfältige Planungsfunktionen

Das US-Portal AllTrails bietet inzwischen einige Planungsfunktionen, die den früheren GPSies-Möglichkeiten kaum noch nachstehen und sie teilweise sogar übertreffen. Zwar muss man sich registrieren, kann dann aber auch mit der kostenlosen Variante Touren erstellen und als GPX-Datei herunterladen, wobei nicht nur Tracks, sondern auch Wegpunkte (Einzelziele) möglich sind. Mit AllTrails kann man Strecken durch automatisches Routing oder im manuellen Zeichenmodus erstellen – ganz wie früher bei GPSies. AllTrails bietet mehrere Hintergrundkarten an, unter anderem auch OpenCycleMap und Satellitenbilder, die bei GPSies zuletzt nur noch in der Bezahlvariante erschienen. | alltrails.com

BRouter: Anmeldefrei, einfach und erweiterbar

Erfahrene App-Nutzer kennen BRouter als Erweiterung von komplexen Planungs-Apps wie Locus Maps, Oruxmaps oder OSMand. Inzwischen gibt es aber auch eine Webseite, die erfreulich einfach und auch ohne Anmeldung nutzbar ist. Mit wenigen Mausklicks können Strecken erstellt und als GPX-Datei heruntergeladen werden. Sehr erfreulich: Als Zusatzlayer sind ausgeschilderte Rad- und Wanderstrecken einblendbar – ähnlich wie bei GPSies als „waymarked cycles“ oder „waymarked trails“. Zahlreiche Routingprofile stehen zur Verfügung, die aber leider nicht weiter erklärt werden. Ebenso können vielfältige Karten als Hintergrund angezeigt werden. Für Bastler bietet BRouter Erweiterungsmöglichkeiten fast ohne Ende, denn auch individuelle Routingprofile und Anzeigemöglichkeiten sind konfigurierbar. | brouter.de/brouter-web

Acht touchscreen-taugliche Handschuhe im Test

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Die kalte Jahreszeit erschwert die Bedienung von Smartphone und GPS-Gerät, besonders auf dem Rad. Handschuhe ausziehen, dazu noch während der Fahrt, ist nicht nur umständlich, sondern auch gefährlich. Touchscreen-fähige Handschuhe sind die Lösung, wobei wir erstaunliche Unterschiede in der Funktionalität festgestellt haben.

Text & Foto: Thomas Froitzheim

Für einen Praxistest haben wir die Hersteller um „touchscreen-taugliche Winterhandschuhe“ gebeten. Nach Sichtung der eingereichten Exemplare schien uns eine Einteilung des Testfeldes in zwei Kategorien sinnvoll: die voluminösen Winterhandschuhe mit einem Einsatzbereich von - 7° bis + 6° sowie die dünneren Übergangshandschuhe mit einem Einsatzbereich ab + 7°. Als Anwendungsbereich standen sowohl der kurze Trip durch die Stadt als auch die lange Radreise im Fokus, weniger aber der sportliche Einsatz.

Unsere Tests haben wir bei Fahrten zwischen 0° und + 6° durchgeführt. Niedrigere Temperaturen machen bei diesem Test keinen Sinn, da man sein Touchscreen- oder GPS-Gerät nicht bei Minusgraden am Lenker lassen sollte, weil die Kälte auf Dauer den Akku schädigt oder der Touchscreen schlichtweg einfriert.

Geschützt bei jeder Witterung?

Wirklich zuverlässige Aussagen über die Wärmeisolation können wir in diesem Test leider nicht treffen, dazu waren die Testfahrten zu unterschiedlich. Auch in den dicken Winterhandschuhen bekamen wir nach einer Viertelstunde kalte Finger. Es gab jedoch auch Fahrten von mehr als einer Stunde bei knapp über 0°, bei denen die empfindlichen Gliedmaßen halbwegs angenehm warm aus den Handschuhen gezogen werden konnten.

Gegen Wind schützen alle unsere Kandidaten gut, wir hatten aber auch nichts Anderes erwartet. Kurze Fahrten durch den Regen von etwa einer Viertelstunde waren auch kein Problem, jedoch bei mehrstündigen Regenfahrten werden alle unsere Handschuhe mehr oder weniger schnell passen müssen. Aufgrund der vielen Nähte und der starken Belastung kann ein Fingerhandschuh bei starker Beanspruchung auf Dauer kaum wasserdicht sein.

