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Ab ins Emsland: Radsternfahrten vereinen Komfort und Erlebnis

Advertorial. Flache, aber trotzdem abwechslungsreiche Landschaften, spannende Sehenswürdigkeiten und herzliche Gastlichkeit in geschmackvollen Landgasthöfen und urigen Bauernhofcafés: Nicht umsonst ist das Emsland seit Jahren eines der beliebtesten Radreiseziele in Deutschland. Wer viel sehen und dabei trotzdem nicht auf Komfort verzichten möchte, für den sind die Sternfahrten der Tourist Information Meppen das richtige Angebot.

9 Touren, 9 Mal Abwechslung, 9 Mal Abenteuer

Ob dreitägiger Wochenendtrip oder ein ausgedehnter achttägiger Entdeckungsurlaub – die Sternfahrten sind beliebig buchbar und führen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten entlang von Ems und Hase. Ausgangspunkt der Touren von 35 bis 75 Kilometern Länge ist jeweils Meppen. Die „grüne Stadt am Wasser“ eignet sich durch die Lage im Herzen des Emslands perfekt, um die Region zu erkunden. Die Radreisenden mieten sich in einem Hotel ihrer Wahl ein und entdecken von dort aus jeden Tag viel Neues.

Entlang malerischer Wasserwege des Emslands lässt es sich wundervoll entspannen und die Natur genießen.

Wald, Kapellen und ein Schloss

Auf „TIMs Kul-Tour“ lernen die Radler zum Beispiel die Geschichte des Emslands kennen. Die Route führt über 40 Kilometer in den Osten des Landkreises vorbei an alten Kirchen und Kapellen sowie dem Freilicht-Heimatmuseum in Haselünne.
Auf „TIMs Hügel-Tour“ geht es über 69 Kilometer durch den wunderschönen, waldreichen Hümmling gen Nord-Osten. Die Tour führt vorbei an jahrtausendealten Großsteingräbern, zur romantischen Hüvener Wind- und Wassermühle und in den Park des prachtvollen Jagdschlosses Clemenswerth in Sögel.

Zauberhaftes Moor und malerische Wasserwege

Ganz andere Facetten zeigt die “Moortour” in den Westen von Meppen: Auf 67 Kilometern dominiert das Thema Energie: Über den Moor-Energie-Erlebnispfad erreichen die Radler das Erdöl-Erdgas-Museum und das Emsland-Moormuseum.
Die 35 Kilometer lange Ems-Kanal-Tour führt geradewegs entlang des Dortmund-Ems-Kanals zum Geester See, einem Eldorado für Wassersportler, Radler, Wanderer und Skater, die unter anderem die besondere Aussicht auf das eindrucksvolle Biotop für Wasservögel genießen. Entlang des Flusslaufs der Ems geht es zurück nach Meppen.

Typisch Emsland: Entspannte Gastlichkeit entlang des Weges.

„Kulinarische Radtour“ und „Verwöhnradtour“

Und viele weitere Radreisen bietet die Tourist Information Meppen an: Wer sich gleich mehrere Tage den Gaumenfreuden widmen will, für den ist die Wochenend-Reise „Kulinarische Radtour“ zum Beispiel eine exzellente Wahl.
Und die „Verwöhnradtour“ über vier Tage macht ihrem Namen alle Ehre, weil sich die Reisenden ganz auf die Organisation durch die Reiseleitung verlassen können. Drei Nächte residieren die Gäste in einem Meppener Hotel, tagsüber absolvieren sie ein spannendes Programm, zu dem unter anderem Besuche in der Kornbrennerstadt Haselünne und in der maritimen Schifferstadt Haren gehören. Geradelt wird entspannt durch die wunderschönen Flusslandschaften von Hase und Ems.
Weitere Touren und alle Informationen zur Buchung erhalten Interessierte bei der Tourist Information Meppen.
Infos und Kontakt:

Tourist Information Meppen
Markt 4
49716 Meppen
Tel. 05931 153 153
E-Mail: tim@meppen.de
www.meppen-tourismus.de

Don Quijote im Gepäck…

Begegnung mit den Helden Don Quijote und Sancho Pansa: unsere Autorin Nadine Pahling und der Fotograf Alex Hüfner.

