Auf dem OSTSEEKÜSTENRADWEG sollte man auf alles Mögliche gefasst sein: Nach stärkstem Gegenwind kann es rasch in den Rücken blasen, auf Platzregen strahlender Sonnenschein folgen. Und auf dem Teller landen überraschend Fisch und Fleisch gemeinsam. Ein Streifzug von Flensburg über Lübeck nach Wismar.
Text & Fotos: Bernadette Olderdissen
Natürlich denkt man bei Flensburg zuallererst an die Verkehrssünderdatei, vielleicht auch an das Flensburger Pilsener, kurz Flens. Dabei steht Deutschlands nördlichste Stadt auch für ein altehrwürdiges alkoholisches Getränk, den Rum. Man kann ihn dort bis heute in zwei Rumhäusern verkosten. Warum, erklärt sich aus der Geschichte: Als Flensburg im 18. Jahrhundert ein wichtiger Handelshafen der dänischen Westindien-Flotte war – damals gehörten die karibischen Inseln St. Croix, St. Thomas und St. John zu Dänemark – verschiffte man Rum aus der Karibik nach Flensburg, wo er in Destillerien veredelt wurde. Im historischen Rum-Keller des einstigen Zollpackhauses tauchen Besucher heute mit Hilfe einer modernen Multimedia-Installation in die Flensburger Handels- und Rumgeschichte ein. Historische Bilddokumente, Spielszenen und ausgewählte Objekte führen die Zuschauer auf die Spuren der großen Flensburger Kaufmannsfamilien. Der Besuch lohnt sich!
Wasser, Wind und Weites Land
Tour d’Europe
Schon mal an eine Tour durch das Herz von Europa gedacht? Der PANEUROPA-RADWEG von Paris nach Prag erfüllt alle Erwartungen an einen aufregenden Roadtrip. Auf knapp anderthalbtausend Kilometern kann man eine Überfülle von Kultur, Kunst und Geschichte erleben.
Text: Joachim Zeller Fotos: Olivia Dibelius & Joachim Zeller
Musée du quai Branly, hinter dem sich das himmelstürmende Wahrzeichen der Stadt erhebt, der Eiffelturm. In den letzten Jahren ist im Stadtgebiet die Radwegeinfrastruktur tüchtig ausgebaut worden. 360 Kilometer neue Fahrradwege sind unter der seit 2014 regierenden Bürgermeisterin
Anne Hidalgo entstanden. Paris soll zu einer regelrechten Fahrradstadt umgebaut werden.
Massive Holzkonstruktionen stützen die einsturzgefährdeten Strebepfeiler ab. Es wird noch Jahre dauern, bis die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen sind, um die Mutter aller Kathedralen wieder im alten Glanz erscheinen zu lassen. Wir lassen das schwer beschädigte Kulturdenkmal hinter uns und sind angenehm überrascht, wie unproblematisch es ist, mit dem Fahrrad aus der Metropole
herauszukommen. Entlang von Schifffahrtskanälen radeln wir weitestgehend ungestört vom Autoverkehr.
Klein Kuba am Rhein
Alte Fachwerkhäuser, verwunschene Winkel und Tabakfelder, so weit das Auge reicht – das ist die Kulisse der Radroute SÜDPFÄLZER TABAKTOUR, die durch das einst größte Tabakanbaugebiet Deutschlands führt.
Text & Fotos: Christiane Neubauer
Mannshoch wird eine ausgewachsene Tabakpflanze. Kein Wunder also, dass die Erntehelfer in den Tabakplantagen immer wieder komplett von den Gewächsen mit ihren großen saftig grünen Blättern „verschluckt“ werden. Nur der Traktor mit dem Erntewagen lässt erahnen, wo die Arbeiter gerade zugange sind. Es ist wie ein lustiges Versteckspiel, das man von etwa Mitte Juli bis Ende September auf den Äckern verschiedener Gemeinden im Landkreis Germersheim beobachten kann. Denn dann ist Erntezeit bei den Tabakpflanzern in der Südpfalz.
Doch nicht nur die rosa blühenden Tabakfelder, die in der Wärme des Spätsommers ihren herben Duft verströmen, locken jetzt Gäste an. Für Ausflügler und Urlauber sind auch die Erntedankfeste, die nun in vielen Gemeinden stattfinden, eine Attraktion. Denn die Südpfalz ist nicht nur eine Tabak-, sondern auch Wein- und Gemüseregion. Genuss und Kulinarik werden hier ganzjährig großgeschrieben..
Sie wollen wissen, wie es unserer Autorin Christiane Neubauer auf ihrer Tour durch die Südpfalz weiter ergangen ist?
Die gesamte Reportage sowie alle relevanten Infos zum Nachfahren dieser Tour inklusive GPX-Daten und Karte finden Sie in RADtouren 4/21 – als Abonnent in Ihrem Briefkasten, als Einzelkäufer bei Ihrem Zeitschriftenhändler/Kiosk. Oder Sie bestellen das Magazin in unserem Online-Shop RADtouren 4/21