Tippen, spreizen, tasten

Bei unserem Test haben wir uns auf die Bedienung von am Lenker montierten Smartphones oder GPS-Geräten konzentriert, nicht etwa auf das (verbotene) Telefonieren während der Fahrt. Als erstes war natürlich spannend, wie sensibel die Handschuhe auf einen Touchscreen reagieren, und ob auch kleine Datenfelder zielsicher zu treffen sind. Besonders wichtig war uns dabei die Bedienung mit der Fingerkuppenspitze (und nicht mit der breiten Fingerkuppe), also das gewohnte Tippen auf den Bildschirm. Daumen und Zeigefinger mussten zeigen, ob auch das Spreizen („Pinching“) klappt, also Zoom-Vorgänge, die bei der Fahrt häufig anfallen. Desweiteren haben wir probiert, wie gut sich seitliche Wischvorgänge durchführen lassen, mit denen man beispielsweise durch Menüseiten blättert. Nicht unwichtig war auch das leichte Streichen über den Bildschirm – manche Materialien erwiesen sich hierbei als regelrechte Wischbremser, zum Beispiel beim Giro Ambient.

Die Touchscreen-Bedienung haben die Hersteller durchaus unterschiedlich gelöst. Bei den meisten Modellen wurden dafür die Fingerkuppen von Daumen und Zeigefinger sowohl des rechten als auch des linken Handschuhs ausgewählt, optisch erkennbar durch abgesetzte Bereiche.

Roeckl geht hier einen anderen Weg: Neben dem Daumen wird der Ringfinger genutzt, mit dem Argument, dass der Zeigefinger für andere Vorgänge (Schalten und Bremsen) wichtiger ist. Nach längerer Nutzung konnten wir uns damit zwar etwas anfreunden, überzeugend fanden wir diese Lösung nicht. Wer üblicherweise mit Daumen und Zeigefinger auf dem Bildschirm tippt und zoomt, wird diese neue Art zumindest als gewöhnungsbedürftig empfinden.

Vaude stattet sein „Hanko Gloves II“-Modell nur am Zeigefinger mit einem Spezialfeld aus, das sich aber leider als praxisuntauglich erwies. Dagegen waren wir schon bei den ersten Versuchen überrascht, wie leicht und präzise man mit den beiden Shimano- und Roeckl-Modellen sowie mit dem Pearl Izumi sein Smartphone bedienen kann. In der Reaktion stehen die dicken Winterhandschuhe den leichten Übergangshandschuhen kaum nach. Dicker Handschuh bedeutet also noch lange nicht schlechte Touchscreen-Bedienbarkeit.

Die Sensorfelder der beiden Giro-Modelle hingegen reagieren deutlich schwerfälliger, eine Bedienung mit den Fingerspitzen ist nur mit dem dünnen Cascade-Modell möglich. Der Vaude-Handschuh reagiert gerade einmal bei flächigem Auflegen des Fingerkuppenbereichs – unzureichend.

Eine Bedienung mit dem „Fingernagelbereich“ – also der Außenkuppe von Daumen bzw. Zeige- oder Ringfinger – ermöglichen die beiden Roeckl-Modelle, der Pearl Izumi sowie der Shimano Wind Glove. Wer sich daran gewöhnt, kann durchaus auch kleine Menüfelder auf den Touch-Displays zur Reaktion bringen.

Besser Soft-Keys als harte Tasten

Geht es neben der Touchscreen-Tauglichkeit zusätzlich um die Tastenbedienung, dann liegen unsere dünneren Übergangshandschuhe naturgemäß vorn, insbesondere bei den schmalen, seitlichen Tasten eines Smartphones. Eine wirkliche Feinfühligkeit kann man aber auch mit den dünnsten Fahrradhandschuhen nicht erwarten. Gerade bei den Smartphones ragen die Tasten nur sehr selten über das Gehäuse hinaus. Die im Trend liegenden Soft-Keys sind allerdings durchaus ein Fall auch für die dickeren Touchscreen-Handschuhe.

Optisch macht sich die Touchscreen-Fähigkeit bei einem Handschuh durch die abgesetzten Textilfelder mehr oder weniger deutlich bemerkbar. Wer Wert auf Optik legt, erhält mit dem Shimano Wind Control oder dem Giro Cascade sehr schicke Modelle, die man durchaus auch bei nicht-sportlichen Gelegenheiten tragen kann.

Fazit

Wer in der nasskalten Jahreszeit Rad fährt, kann mit den richtigen Handschuhen sein Smartphone oder sein GPS-Gerät schnell und sicher bedienen, fast schon wie mit dem bloßen Finger. Bei unseren Testhandschuhen konnten wir allerdings sehr deutliche Unterschiede in der Funktionsweise feststellen – von „sehr gut“ bis „weniger geeignet“.

Für Fahrten bei Temperaturen ab zirka 7° eignen sich unsere Übergangshandschuhe, weil sie insbesondere bei der Bedienung von Geräten mit filigranen Touchscreen-Feldern und auch bei Tasten im Vorteil sind.

Als Testsieger bei den Übergangshandschuhen haben wir den Shimano „Wind Control Glove“ ermittelt, auf dem Siegerpodest der Winterhandschuhe konnte sich der Pearl Izumi „Elite Gel Glove“ platzieren, dicht gefolgt vom Shimano „Windstopper Thermal Reflective Glove“.