… und Abenteuerlust im Herzen – eine Radreise auf den Spuren des Literaturklassikers von Miguel de Cervantes. Auf dieser Tour von Alicante über Toledo nach Sevilla werden (Kinder)träume wahr. Auf nach La Mancha und Andalusien!

Text Nadine Pahling & Fotos Alexander Hüfner

Nein, wir halten uns nicht für stolze Ritter, die auf ihren Pferden in die Welt hinausziehen, um kühne Abenteuer zu bestreiten. Doch bereits seit unseren Kindertagen lauschen wir nur zu gern, wenn irgendwo die draufgängerischen Geschichten von Don Quijote und seinem Knappen Sancho Pansa erzählt werden. In unsere Fantasien und Träume haben sich die zwei immer wieder mit spannenden Bildern eingeschlichen und keine Ruhe gegeben. Sie sind einer der Gründe, warum wir heute unsere Gravelbikes samt Gepäck am Flughafen Berlin Tegel einchecken, um nach Alicante zu fliegen. Von dort aus werden wir den Spuren des sinn­reichen Junkers Don Quijote folgen und seine geliebte La Mancha mit dem Fahrrad bereisen. . .

Sie wollen wissen, wie es Nadine und Alexander weiter ergangen ist?
Die gesamte Reportage sowie alle relevanten Infos zum Nachfahren dieser Tour inklusive GPX-Daten und Karte finden Sie in RADtouren 2/21 – als Abonnent in ihrem Briefkasten, als Einzelkäufer bei ihrem Zeitschriftenhändler/Kiosk. Oder Sie bestellen das Magazin in unserem Online-Shop unter  RADtouren 2/21.


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Fehlerteufel

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
in der Ausgabe RADtouren2/21 hat sich bei den Bitly-Codes ein Fehlerteufel eingeschlichen. Die auf der Seite gedruckten Codes führen nicht direkt zu Karte und zum Routenverlauf,  wie gewünscht, sondern auf den QR-Code.
Hier sind die korrigierten Bitlys:
Moselradweg: bit.ly/2PbTbOY
Fläming Skate: bit.ly/3eINUcv
Berlin Usedom: bit.ly/3eKee68
Ennsradweg: bit.ly/3tpSOzl
Wir bitten Sie, diese Panne zu entschuldigen.
Die Redaktion

Reisen mit Panzerschaltung

Geschlossenes System: Weder das Klima noch das aggressive Salz der Salar de Uyuni in Bolivien kann dem gekapselten Pinion-Getriebe etwas anhaben.

High-End-Zentralgetriebe, Alu, Stahl, Titan, ruhige Straßenkreuzer, Abenteurer und Randonneure: In unserem Reiseradtest mit Pinion ist alles geboten. Die 2017 eingeführte 12-Gang-Variante C1.12 scheint der großen Schwester P1.18 das Wasser abzugraben, wohl auch, weil die C-Line bisher ein zentrales Ziel verfehlt.

Autor: Ingo Effing

Unter den Radgattungen sind Reiseräder vielleicht so etwas wie die Königsklasse: ­robuste Spezialisten für die Langstrecke und alltagstaugliche Allrounder zugleich. Hier kaufen Fahrrad-Enthusiasten mit höchsten Ansprüchen an Fahrverhalten, Material und Haltbarkeit. Logisch, dass häufig eine gekapselte, vor Wasser und Schmutz geschützte Luxus-Schaltung von Pinion ganz oben auf dem Ausstattungs-Wunschzettel steht.

Bunte Radreise-Welt

Unseren jährlichen Reiseräder-Test haben wir dieser vorteilhaften Schaltbox gewidmet. Preisgrenzen gab es für die Hersteller nicht. Erreicht hat uns ein spannendes Testfeld aus zwölf Teilnehmern. Los geht’s bei 3.000 Euro mit Stevens aus Hamburg, das sich mit dem edlen, fast 8.500 Euro teuren Titan-Randonneur von Poison aus dem hochpreisigen Luxussegment messen lassen muss. Mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von RADtouren 2/21.