Vom Zauber der Tauber
Burgen, Schlösser, Klöster, Kirchen,sonnenbeschienene Weinhänge und alte Steinbrücken – das sind die Kulissen, die Radwanderer im LIEBLICHEN TAUBERTAL erwarten. Die Urlaubsregion im Norden Bayerns blickt in diesem Jahr auf ihr 70-jähriges Bestehen zurück.
Unser Autor hat sich Mitte Mai dort umgesehen.
Text & Fotos Sascha Rettig
Vor Rothenburg ob der Tauber zeigt sich die Landschaft noch einmal von ihrer allerschönsten Seite. Das Tal verengt sich, gemächlich fließt die Tauber. Vögel zwitschern, Obstbäume stehen in prächtiger Blüte, der Wein reift. Sattgrün ist die Kulisse, durch die wir über die sanften Hügel radeln; manchmal führt der Weg über jahrhundertealte Steinbrücken. In der Ferne sehen wir ein Dorf mit einem markanten Kirchturm.
Ja, das Liebliche Taubertal ist tatsächlich über weite Strecken lieblich. Dieser Namenszusatz fiel auch der Arbeitsgemeinschaft ein, die vor 70 Jahren gegründet wurde, um den Tourismus in dieser Region zu fördern. Seitdem vermarktet der Tauberbischofsheimer Tourismusverband den Landstrich als Liebliches Taubertal – und durch diese Idylle radeln wir im Jubiläumsjahr.
Auf die Räder, fertig, los – nächster Stopp: Karlsruhe

Advertorial. Karlsruhe ist laut ADFC-Fahrrad-Klimaindex Deutschlands fahrradfreundlichste Stadt. Es liegt außerdem an mehreren wichtigen Radfernwegen: Der legendäre Rheinrad-Weg (EuroVelo 15) führt entlang des Rheins nach Karlsruhe. Vom Rheinhafen aus, sind es nur noch wenige Minuten in die Innenstadt, wo Kultur, Kulinarik und Kontraste für Abwechslung sorgen.
Auch Radreisende, die auf dem Paneuropa-Radweg von Paris nach Prag unterwegs sind, kommen durch die Metropole nordwestlich von Stuttgart. Genussreich verbindet außerdem der Badische Weinradweg von Basel bis Weinheim viele namhafte Weinregionen wie das Markgräflerland, den Kaiserstuhl, die Ortenau oder den Kraichgau miteinander. Der Radweg führt unmittelbar durch den Karlsruher Stadtteil Durlach, der mit seinem malerischen Marktplatz, dem Schlossplatz, den engen Gassen und historischem Ambiente zum Entdecken einlädt.

Auch der Besuch des Turmbergs oberhalb von Durlach lohnt sich: Hier finden sich zahlreiche Wanderwege, ein Kletterpark sowie die Turmbergterrasse mit einem spektakulären Blick über Karlsruhe und das Rheintal. Weinbau gibt es hier übrigens schon seit der Römerzeit. Eine Stippvisite im Staatsweingut Karlsruhe-Durlach ist deshalb ein Muss auf jeder Tour. Erreichbar ist die Turmbergterrasse per Rad über den Wolfweg, ganz sportlich über die 528 Stufen der „Hexestäffele“ oder auch bequem mit der Turmbergbahn – der ältesten Standseilbahn Deutschlands.
Ein weitere Fernradweg, der in Karlsruhe startet ist der Schwarzwaldweg, der zu einer Erlebnistour von 370 Kilometern durch den Schwarzwald einlädt. Eine Genusstour quer durchs Ländle erleben dagegen Radwanderer, die sich für den Stromberg-Murrtal-Radweg entscheiden.
Ein guter Ausgangspunkt für Touren durch das grüne Karlsruhe ist die Tourist-Information im Schaufenster Karlsruhe. Hier kann man neben Insidertipps auch ein Basispaket für die Karlsruher Genuss-Safari erwerben. Der Rucksack bietet die Grundausstattung für ein Picknick, Tipps zum Befüllen für jeden Geschmack inklusive.