Den kompletten Test lesen Sie in RADtouren 1/2020.

Ausprobiert: Ciclo Navic 400

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Jetzt ist er da: der Ciclo Navic 400, das große neue Fahrradnavi zum kleinen Preis. Wir haben eines der ersten Exemplare erhalten und praxisgerecht ausprobiert.
Text & Foto: Thomas Froitzheim

Mit dem Navic 400 hat Ciclo ein neues Navigationsgerät auf den Markt gebracht. Ciclo betont vor allem die einfache Bedienung des Geräts, und dazu trägt vor allem die „Home“-Taste (unten Mitte) bei, denn damit geht es immer wieder schrittweise zurück bis zum Ausgangsmenü. Die Tasten selbst sind relativ klein und erfordern einen deutlichen Druck, funktionieren aber zuverlässig.

Die Hauptbedienung erfolgt über den resistiven, also druckempfindlichen Touchscreen. Im Test funktionierte dieser sehr gut. Das Display spricht zwar nicht ganz so leicht auf eine Fingerberührung an wie ein (kapazitiver) Smartphone-Bildschirm, dafür kann es auch in starkem Regen bedient werden.

Navic ist der neue Falk

Wer zuvor ein Falk-Navi hatte, wird sich beim Ciclo Navic sofort zurechtfinden, denn bis auf das Eingangsmenü (welches eher an die Mio-Geräte erinnert), sind viele Funktionen, Menüführungen sowie auch die Kartendarstellung fast gleich. So bietet der Ciclo Navic eine Streckenberechnung von A nach B, schlägt auf Wunsch zwei weitere Alternativen vor und ermöglicht eine Rundkursberechnung – jeweils unter Berücksichtigung unterschiedlicher Wegarten. Die berechneten Streckenführungen waren meist brauchbar, wenn auch nicht optimal.

Besser ist der Import von fertigen Touren als GPX-Datei. Der Navic 400 ermöglicht dies schnell und problemlos: Gerät an den PC anschließen, GPX-Datei in den Ordner „GPX-Import“ kopieren, fertig. Der Ciclo liest sogar komplexe GPX-Dateien mit mehreren Tracks und Wegpunkten aus.

Karte mit Weile

Ciclo-Navic-Nutzer sollten es nicht eilig haben: Während das Blättern durch die Menüs und die Streckenberechnung noch relativ zügig verlaufen, gerät der Kartenaufbau – beim Zoomen und Verschieben – zuweilen zum Geduldsspiel. Bei der Neuberechnung von Zielen unterwegs stürzte unser Gerät zuweilen ab, und auch bei Zoom-Vorgängen erschienen manchmal merkwürdige Ansichten. Ist die Strecke aber einmal geladen, leitet der Ciclo Navic zuverlässig zum gewünschten Ziel.

Crashtest bestanden

Bei einem unfreiwilligen Sturz während der Fahrt vom Lenker auf eine Kopfsteinplasterstraße bewies der Navic seine Robustheit. Denn das Gerät zeigte ein paar Kratzspuren, das Display blieb jedoch heil, und nach einem Neustart lief der Navic munter weiter. Sogar die Aufzeichnungen waren noch komplett erhalten.

Unser Fazit

Der Ciclo Navic greift die Tradition der früheren Falk-Geräte auf und ermöglicht Radtourenplanung und -Navigation auf relativ einfache Weise. Bei Kartenaufbau, -beschriftung und Stabilität könnte er noch zulegen, aber sein großes Display entschädigt mit weiträumiger Darstellung – sofern es nicht bei sehr hellem Umgebungslicht genutzt wird. Das Preis/Leistungsverhältnis ist mit 230 Euro durchaus attraktiv.

E-Bike-Akkus: Acht Tipps für mehr Reichweite

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Im Winter ist der menschliche Körper nicht für Höchstleistungen bestimmt. Das gleiche gilt für die Akkus von E-Bikes. Hier erfahren Sie, wie Sie bei niedrigen Temperaturen das Maximale aus den Energiespendern herausholen.
Text: Katharina Garus
Foto: www.pd-f.de /Florian Schuh