Gemischtes Doppel

Mit den Kindern auf Radreise gehen – das ist eine tolle Sache. Doch liegt das Ziel fern, muss der Nachwuchs meist schon älter sein, um die Distanzen zu schaffen. Es sei denn, man macht eine Familientour mit Tandems, so wie unser Autor auf der Reise von Berlin nach Usedom.
Text und Fotos: Stefan Weißenborn
Im Ofen schlagen die Flammen gegen die Scheibe. Und das Essen, obwohl nur Nudeln mit Käse-Tomaten-Sauce aus dem Glas, schmeckt „so gut wie seit Tagen nicht“. Sagen zumindest die Kinder. Mit roten Bäckchen und feuchtem Haar sitzen wir am Tisch im Zirkus­wagen, der wie ein Geschenk im Regenschleier aufgetaucht war.
Vielleicht hatte Eva vom Fennhof in Ludwigshof nahe der polnischen Grenze Mitleid mit unserem pitschnassen Familien-Konvoi aus zwei vollgepackten Tandems, der da gegen Abend im Regen übers Kopfsteinpflaster ponchoflatternd angeholpert kam. Jedenfalls bot sie uns den Zirkuswagen, eigentlich nur wochenweise zu mieten, für eine Nacht an. Unter unseren Bekannten hatte der Plan, mit den Söhnen im Alter von sechs und zehn Jahren ab Berlin über den Oder-Neiße-Radweg bis nach Usedom zu radeln, Staunen hervorgerufen. Unsere erste Radreise als Familie! Immerhin ist die Strecke von uns zuhause bis auf die Ostseeinsel über 300 Kilometer lang, und die Kinder könnten Kraft und Lust schnell mal verlassen. Doch wir wappneten uns. . .
Sie wollen wissen, wie es Stefan, seiner Frau und den Kindern weiter ergangen ist?
Die gesamte Reportage sowie alle relevanten Infos zum Nachfahren dieser Tour inklusive GPX-Daten und Karte finden Sie in RADtouren 2/21 – als Abonnent in ihrem Briefkasten, als Einzelkäufer bei ihrem Zeitschriftenhändler/Kiosk. Oder Sie bestellen das Magazin in unserem Online-Shop unter RADtouren 2/21.

Don Quijote im Gepäck….

Asphaltierte Straße oder Sandpiste – diese Tour hat beides zu bieten.

… und Abenteuerlust im Herzen – eine Radreise auf den Spuren des Literaturklassikers von Miguel de Cervantes. Auf dieser Tour von Alicante über Toledo nach Sevilla werden (Kinder)träume wahr. Auf nach La Mancha und Andalusien!
Text: Nadine Pahling, Fotos: Alexander Hüfner
Nein, wir halten uns nicht für stolze Ritter, die auf ihren Pferden in die Welt hinausziehen, um kühne Abenteuer zu bestreiten. Doch bereits seit unseren Kindertagen lauschen wir nur zu gern, wenn irgendwo die draufgängerischen Geschichten von Don Quijote und seinem Knappen Sancho Pansa erzählt werden. In unsere Fantasien und Träume haben sich die zwei immer wieder mit spannenden Bildern eingeschlichen und keine Ruhe gegeben. Sie sind einer der Gründe, warum wir heute unsere Gravelbikes samt Gepäck am Flughafen Berlin Tegel einchecken, um nach Alicante zu fliegen. Von dort aus werden wir den Spuren des sinn­reichen Junkers Don Quijote folgen und seine geliebte La Mancha mit dem Fahrrad bereisen.

Durch einsames Hinterland

Ankunft Alicante am frühen Nachmittag. Noch im Flughafenterminal bauen wir unsere Räder zusammen und satteln die Gepäcktaschen auf. Die fragenden Blicke der anderen Fluggäste ignorieren wir. Für heute Abend ist unsere Übernachtung im gut 50 Kilometer entfernten El Culebron geplant, doch unsere Route ist nicht nur steinig und lehmig, sondern wir spüren auch immer eine leichte Brise von vorn und kühles Nass von oben. Doch das gehört wohl dazu, wenn man sich auf die Spuren tollkühner Ritter-Abenteurer begibt. Das berühmte Werk von Miguel de Cervantes haben wir selbstverständlich im Gepäck.  Mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von RADtouren 2/21.