Mit gefülltem Genuss-Safari-Rucksack heißt es nun, den Drahtesel besteigen und hinter dem Schloss den Einstieg in die NaturRADTour Karlsruhe zu wagen. Diese Tour führt durch viele spannende Naturschutzgebiete und Landschaftszüge. Die 48 Kilometer sind eben und abwechslungsreich. Wer ohne Genuss-Rucksack unterwegs ist, für den gibt es viele Möglichkeiten zu einer Einkehr entlang der Strecke – vom entspannten Biergarten über die leckersten Eisdielen bis hin zum Hofladen ist alles dabei.
Wer es etwas sportlicher mag, nutzt die Gunst der Lage und fährt die Tour in Richtung Durlach, über den Turmberg in die Karlsruher Bergdörfer. Hier schlägt auch das Herz eines jeden Mountainbikers höher. Denn hier lockt eine wilde Abfahrt vom Strommasten-Downhill oder auf einem weiteren legalen Trails des Mountainbike Clubs Karlsruhe mit dem Titel „From Dachs till Dawn“. Beide Strecken sind für jeden offen, frei zugänglich und kostenfrei nutzbar.
Noch mehr spannende Radtouren in und rund um Karlsruhe sowie viele Tipps fürs Radfahren in Karlsruhe erhalten Sie unter: www.karlsruhe-tourismus.de/rad
Mit allen Wassern gewaschen
Advertorial. Der Fränkische Wasser-Radweg ist ein Tipp für alle, die die Abwechslung lieben. Die insgesamt rund 460 Kilometer lange Rundtour in der Mitte Bayerns verbindet Naturgenuss mit Kulturerlebnissen in bekannten historischen Städten, führt zu Badeseen und eindrucksvollen Burgen und bietet immer wieder Gelegenheit, unterschiedliche regionale Spezialitäten zu probieren.
Fast wie von selbst rollen die Räder auf dem ebenen Weg am Seeufer dahin. Der Blick schweift über die blaue Wasserfläche, auf der sich Segelschiffe und Surfer, Stand-up-Paddler und Tretboote tummeln. Vom Strand dringen die Rufe der Kinder herüber, die dort im flachen Wasser planschen und Sandburgen bauen, während die Eltern es sich unterm Sonnenschirm bequem gemacht haben. Das quirlige Treiben rund um den sommerlichen Brombachsee verströmt eine entspannte Urlaubsatmosphäre. Davon lässt man sich gern anstecken und legt eine Pause im Biergarten oder auf der Restaurantterrasse mit Seeblick ein.
Der Große und der Kleine Brombachsee gehören zu den sieben rundum zugänglichen Badeseen, denen das Fränkische Seenland seinen Namen verdankt. Durch diese Urlaubsregion südlich von Nürnberg verläuft das Herzstück des Fränkischen WasserRadwegs. Hier macht die Strecke ihrem Namen alle Ehre, denn bald nach dem Brombachsee wartet schon der Altmühlsee bei Gunzenhausen, der neben Badespaß und Wassersport auch besondere Naturerlebnisse bietet.
Städte für Romantiker
Es sind aber längst nicht nur die Seen, die den Reiz der Route ausmachen. Neben Naturgenuss dürfen sich Radler auch auf viele historische Sehenswürdigkeiten und mittelalterliche Kleinode freuen: Romantische Burgruinen, prächtige Schlösser und Adelssitze liegen am Weg. Außerdem kommen die Radreisende durch bekannte historische Städte, wie Dinkelsbühl, das schon als „schönste Altstadt Deutschlands“ bezeichnet wurde. Ein weiterer Höhepunkt ist ein Bummel durch Rothenburg ob der Tauber. Hoch über dem Taubertal umschließt die Stadtmauer die mittelalterliche Altstadt mit ihren Kopfsteinpflastergässchen und Fachwerkhäusern. In den Schaufenstern der Bäckereien türmen sich selbst im Hochsommer die Schneeballen – schließlich schmilzt dieses mit Puderzucker bestäubte Schmalzgebäck, für das die Stadt bekannt ist.