  1. Hochwertige Akkus verwenden: Die Zusammensetzung der Elektrolytflüssigkeit ist ein gut gehütetes Geheimnis der Hersteller. Bei günstigen Akkus kann sie schneller zähflüssig werden und der Akku somit mehr Leistung einbüßen. Außerdem ist die Isolierung der Akkus entscheidend: Je schlechter sie ist, desto höher sind die Energieverluste.
  2. Nicht an Unterstützung sparen: Nur wenn der Akku im Winter arbeitet, bleibt er leistungsfähig. In einem hohen Unterstützungsmodus sorgt der Entnahmestrom für eine Selbsterwärmung des Akkus. Deswegen im Winter besser nicht ständig im Eco-Modus fahren. So verhindern Sie ein Auskühlen und damit eine Leistungseinbuße.
  3. Akku drinnen auf Temperatur bringen: Lagern Sie den Akku bei Zimmertemperatur und setzen Sie ihn erst kurz vor Fahrtantritt ein. Damit ist er zumindest zu Beginn der Fahrt in seinem optimalen Temperaturbereich zwischen zehn und 25 Grad. Am Ende profitieren Sie von einer höheren Reichweite.
  4. Isolierung verbessern: Packen Sie den Akku vor dem Start in eine spezielle Neoprenhülle ein, damit er besser gegen die Kälte geschützt ist. Praktischer Nebeneffekt eines Akku-­Covers: Es bietet zusätzlich einen Stoß- und Kratzschutz.
  5. Richtig laden: Laden Sie den Akku nach der Fahrt erst wieder auf, wenn er wieder Zimmertemperatur erreicht hat. Außerdem sollte der Akku nicht komplett leergefahren werden, wie es bei den alten Nickel-Cadmium-Akkus nötig gewesen ist. Besser immer eine Restladung von zirka zehn Prozent bewahren.
  6. Zweiten Akku dabeihaben: Wenn keine Zeit fürs Laden bleibt oder die Strecke einfach zu lang ist, hilft nur noch ein zweiter Akku. Diesen aber bitte ebenfalls isoliert transportieren. Spezielle E‑Bike-Taschen haben ein isolierendes Fach, Sie können den Akku aber auch in eine Jacke einwickeln oder neben einer Thermoskanne lagern.
  7. Akku nicht frieren lassen: Lassen Sie den Akku bei kalten Temperaturen nicht zu lange ungenutzt in der Kälte. Nehmen Sie ihn bei längeren Pausen und während der Arbeitszeit immer mit hinein. Auch den Zweit-Akku nicht draußen vergessen!
  8. Fahrrad schmieren: Reibung bremst und ist damit ein echter Reichweiten-Killer. Neben dem passenden Reifendruck, sollte Sie deshalb auch den Antriebsstrang regelmäßig kontrollieren. Reinigen Sie die Kette mit einem trockenen Tuch und tragen Sie dann etwas Öl auf.

Die Highlights der Hanse: Die unbekannten Seiten der Niederlande entdecken

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Die Niederlande sind so viel mehr als nur Nordsee! Haben Sie Lust auf mehr und wollen Sie die „echten“ Niederlande jenseits der Touristenströme entdecken? Boat Bike Tours nimmt Sie mit zu den Höhepunkten der Hanse! Entdecken Sie diese Region, die bei Touristen aus dem Ausland noch als Geheimtipp gilt, auf typisch niederländische Weise: Per Rad und Schiff!
Mittelalterliche Schönheiten
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Die fahrradbegeisterten Niederländer geraten regelmäßig ins Schwärmen, wenn es um die großartigen Radrouten durch das idyllische Flusstal der IJssel und durch die wildromantischen Dünen im Nationalpark Hoge Veluwe geht. Und wenn ihnen das noch nicht reicht: Wunderschöne Hansestädte wie Deventer, Kampen oder Doesburg liegen wie an einer Perlenkette aufgereiht auf Ihrer Route. Echte Schönheiten aus dem Mittelalter, die sich nicht hinter Amsterdam oder Utrecht zu verstecken brauchen!
Geschichte und unberührte Natur
Ihre Rundreise beginnt und endet in der faszinierenden Grachtenmetropole Amsterdam. Von hier aus fahren Sie mit Rad und Schiff durch große und kleine Hansestädte, durch die unberührte Natur an den Ufern von IJssel und Niederrhein, vorbei an der einst so bedeutenden Burg von Wijk bij Duurstede und durch Bronkhorst, die mit 100 Einwohnern wohl kleinste Stadt der Niederlande. Wenn Sie hier durch die Straßen gehen, fühlen Sie sich wie in einem Freilichtmuseum!
Übernachten auf einem komfortablen Hotelschiff
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Jeden Tag unternehmen Sie eine andere Fahrradtour. Die Strecken sind zwischen 35 und 56 Kilometer lang und führen durch ebenes Gelände, sind also für jedes Radfahrniveau geeignet. Jeden Abend kehren Sie zu Ihrem Hotelschiff De Nassau zurück, das sie in einem der malerischen Häfen entlang der Strecke schon erwartet. An Bord können Sie sich dann bei einem abwechslungsreichen 3-Gänge-Menü-Stärken.
Die De Nassau bietet bis zu 60 Gästen Platz und Sie übernachten in Kabinen mit einem eigenen Bad. Übrigens: Wenn Sie zwischendurch mal eine Fahrradpause einlegen möchten, bleiben Sie einfach an Bord Ihres „schwimmenden Hotels“ und fahren mit bis zum nächsten Liegeplatz. Herrlich entspannt!
Geführt oder ungeführt?
Sind Sie gerne auf eigene Faust unterwegs? Dann buchen Sie die individuelle Variante der Hansetour. Dann erhalten Sie jeden Tag eine Routenbeschreibung und GPS-Tracks und können die Fahrradtouren in Ihrem individuellen Tempo fahren und unterwegs so viele (oder wenige) Pausen einlegen, wie es Ihnen gefällt.
Oder möchten Sie die Umgebung lieber zusammen mit Ihrer Reisegruppe erkunden? Ab 2020 hat Boat Bike Tours nämlich eine geführte Tour zu den Höhepunkten der Hanse im Programm. Ihr erfahrener Reiseführer ist immer mit dabei, um all Ihre Fragen zu beantworten. So können Sie noch viel mehr über diese geschichtsträchtige Region erfahren.
 