 

Lauschpausen am Moselradweg

Der Mosel-Radweg gilt als Perle der deutschen Premium-Routen – zu Recht. Denn er begleitet nicht nur einen der schönsten Flussläufe Deutschlands, sondern führt auch durch eines der berühmtesten Weinanbaugebiete der Republik. Informationen über die Attraktionen entlang der Strecke gibt es jetzt ganz modern – per Lauschtour-App vom Smartphone.
Text und Foto: Christiane Neubauer
Wie eine Fata Morgana tauchen die Umrisse der römischen Villa aus dem Nebel auf, der an diesem Morgen kuschelig wie Watte im Tal der Mosel hängt. Von weitem sieht das Gebäudeensemble mit seinen mächtigen Ecktürmen und der Säulenhalle eher wie eine mittelalterliche Burg aus und gar nicht wie ein Bauernhof. Das könnte daran liegen, dass die sogenannte „Villa rustica“ in Mehring einst einer der prächtigsten Gutshöfe der ­Römer im Trierer Land gewesen sein soll. Noch bevor wir Details der rekonstruierten Anlage erkennen können, ­erklingt aus dem Smartphone am Lenker ein wohltönendes „Pling“. Mit diesem Signal gibt uns die Lauschtour-App, die wir noch zuhause aufs Handy heruntergeladen haben, zu verstehen, dass es sich lohnt, anzuhalten, abzusteigen und eine Lauschpause einzulegen.
Sie wollen wissen, wie es unserer Autorin weiter ergangen ist?
Die gesamte Reportage sowie alle relevanten Infos zum Nachfahren dieser Tour inklusive GPX-Daten und Karte finden Sie in RADtouren 2/21 – als Abonnent in ihrem Briefkasten, als Einzelkäufer bei ihrem Zeitschriftenhändler/Kiosk. Oder Sie bestellen das Magazin in unserem Online-Shop unter  RADtouren 2/21.

Bekleidung: Nur nicht nackt!

Die kalte Jahreszeit ist kein Grund, das Rad in die Ecke zu stellen – vorausgesetzt, Sie haben die richtige Ausrüstung. Einige Tipps, um im Winter warm zu bleiben.

Text: Katharina Garus

Nicht zu warm, um sich nicht nass zu schwitzen, und nicht zu kalt, um nicht zu frieren – so sollte sie sein, die perfekte Bekleidung für den Winter. So einfach ist das. Und so schwierig. Denn das richtige Maß und die passenden Kleidungsstücke zu finden, ist gar nicht so einfach – doch bei Leibe nicht unmöglich, wenn Sie ein paar Dinge beachten.