Verschiedene Routenvarianten
Je nach Zeit und Lust erkundet man den Fränkischen WasserRadweg in Etappen; verschiedene Rundtouren sind dank der Zwischenrouten durch das Fränkische Seenland möglich. Diese führen von Wolframs-Eschenbach nach Dennenlohe, von Roth nach Langlau und von Enderndorf nach Allmannsdorf.

Neben den verschiedenen Routenvarianten macht auch der Service an der Strecke Touren auf dem Fränkischen WasserRadweg zum entspannten Erlebnis. Außerdem gibt es verschiedene buchbare Pakete, bei denen die Unterkünfte und der Gepäcktransport schon inklusive sind. Fahrradfreundliche Gastgeber und Akku-Ladestationen für E-Bike-Fahrer stehen in vielen Orten zur Verfügung.
Weitere Infos gibt es online unter www.fraenkischer-wasserradweg.
So geht Kommunikation auf dem Fahrrad

Advertorial Fahrradhelme von Sena wurden für alle Fahrradfahrer und E-Biker entwickelt, die während der Fahrt verbunden sein wollen. Dies spielt nicht nur für Fahrradkuriere in Großstädten eine Rolle, sondern ist auch für Fahrradtouren mit Freunden oder mit der Familie interessant.
Kommunikation auf dem Fahrrad unterliegt nach STVO strengen Regeln. Wer sich nicht dran hält riskiert Kopf und Kragen. Dabei geht Kommunikation auf dem Rad mit modernster Technik sogar freihändig und bis zu einer Reichweite von bis zu 3,6 km. Sena ist seit vielen Jahren Weltmarktführer in Sachen Motorrad-Kommunikation. Voll in den Helm integrierte Technik mit Lautsprechern und Mikro sind bei Sena also Standard.

Das besondere ist die weltweit führende Filtertechnik (Advanced Noise Control™), die störende Umgebungsgeräusche wie Wind und Verkehrslärm effektiv minimiert, so dass eine rauschfreie Audioübertragung sowohl innerhalb eines Telefongespräches über das Handy als auch innerhalb eines Gespräches von Helm zu Helm ermöglicht wird.
Die Ohren bleiben frei
Sena-Helme und das neue Upgrade-Kit Pi sind in der Lage, ein eigenes Netzwerk aufzubauen: Musik vom Handy, GPS-Ansagen, Mobilfunk oder die Verbindung zu anderen Mitradlern und das alles in bester Audio-Qualität. Die Lautsprecher und das Mikro hierfür wurden bei den Smart-Helmen von Sena vollständig in die Helmschale integriert, so dass die Ohren frei bleiben und Umgebungsgeräusche ungehindert wahrgenommen werden können. Das PI hingegen ist eine variable Komponente, die sich einfach in den vorhandenen Lieblingshelm integrieren lässt, indem es sich am Kinnriemen befestigen lässt.
Wie auch schon bei seinen Motorrad-Produkten bewiesen, gibt es je nach Bedarf auch für Radfahrer das passende Sena. Ob einfach nur eine Verbindung zum Smartphone benötigt wird, um auf dem Weg zur Arbeit die Lieblingsplaylist zu streamen oder ob eine Kommunikationslösung für größeren Gruppen gesucht wird – ganz nach Belieben kann das passende Sena-Produkt gewählt werden.
Auch ohne Handynetz kommunizieren
Wichtig für die richtige Wahl ist, den entscheidenen Unterschied zu kennen, denn nicht alle Produkte sind miteinander kompatibel. Die Helme R1 und M1 sowie auch das PI nutzen Bluetooth 4.1 um eine Kommunikation mit bis zu drei weiteren Fahrern auf zu bauen. Die Helme R1 EVO und M1 EVO hingegen nutzen ein selbständiges Mesh-Netzwerk, mit dem sich eine praktisch unbegrenzte Anzahl an Nutzern verbinden lässt. Bluetooth-Produkte sind nicht mit den Mesh-Produkten kompatibel, können also nicht miteinander kommunizieren. Allen gemein ist jedoch die Tatsache, dass das Datenvolumen oder das Mobilfunknetz nicht zur Kommunikation benötigt wird, und dass alle Produkte über Smartphone-Konnektivität verfügen, so dass Musik gehört, telefoniert oder GPS-Ansagen entgegen genommen werden können.
Für noch mehr Komfort lassen sich Einstellungen über die entsprechende App anpassen. Der Trekking-Helm R1 EVO und die Trail-Helme M1 und M1 EVO verfügen zudem sogar über ein im Helm integriertes Rücklicht sowie die Möglichkeit, die Helmfunktionen mit Sprachbefehlen zu steuern. Mit einer Sprechzeit von bis zu 10 Stunden steht der nächsten Tour mit Freunden nichts mehr im Wege. Das Rundum-Sorglos-Paket für diesen Fahrradsommer!
Weitere Infos gibt es unter www.sena.com
In der Mitte entspringt ein Fluss
In sanften Kurven mäandert die junge Donau durch Süddeutschland. Wer ihr mit dem Fahrrad folgt, erlebt Städte mit historischem Flair, spektakuläre Durchbruchstäler und weite Felder. Eindrücke einer knapp 600 Kilometer langen Radreise vom Schwarzwald bis nach Passau.
Text & Fotos: Thorsten Brönner
Kann ein Fluss plötzlich verschwinden? Das ganze Wasser? Ja, die Donau kann das! Die Stelle, an der Europas zweitlängster Strom ausbüxt, wird Donauversickerung genannt. Bei Kilometer 2755 (flussaufwärts ab Mündung im Schwarzen Meer gezählt) stelle ich fest, dass die Donau östlich von Immendingen an Geschwindigkeit verliert und zum Rinnsal wird. Wie in einem riesigen Sieb fließt das Wasser unterirdisch zur Aachquelle im Hegau. Es gelangt über die Radolfzeller Aach zum Bodensee, dann durch den Rhein zur Nordsee. Warum das passiert, zeigt sich unterwegs eindrucksvoll.
Sie wollen wissen, wie es Thorsten Brönner weiter ergangen ist?
Die gesamte Reportage sowie alle relevanten Infos zum Nachfahren dieser Tour inklusive GPX-Daten und Karte finden Sie in RADtouren Deutschland Spezial 2021 – als Abonnent in Ihrem Briefkasten,als Einzelkäufer bei Ihrem Zeitschriftenhändler/Kiosk. Oder Sie bestellen das Magazin in unsere Online-Shop unter RADtouren Deutschland Spezial 2021