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Bergisches Land und Sauerland

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Den vollständigen Beitrag lesen Sie in RADtouren 2/2020.
Text & Foto: Hans Kothe
 

An- und Abreise

Per Bahn: Problemlose Anreise nach Essen-Kettwig; Abreise vom Wuppertaler Hauptbahnhof

Etappen

Essen-Kettwig – Gräfrath 38 km

Gräfrath – Marienheide 57 km  Marienheide – Attendorn 54 km

Attendorn – Werdohl 36 km

Werdohl – Hagen 53 km

Hagen – Hattingen 42 km

Hattingen – Wuppertal 35 km

Übernachtung

Essen-Kettwig: Hotel Jägerhof, hotel-jaegerhof.de; Camping Cammerzell, Tel. (02054) 47 98

Solingen-Gräfrath: Hotel Trafohaus, hotel-trafohaus.de; Jugendherberge Solingen-Gräfrath, jugendherberge.de

Marienheide: Ferienwohnung Hamm, hamm-ferien.de; Camping Lingese, camping-lingese.de

Attendorn: Hotel zum Ritter, zum-ritter-attendorn.de; Camping: Biggesee Resort,
biggesee.com

Werdohl: Pension Werdohl, pension-werdohl.de;

Altena: Jugendherberge Altena, djh-wl.de

Hagen: Hotel Lex, hotellex.de; Jugendherberge Hagen, djh-wl.de

Hattingen: Hotel Westfälischer Hof, hotel-westfälischer-hof-hattingen.de; Campingplatz Ruhrbrücke, camping-hattingen.de;

Wuppertal: Ibis Hotel, ibis.de; Jugendherberge Wuppertal, jugendherberge.de

Sehenswertes

Essen-Kettwig: Schloss Landsberg, Schloss Hugenpoet

Heiligenhaus: Museum Abtsküche, Waldmuseum

Wülfrath: Zeittunnel, Niederbergisches Museum

Solingen: Brückenpark Müngsten

Gräfrath: Deutsches Klingenmuseum, Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt

Burg: Schloss Burg

Wermelskirchen: Kattwinkelsche Fabrik, Stadtkirche 

Hückeswagen: Schloss mit Heimatmuseum

Wipperfürth: Klosterberg, Pfarrkirche St. Nikolaus

Marienheide: Museum Haus Dahl, Bonte Kerke (Müllenbach)

Lantenbach: Aggertalsperre

Biggesee: Ruine Waldenburg, Aussichtspunkt Biggeblick

Attendorn: Burg Schnellenberg, Atta-Höhle

Heggen: Ahauser Stausee

Finnentrop: Schloss Ahausen

Lenhausen: Wasserschloss, Historische Eisenbahnbrücke

Pasel: Ruine Schwarzenberg

Plettenberg: Heimathaus

Ohle: Alte Ohler Dorfkirche, Schloss Brüninghausen,
Wallanlage Hünenburg

Altena: Drahtmuseum, Burg und Jugendherberge Altena

Letmathe: Dechenhöhle

Hagen: Schloss Hohenlimburg, Stadtmuseum, Kunstquartier, Osthaus Museum, Hohenhof

Herdecke: Stiftskirche, Ruhrviadukt, Pumpspeicherwerk „Koepchenwerk“

Wetter: Burgruine, Harkortturm, Henriette-Davidis-Museum (Wengern)

Witten: Gruben-und Feldbahnmuseum, Industriemuseum Zeche Nachtigall, Schloss Steinhausen, Burgruine Hardenstein

Bochum-Stiepel: Dorfkirche, Kemnader See, Haus Kemnade Hattingen Industriemuseum Henrichshütte, Stadtmuseum, Altes Rathaus, Bügeleisenhaus, Burg Blankenstein

Tunnel Schee: Eisenbahntunnel

Wuppertal: Schwebebahn, Uhrenmuseum, Engels-Haus, Museum für Frühindustrialisierung, Bandwebermuseum, Historische Stadthalle

Karte/Reiseführer

Flüsse und Bahntrassen Bergisches Land, Bikeline, Verlag Esterbauer,
esterbauer.com, 14,90 Euro, ISBN: 978-3-85000-681-1

