Sandstein und Schotter
Sachsen? Das sind Dresdner Galerie, Semperoper, Meißner Porzellan. Stimmt. Aber dann gibt es das andere Sachsen. Jenes, dass nur wenige kennen: 557 Meter Granitgestein, die Spreequelle im Wald, eine Bischofsburg über dem Tal, Seidenblumenhandwerk aus dem 19. Jahrhundert. Vier Etappen, fast 5.000 Höhenmeter, 334 Kilometer – und am Ende weiß man: Das Bundesland hat ein Geheimnis. Es heißt RockHead. RockHead ist Sachsens erster offizieller Gravelbike-Rundkurs. Er kombiniert Asphalt, Schotter und unbefestigte Waldwege. Die Strecke führt durch das Elbsandsteingebirge, führt entlang der tschechischen Grenze, durch die Oberlausitz und zurück ins Elbtal. Auf allen vier Etappen gibt es viele Anstiege. Eine Federung am Rad ist nicht zwingend nötig, aber Gravelbikes mit breiten Reifen ab 40 Millimeter sind im Vorteil. RockHead lässt sich von April bis Oktober radeln. Der Frühling lockt mit frischem Grün und kühleren Temperaturen. Im Mai blühen die Wälder und Wiesen. Die Herbstmonate September und Oktober bieten eine intensive Laubfärbung. Im Hochsommer sind Nationalpark und Städte stark besucht.
- Gesamtstrecke: 323 km
- Höhenmeter: 1.120 m
- Etappe: Stadt Wehlen – Bad Schandau 45 km
- Etappe: Bad Schandau – Eibau (Kottmar) 94 km
- Etappe: Eibau – Löbau 89 km
- Etappe: Löbau – Stadt Wehlen 96 km
Fazit des Autors Thorsten Brönner:
„Wer nach RockHead auf den Geschmack gekommen ist, findet im nahen Erzgebirge endlose Forstwege und historische Bergbaupfade“
Die komplette Tour finden Sie in der RADtouren-Ausgabe 4/26.
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Text & Bild: Thorsten Brönner