Das kleine Juwel gleich am See

Advertorial. Wenn in der Sportregion Zell am See-Kaprun der Frühling Einzug hält, beginnt die Saison für Radfahrer. Jetzt können sie auf wenig befahrbaren Nebenstraßen die Natur dieser facettenreichen Region genießen. Nach jeder Tour lockt eine herrliche Abkühlung im Zeller See. Spätestens dann erklärt sich quasi von selbst, warum das Örtchen Zell „Das kleine Juwel gleich am See“ genannt wird.
Der Sommer lässt sich in der Radregion Maishofen vielseitig erleben. Ob zügig oder gemütlich, flach oder hügelig, entlang von Flüssen und Seen oder in den Bergen: im kleinen Juwel findet jeder Genussradler sein Glück. Zahlreiche Radelwege ziehen sich durch Maishofen und die Nachbarorte Saalfelden, Zell am See oder Maria Alm. Jeder hat seinen eigenen Charme. Für Rad-Enthusiasten gibt es den wunderschönen „Tauernradweg“ und weitere Langstrecken. Für Familien mit Kindern gibt es einfach Routen mit tollen Ausflugsmöglichkeiten für Groß und Klein. Wie wär’s mit einem Tag im Tierpark Ferleiten? Hier warten nämlich nicht nur knuddelige Tiere und ein Wildpark, sondern auch wunderschöne Aussichten auf die umliegende Landschaft. Oder doch lieber ein Tag am Familienberg Maiskogel in Kaprun? Lohnenswerte Ziele für Familien sind auch die Badeplätze am Zeller See oder das Kreativland in Maishofen – der erste Indoor-Spielplatz im Pinzgau. Langeweile hat hier also keine Chance!

Gut zu wissen: Mit dem Maishofner Rabattblock können alle Gäste gratis im ganzen Pinzgau mit Bus und Bahn fahren, so oft sie wollen. Und das Coolste: ein Besuch in der Weißsee Gletscherwelt ist ebenfalls zu 100 Prozent ermäßigt.