GPS

GPX-Track zur Tour durchs Bergische und Sauerland

Laos

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Blick von Skyline Ridge auf den Airstrip von Long Cheng

 
Den vollständigen Beitrag lesen Sie in RADtouren 2/2020.
Text & Foto: Udo Rimmelspacher
 

Anreise

Direktflüge von Deutschland nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos, sind sehr teuer. Daher fliegt man besser zuerst nach Bangkok, wo man am Flughafen Suvarnabhumi ankommt. Mit dem Shuttle-Bus gelangt man von dort zum Flughafen Don Mueang, von wo aus man mit Air Asia günstig nach Vientiane oder mit Nok Air in die thailändische Stadt Udon Thani in Grenznähe zu Laos fliegt.

Reisezeit

Die beste Reisezeit für Laos ist von Mitte Oktober (Ende der Regenzeit) bis März.

Radmitnahme

Bei Emirates, Qatar Airways und Singapore Airlines wird im 30 Kilogramm Freigepäck ohne Aufpreis auch ein Fahrrad transportiert. Air Asia und Nok Air berechnen ab Bangkok oder anderen asiatischen Orten nur einen geringen uschlag für ein Fahrrad.

Etappen

Aufgrund der Abgeschiedenheit bestimmen auf dieser Tour die wenigen Übernachtungsmöglichkeiten die  Tagesetappen.

Vientiane – Ban Thabok 112 km

Ban Thabok – Ban Longsan 50 km

Ban Longsan – Ban Nam Gnome 66 km

Ban Nam Gnome – Long Cheng 36 km

Long Cheng – Muang Phaxai 66 km

Übernachtung

Bangkok: Don Muang Hotel, Soi Saranakhom 3 (Thawi Wat 1), Saranakhom Road, 10210 Bangkok

Ban Thabok: satellites.pro/#18.372164,103.199660,18

Ban Longsan: satellites.pro/#18.554767,103.008773,18

Ban Nam Gnome: satellites.pro/#18.881444,102.900849,19

Long Cheng: satellites.pro/#19.105050,102.925040,18 (evtl. vorreservieren; Tel. +856 20-2255195)

Muang Phaxai: satellites.pro/#19.292140,103.132712,18

Sehenswert

  • Den Reisenden erwarten wunderschöne, wilde Berglandschaften in teilweise noch weitgehend unberührter Natur abseits der üblichen Touristenpfade in einem der schönsten Länder für Radreisen in Asien.
  • Long Cheng, ein jahrzehntelang unzugänglicher Ort voller Geschichte und Geschichten.
  • Ebene der Tonkrüge bei Phonsavan
  • Wenn man von Phonsavan zurück nach Vientiane fahren möchte, empfiehlt es sich, am höchsten Punkt in Phou Khoun zu übernachten und bei Sonnenuntergang den grandiosen Blick zu genießen. Am nächsten Tag kann man abseits der N13 nach Kasi auf einer der schönsten Strecken in Laos radeln.

Hintergundinfos

Deutsche Welle: dw.com/de/laos-und-usa-blut-und-geheimnisse/a-19527710

Spiegel: spiegel.de/einestages/vietnam-krieg-a-948004.html

Shadow War – The CIA’s Secret War in Laos (engl.), Autor: Kenneth Conboy:
Sehr gut, jedoch ohne Vorkenntnisse kaum lesbar

Spielfilm „Air America“ mit Mel Gibson und Robert Downey Jr.: Sicher nicht ganz authentisch, gibt aber recht treffend die damalige Atmosphäre wieder.

Karte/Reiseführer

Einen Reiseführer gibt es für das Gebiet dieser Tour nicht. Empfehlenswert ist die GPS-Karte, die unter folgendem Link erworben werden kann: laosgpsmap.com/purchase/

GPS

GPX-Track zur Laos Tour
GPX-Track des Rückwegs nach Vientiane

Manhattan

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Den vollständigen Beitrag lesen Sie in RADtouren 2/2020.
Text: Henrik Barth, Foto: Alexander Hüfner

Länge

44 Kilometer

Leihräder

„Citi Bike“ ist ein stationäres Fahrradverleihsystem der Stadt New York. Es gibt 750 Stationen, an denen ein Fahrrad entliehen und zurückgebracht werden kann – auch an einer anderen Station. Insgesamt stehen 13  000 Räder zur Verfügung. Ausleihen kann man sie sich über eine mobile App. Tickets können aber auch vor Ort an jeder Citi-Bike-Station gekauft werden. Preise: 30 Minuten kosten drei, ein 24-Stunden-­Ticket zwölf US-Dollar. www.citibikenyc.com

Fakten

Immer beliebter: Die Anzahl der täglichen Radfahrten in New York hat sich von 250 000 im Jahr 2010 auf 490 000 im Jahr 2017 fast verdoppelt.

Neue Radwege: In den letzten fünf Jahren sind 531 Kilometer Radwege entstanden, 82 Kilometer davon sind sogenannte geschützte Radwege, also vom Autoverkehr getrennte Wege. In den kommenden Jahren will die Stadt weitere 400 Kilometer geschütze Radwege bauen.

GPS

GPX-Track zur Radtour um Manhatten

Ausprobiert: Gudereit ET-12 evo Fat Tire

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Die auf maximalen Komfort ausgelegte Variante des Gudereit ET-12 kombiniert beste Komponenten für Dämpfung und Fahrsicherheit mit der Bosch-Power der Zukunft. Das Modell ist noch nicht auf dem Markt, RADtouren durfte es aber
bereits testen.

Text und Foto: Timo Dillenberger

Wer zum ersten Mal in einer Oberklasselimousine über die Autobahn braust, verliert mit großer Wahrscheinlichkeit anfangs das Gefühl für die Geschwindigkeit, weil das große, hochwertige und komfortabel gefederte Fahrzeug solch eine Sicherheit und Ruhe vermittelt. Genauso geht es einem mit dem Gudereit ET-12: Es vermittelt einem selbst bei zügiger Fahrweise stets das Gefühl absoluter Beherrschbarkeit, Ruhe und Sicherheit. Bei der Zusammenstellung der Komponenten und dem Design des Rahmens war das ganz klar das Ziel.

Das beginnt mit den in dieser Radkategorie noch eher untypischen, großvolumigen 27,5er*-Pneus. Die alleine bringen schon so viel Komfort und Fahrstabilität, dass zusätzliche Federung gar nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Gudereit kleckert hier aber nicht und spendiert dem Rad eine der besten Federstützen am Markt: Die „Thudbuster“ ist eher hart und schluckt genau die Schläge, die die Reifen allein nicht dämpfen können. Gleichzeitig unterdrückt die Parallelogramm-Federung das nervige Wippen des Sattels. Die Gabel ist durch ein paar Schübe mit der Dämpferpumpe ebenfalls schnell so eingestellt, dass sie super mit dem Reifen harmoniert.

Multitalent

Durch den großen Federweg der Gabel baut der vordere Teil des Fahrrads ziemlich hoch. Mit einem Standardvorbau wäre die Sitzposition etwas zu aufrecht. Aber auch hier hat Gudereit offenbar mitgedacht und einen zweifach knickbaren Vorbau montiert, mit dem sich Sitzpositionen von Cruiser bis sportlichem Reiserad einstellen lassen. Tipp: Mit etwas mehr Gewicht vorne kann der Reifen seinen guten Grip auf den allermeisten Untergründen besser ausspielen. Im Test konnten weder Sandböden noch nasses Laub oder ruppige Wurzelpassagen das Rad aus der Ruhe bringen. Mit dem eher langen Radstand und einer leicht nach hinten verschobenen Sitzposition sind nur schnelle, enge Schlenker nicht so ganz das Metier des ET-12, alles andere meistert das Fahrwerk spitze. Auch beim Sattel und den Griffen hat Gudereit auf ergonomische Topprodukte gesetzt. Damit, und wegen des voll reisetauglichen Heckträgers, ist das Limit für lange Touren eher die Energiekapazität von Antrieb und Fahrer als die Bequemlichkeit des Bikes.

Kraftzwerg

Natürlich ist das ET-12 mit den wuchtigen Reifen und dem superstabilen Alurahmen weder ein Sprinter noch eine ausgewiesene Bergziege, aber man rollt so sanft dahin, dass einem kaum auffällt, wie flott der nagelneue Bosch CX-Motor der Performance Line einen gemacht hat. Der Klassiker ist zum Jahr 2020 um ein gutes Stück geschrumpft und auch etwas leichter geworden. Mit 250 Watt, 65 Newtonmeter Drehmoment und dem bekannten Intuvia-Computer am Lenker fällt aber die Überarbeitung zunächst kaum auf. Das liegt unter anderem daran, dass die untere Motorabdeckung nicht stumpf an den neuen Motor angepasst wurde, sondern der Linienführung wegen mit etwas Abstand um den „CX“ herumläuft.

Das Gewicht von nur noch 2,9 Kilo und die durch die Schrumpfkur bessere Lage am Rad würden bei einem sportlicheren Rad noch positiver auffallen. Am ET-12 sticht besonders die Geräuschreduktion des neuen Antriebs hervor. Er ist leiser und man spürt auch weniger Vibrationen an den Pedalen, das Naturerlebnis ist einfach größer.

Die Kraft des Motors kommt fast aus dem Stand zum Einsatz. Das Gudereit ist eh schon nicht überdurchschnittlich schwer, aber mit der Zusatzpower beschleunigt man das Rad spielend auf 25 km/h. Ein subjektiver Eindruck: Zumindest in den unteren Fahrstufen hat Gudereit die Kennlinie wohl etwas gerader gemacht. So beschleunigt das Bike im Sportmodus zum Beispiel zwar vehement, aber kontinuierlich und etwas weniger abrupt als Vorgängermodelle. Das passt wunderbar zum eingangs erwähnten sicheren Fahrgefühl.