Wer sich viel bewegt kann auch mit guten Gewissen genießen und so richtig los schlemmen. Von regionalen Schmankerl heimischer Gastronomen, über Restaurants mit exotischem Einschlag, dem schnellen Snack bis zur „guadn Brettljausn“ auf der Alm spannt sich der Bogen. Leckere Schmankerl sind hier ständige Begleiter, egal ob im Tal, am Berg oder am See.
Im Pinzgau-Feinkostmarkt in Maishofen gibt es nachhaltig erzeugte Produkte aus der Region. Foto: Nikolaus Faistauer
Urlaubsgeschmack für Zuhause:
MILCH- UND KÄSELADEN DER PINZGAU MILCH
Die Pinzgau Milch ist tief mit der Region und ihren Traditionen verwurzelt. Die Produkte sind hier gewachsen und stammen aus bäuerlichen Zusammenschlüssen, die bis heute auf die gute Qualität aus ursprünglichen Berggebieten setzen. Im Feinkostmarkt am Standort Maishofen wird auf das nachhaltige Erzeugnis der Käseprodukte aus der Region viel Wert gelegt. So schmeckt gelebte Tradition mit zeitgemäßen Verarbeitungsmethoden. Ein Tipp: den Liebsten daheim kann man hier ein Stückchen Pinzgauer Tradition mit nach Hause bringen!
Mehr über’s kleine Juwel gleich am See: https://bit.ly/3vTU3rR

Erst aufs Rad, dann ins Bad
Die Schwäbische Bäderstraße ist eine ideale Route für gesundheitsbewusste, sportliche Radler. Die abwechslungsreiche Strecke führt von Überlingen am lieblichen Bodensee durchs hügelige Allgäu bis in den Kneipp-Kurort Bad Wörishofen.
Text & Fotos Hennig Heilmann
Dampf steigt auf über dem Außenbecken der Adelindis-Therme in Bad Buchau. Scheinbar schwerelos gleite ich durchs Becken und genieße die Wassertemperatur von 35 Grad, die sich so wohlig anfühlt. Nach vielen Stunden im Sattel ist es einfach wunderbar, alle Glieder auszustrecken und sich von Massagedüse zu Massagedüse treiben zu lassen. Anschließend wechsle ich zu den Sprudelliegen, wo meine Nackenmuskulatur auf angenehmste Weise verwöhnt wird. Je mehr sich mein Körper entspannt, desto besser gelingt es mir, innere Ruhe zu finden, und ein herrliches Glücksgefühl durchfließt meinen Körper.
Sie wollen wissen, wie es Hennig Heilmann weiter ergangen ist?
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HoheAcht – Die neue Premium E-Bike-Marke aus Deutschland

Advertorial. Im Oktober letzten Jahres wurde eine neue E-Bike Marke ins Leben gerufen: Unter der Marke HoheAcht vertreibt die in der Vulkaneifel ansässige Firma TechniBike ab der Saison 2021 E-Bikes für die Bereiche City-, Trekking- und Mountainbike. Seit Frühjahr 2021 sind die ersten HoheAcht E-Bikes exklusiv im Fahrradfachhandel zu finden.
Hauptsitz der TechniBike GmbH befindet sich in Daun, inmitten der Vulkaneifel und genau hier liegt auch der Ursprung der neuen Marke: Der Berg Hohe Acht ist die höchste Erhebung in der der vulkanisch geprägten Eifellandschaft und zugleich auch Name für einen Rennstreckenabschnitt der Nordschleife auf dem Nürburgring. Dieser Spirit der legendären Formel-1-Rennstrecke, die auch als Grüne Hölle bezeichnet wird, gepaart mit der beeindruckenden Vulkanlandschaft der Eifel hat zur Namensgebung der neuen E-Bike Marke HoheAcht inspiriert und soll die regionale Verbundenheit zum Firmenhauptsitz vermitteln.

Zusammen mit dem Motto „Dein neuer Horizont“ möchte die junge Marke Menschen dazu bewegen, fremde Wege zu erkunden und ihre eigene Umgebung zu entdecken. Man muss nicht immer in weit entfernte Ziele reisen, um Abenteuer zu erleben. Oft reicht ein anderer Blickwinkel auf die heimische Umgebung aus, um neue Horizonte zu entdecken.
Nicht nur der Name der Marke erzählt eine Geschichte. Auch die Namenswahl der E-Bike Modelle und Farb-Varianten sind außergewöhnlich und haben eine Bedeutung. Das Portfolio der jungen Marke umfasst für die Saison 2021 insgesamt 21 Modelle für die Bereiche E-City-Bike, E-Trekkingbike und E-Mountainbike. Hier findet man Produktnamen, die aus der internationalen Plansprache Esperanto stammen. Das Modell Amo Urbo steht zum Beispiel für die Liebe zur Stadt und ist ein komfortables City-E-Bike mit Riemenantrieb. Das Modell Sento Lumo steht übersetzt für ein Leichtigkeitsgefühl und ist ein Hardtail mit viel Wendigkeit und leichter Carbongabel.

Die Farbwelten der Modelle sind alle von der Natur inspiriert und in Erdtönen gehalten. Hier stößt man auf Namen wie Vulkanschiefer, Weidemilch oder Rosenkäfer.
Ziel der jungen Firma ist es, Premium E-Bikes mit durchgängig hochwertigen Komponenten anzubieten. Damit gehen auch die Entwicklung und Produktion in Deutschland einher. Fast alle Produktionsschritte werden am eigenen Produktionsstandort in Staßfurt, Sachsen-Anhalt, ausgeführt. Auch die Lackierung findet in Deutschland statt.

Jedes der 21 HoheAcht E-Bike Modelle gibt es in vier verschiedenen Farbvarianten, drei verschiedenen Rahmengrößen und wahlweise mit zwei verschiedenen Akku-Kapazitäten. In jedem Modell, vom City- bis zum Mountainbike, ist als Besonderheit der neue Shimano EP8 Motor verbaut. Mit einer Power von 85 Nm ist dieser das Topmodell der Shimano Motorenreihe. Außerdem ist serienmäßig in jedem HoheAcht E-Bike ein GPS-Tracker von PowUnity verbaut. Kunden haben somit die Möglichkeit, ihr E-Bike durch Aktivierung des Trackers vor Diebstahl zu schützen.
Mehr Informationen zur Marke gibt es unter: www.hoheacht-bikes.de
HoheAcht Sento Lumo: Leichtbau trifft Trailpower

Mit Columbus Carbon Gabel und leichten Ritchey WCS Komponenten erfährst du mit dem HoheAcht Sento Lumo ein garantiert leichtes Fahrgefühl, auch unter extremen Bedingungen. Die unterschiedlich großen DT Swiss Laufräder sorgen für mehr Traktion und Wendigkeit und der kraftvolle Shimano EP8 lässt dich mit 85 Nm Power jeden Aufstieg meistern. Wahlweise mit 500 Wh Akku (UVP: 3.999 Euro) oder 630 Wh Akku (UVP: 4.099 Euro).
HoheAcht Amo Urbo: Gemacht für Stadtschwärmer und Pendler

Der wartungsfreie Gates Carbon-Riemenantrieb und die Shimano Nexus 5-Gang Schaltung sorgen nicht nur für schmierfreie Hosen, sondern auch für nahezu geräuschloses und entspanntes Pedalieren. Dank integriertem GPS-Tracker haben Diebe keine Chance mehr und der neue Shimano EP8 Motor lässt dich deine Stadt mit mehr Power als jemals zuvor erobern. Wahlweise mit 500 Wh Akku (UVP: 3.799 Euro) oder 630 Wh Akku (UVP: 3.899 Euro)
Rad-Road-Movie zum Schmunzeln

Leichtigkeit und Lebensfreude versprüht die Radreise-Doku „Verplant – wie zwei Typen versuchen, mit dem Rad nach Vietnam zu fahren“, der ab 13.5. im Hybrid-Modus in die Kinos kommt. Hybrid-Modus – das heißt: Der Termin für den Filmstart ist fix, zu sehen sein wird die Dokumentation überall dort, wo die Kinos öffnen dürfen.
Und darum geht es: Mit dem Rad von Deutschland nach Vietnam – ohne vorher zu trainieren!?
Genau das haben die Freunde Otti (Tobias John) und Keule (Matthias Schneemann) vor. In den 10 Monaten ihrer Tour müssen sie Wüsten und Berge, extreme Hitze und eisige Kälte überwinden. Auch der chinesische Polizeistaat stellt sich ihnen in den Weg …