Und mit der zusätzlichen Kraft kann man auch ruhig den Systemträger ordentlich beladen. Das Bike ist für insgesamt 140 Kilo zugelassen. Die haben wir im Test nicht ganz ausgeschöpft. Bei der Laufruhe und Steifigkeit sind zwei richtig volle Reisetaschen plus Topcase aber sicher kein Problem.

Gebremst wird fast standardmäßig mit der zuverlässigen Shimano „MT401“, die hatte immer noch Reserven und ist mit den guten Reifen nur schwer zu überbremsen.

RADtouren-Fazit: Wer das Rad konzipiert hat, wusste was er tut. Die Teile ergänzen sich wunderbar zu einem extremst komfortablen und reisetauglichen E-Trekkingbike. Die Kraft und Sicherheit aus Motor und Fahrwerk nebst Bremsen stehen auch jedem Pendlerbike sehr gut zu Gesicht. Gerade der flexibel einstellbare Vorbau macht den Allrounder sehr vielseitig einsetzbar. Man hat bei Gudereit aber nicht versucht, dem Rad auch noch die Eigenschaften mitzugeben, die es nicht braucht. Wer darauf verzichten kann, im Vollgas-Slalom durch Innenstadt oder Park zu hetzen, stattdessen aber flott, gediegen und entspannt ankommen will, der ist mit dem „ET-12 evo Fat Tire“ ebenso gut beraten wie mit einer Oberklasselimousine, nur dass die nicht für 3500 Euro zu haben ist.

* so werden extra großvolumige Reifen auf 26-Zoll-Felgen bezeichnet

Im Test: Neun Fahrradträger für die Anhängerkupplung

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Großer Check am Heck. Bei Qualität und Preis liegen unsere Kandidaten weit auseinander: Von einfach und wackelig bis zur innovativen Ingenieurskunst war im Feld alles vertreten.

Text und Bild: Ingo Effing

Die schönste Radtour beginnt meist nicht direkt vor der Haustür. Fahrradträger lösen dieses Problem. Doch preiswert sind die meisten Träger nicht und die Qualitätsunterschiede enorm. Damit die Fahrräder nicht wie wild im Rückspiegel tanzen und die Fahrt vor der Tour zum Nervenkitzel wird, sollte beim Kauf einiges beachtet werden. Wie war das  mit Stützlast und Zuladung? Ist der Träger überhaupt für E-Bikes zugelassen? Und reicht auch ein günstiges Modell für gelegentliche Fahrten?

Wir haben neun Kupplungsträger für zwei bis drei Fahrräder getestet. Einige lassen sich mit zusätzlicher Schiene auf drei oder sogar vier Räder erweitern. Beachtliche 570 Euro trennen den günstigen Eufab Crow Plus (250 Euro) und den teuersten Träger im Testfeld, den Thule EasyFold XT3, der mit stattlichen 820 Euro zu Buche schlägt. Die Qualitätsunterschiede sind allerdings auch gewaltig: Präzise gefräste Aluminiumprofile stehen gegen verschweißte Vierkantrohre, eine durchdachte Handhabung gegen lästiges Gefummel. Bei den günstigen Modellen im Test muss man teilweise deutliche Abstriche hinnehmen. Bei Fischer stehen die Räder auf  weichen Kunststoffschienen, die spürbar nachgeben, vor allem der lange ProlineEvo 3 bewegt sich unterwegs bedenklich. Der Testsieger von Uebler wiegt nur 13,4 Kilo. Er lässt sich bequem mit einer Hand tragen, überzeugt mit einfacher Handhabung und sicherem Halt trotz Leichtbauweise.

Auch wer den Fahrradträger nur selten nutzt, sollte sich überlegen, ob das scheinbare Schnäppchen tatsächlich auch preiswert ist. Für den einfachen Fischer ProlineEvo sind immerhin 349 Euro fällig. Gut 100 Euro tiefer in die Tasche gegriffen, liegen bereits der Oris Traveller II (ohne Fixmatic) und der Eufab Premium TG im Budget, die beide, sowohl von der Handhabung, als auch von der Verarbeitungsqualität, in einer anderen Liga spielen. Der ebenfalls erschwingliche Eufab Crow Plus schafft in puncto Stabilität zwar den Anschluss an die Testspitze und ist unterm Strich sogar der numerische Preis-Leistungs-Sieger, aber angesichts des enormen Qualitätsunterschieds haben wir das Siegel dem – unserer Einschätzung nach – preiswerteren Eufab Premium TG verliehen.

Den kompletten Trägertest lesen Sie in RADtouren 1/2020.