Ein Film über zwei ganz normale Typen, die mit viel Galgenhumor allen Widrigkeiten trotzen, um ihr großes Ziel zu erreichen!
Der Trailer ist hier zu sehen: verplant-film.de
Mehr von den Jungs gibt es auch unter instagram.com/verplant.film
Geheimtipp Madeira

Die Blumeninsel im Atlantik, bislang hauptsächlich beliebt als Wanderdestination, zieht zunehmend Radurlauber an. Denn mit E-Bikes sind auch die steilen Abschnitte der gebirgigen Inselperle gut zu schaffen.
Text & Fotos Sascha Rettig
Cabo Girão bedeutet „Kap der Umkehr” und wer unter Höhenangst leidet, sollte das durchaus wörtlich nehmen. Denn mit 580 Metern über dem Meeresspiegel ist das felsige Kap auf der portugiesischen Insel Madeira die höchste Steilklippe der Europäischen Union und immerhin die zweithöchste der Welt. Als Besucherattraktion hat die Inselregierung eine Aussichtsplattform mit einem Glasboden installieren lassen. Der Blick vom sogenannten „Cabo Girão Skywalk” nach unten ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Doch die Aussicht sollte man sich trotzdem nicht entgehen lassen. Am Horizont geht das Tintenblau des Atlantiks in das Vergissmeinnichtblau des Himmels über. Außerdem beeindruckt der Blick auf die Steilküste Madeiras, die links sanft in eine Bucht übergeht, in der die Hauptstadt Funchal liegt.
Inselhüpfen mit Häppchen

Die Nordfriesischen Inseln Föhr, Amrum und Sylt sind nicht nur ein landschaftlich facettenreiches Radrevier. Wer hier unterwegs ist, wird zudem mit feinsten Köstlichkeiten verwöhnt – aus der Backstube und frisch aus dem Meer. Watt will man mehr?
Text & Fotos Dörte Nohrden
An diesem Morgen wird das frühe Aufstehen belohnt: Die Morgensonne taucht die Küste der Nordseeinsel Föhr in warmes, goldenes Licht. Sie legt ihre Strahlen über das blanke Watt, den Strand und das Dünengras. Ich schiebe das Rad über einen hölzernen Bohlenweg und kann mich von diesem Panorama kaum losreißen, vom Blick auf den scheinbar unendlichen Horizont, der die Seele weitet, die Aussicht auf die Warften der gegenüber liegenden Hallig Langeneß, deren Silhouette gleich Maulwurfshügeln aus dem Wattenmeer ragt. Ich nehme noch einen tiefen Atemzug – und mache mich dann auf zu meiner Verabredung am Hof Pergande in Dörfchen Nieblum. Der Sandweg mündet in den Dorfkern, führt über hubbeliges Kopfsteinpflaster und schließlich vorbei an der mittelalterlichen Pfarrkirche St. Johannis, die die Einheimischen wegen ihrer Größe liebevoll „Friesendom“ nennen.
Sie wollen wissen, wie es Dörte Nohrden weiter
ergangen ist?
Die gesamte Reportage sowie alle relevanten Infos zum Nachfahren dieser Tour inklusive GPX-Daten und Karte finden Sie in RADtouren 3/21 – als Abonnent in Ihrem Briefkasten,
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Endstation Eiffelturm
In die französische Hauptstadt mit dem Fahrrad? Warum nicht, dachte sich unser Autor und radelte von Freiburg bis Paris. In seiner Reportage berichtet er von Berg- und Talfahren in den französischen Vogesen, von lukullischen Genüssen in der Champagne und dem Happy End: einem Glas Wein unter dem Eiffelturm.
Text & Fotos Thomas Widerin
Gleich zu Beginn dieser Reise wird mein voll bepacktes Fahrrad auf seine Belastbarkeit getestet. Holpernd fahre ich durch das mittelalterliche Stadtzentrum von Freiburg im Breisgau, dessen Gassen durchgehend mit Kopfsteinen gepflastert sind. Es rüttelt mich und meinen treuen Drahtesel gehörig durch. Bereut habe ich es trotzdem nicht. Denn die Altstadt von Freiburg mit ihren Wahrzeichen – dem Münster und den „Bächle“ (das sind künstlich angelegte Wasserläufe, die die meisten Straßen und Gassen im historischen Zentrum zieren) — sollte man sich nicht entgehen lassen.
Sie wollen wissen, wie es Thomas Widerin weiter
ergangen ist?
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