  1. Das Zwiebelprinzip: Ja, es ist zum Weinen, manche Dinge ändern sich einfach nicht. Und dazu gehört das Zwiebelprinzip. Gemeint ist damit nicht der nicht Beherrschbare Tränenfluss beim Schneiden des herbstlichen Gemüses, sondern das tragen mehrerer Kleidungsschichten übereinander. Auf der Haut Unterwäsche, darüber eine oder zwei wärmende Schichten und außen eine Isolation gegen die aktuellen Witterungseinflüsse wie Wind, Regen oder Schnee. So kann jede Schicht für ihre spezifische Aufgabe optimiert werden und bedarfsgerecht kombiniert ist man mit relativ wenigen Kleidungsstücken für jedes Wetter gewappnet – vom Hochsommer bis zum tiefen Winter.
  2. Schafe tragen kein Plastik: Fangen wir bei der Unterwäsche an: In Bergsteigerkreisen ist es schon lange bekannt, und auch die Radfahrer haben es inzwischen zu großen Teilen erkannt: Das Naturprodukt Wolle ist gerade bei der untersten Schicht diversen Funktionsmaterialien überlegen. Vor allem die Wolle des Merinoschafs mutet an wie Hightech: Sie transportiert das Wasser von der Haut weg und hält sie so trocken. Gleichzeitig speichert das Garn die Wärme und kühlt durch Kälteeinflüsse nicht abrupt aus. Für Unterhemden und auch für Socken ist Merinowolle deswegen absolut zu empfehlen!
  3. Warm ums Herz: Die zweite – und wenn nötig dritte – Zwiebelhaut ist die, die am besten auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden sollte. Temperaturempfingen ist extrem individuell, deswegen braucht eine Frostbeule auch mal zwei isolierende Schichten, wo ein Eskimo noch mit einer Zwischenschicht auskommt. Dicht gewebte Stoffe, dickeres Garn, angerauhte Innenseiten – das sind die Methoden, durch die die Zwischenschicht Wärme speichern soll. Auch Daunen können zum Einsatz kommen. Unser Tipp: Probieren Sie verschiedenen Kombinationen aus und entscheiden Sie individuell, welche Kleidungsstücke wie kombiniert bei welchen Temperaturen für Sie am besten funktionieren.
  4. Vom Winde verweht: Kommen wir zur Außenschicht. Hier ist vor allem im windigen Herbst wichtig, dass sie eben diesen vom Körper fernhält. Denn kalte Temperaturen alleine verträgt der Mensch eigentlich ganz gut. Zum Problem werden sie erst in Kombination mit Wind. Und da man beim Radfahren allein durch die Fortbewegung um Fahrtwind einfach nicht herumkommt, ist ein Windschutz eigentlich unumgänglich. Es gibt ihn bereits ins Unterhemd integrierte, wir würden ihn aber eher als Außenschicht empfehlen – je nach Temperatur in Form einer Weste, einer dünnen Windjacke oder einer vielseitigen Outdoor-Jacke.
  5. So dicht wie nötig, so durchlässig wie möglich: Neben dem Wind ist wohl vor allem der Regen der Feind des Radfahrers. Aber nur, wenn man ihm nicht gut gerüstet begegnet! Und hier sollten sie dann spätestens zum Einsatz kommen: die modernen Funktionsfasern. Die sollen auf der einen Seite wasserdicht sein, auf der anderen Seite aber auch atmungsaktiv. Sind sie letzteres nicht, bleibt man am Ende vielleicht von außen trocken, nicht aber von innen. Und weil der Spagat zwischen wasserdicht und atmungsaktiv nicht so ganz einfach ist, lautet unser Rat: Übertreiben Sie es nicht. Für eine Radreise brauchen die weder eine Jacke, die Sie auch auf den Mount Everest begleiten würde, noch eine, mit der Sie sich unter die Dusche stellen könnten.
  6. Einen Gang zurückschalten: Unser letzter Tipp bezieht sich nicht auf die Kleidung, sondern auf ihr Verhalten. Denn auch das sollten Sie den Witterungsbedingungen anpassen. Versuchen Sie bei kalten Temperaturen, möglichst wenig zu schwitzen. Machen Sie deswegen lieber eine flache Flussradtour, als eine bergige Reise. Denn bergauf kommen Sie vermutlich eher ins Schwitzen, als auf flachen Strecken. Damit sparen sie sich auch die Bergabpassagen, die im Sommer zwar Spaß machen, bei denen der Körper im Winter aber wegen Inaktivität und starkem Fahrtwind schnell auskühlt. Und fahren Sie im Zweifelsfall im Winter lieber ein bisschen langsamer als im Sommer.

Navi mit Coolness-Faktor: das SmartHalo2

Text: Thomas Froitzheim; Foto: SmartHalo

Der Coolness-Faktor ist kaum zu überbieten: Das SmartHalo2 sieht aus wie ein vergrößerter Eishockey-Puck mit Nase. Vielleicht kein Wunder, stammt es doch aus dem Eis­hockey-Land Kanada, genauer gesagt aus Montreal. Dabei glänzt das futuristische Navi mit maximaler Einfachheit – es besitzt nicht einmal einen Ein-/Ausschalter. Nach der Koppelung  mit einem Smartphone erkennt das SmartHalo Bewegungen und analysiert nebenbei auch Fitness-Aktivitäten. Die eigentliche Navigation läuft über das Smartphone, und das kreisrunde Display des SmartHalo zeigt über Leuchtdioden, wohin die Reise gehen soll. Das neue Modell ermöglicht auch eine Anzeige der Straßennamen mit Abbiegeinformationen. Zudem steht ein Diebstahlalarm zur Verfügung, der  Langfinger mit einer Lautstärke von 110 Dezibel in die Flucht schlagen soll. Auch neu ist der integrierte Frontscheinwerfer mit 250 Lumen Leuchtkraft. SmartHalo2 kostet bei Vorbestellung 139 Euro (sonst 159 Euro) und ist ab Herbst 2020 erhältlich.  smarthalo.bike

Doppelter Alpencross

Einmal mit dem Fahrrad über die Alpen – und wieder zurück: ein Doppelter Alpencross! Von Lindau am Bodensee führt die Route südwärts nach Locarno am Lago Maggiore und von dort wieder Richtung Norden nach Füssen. Auf einer solchen Gebirgstour kann der Radler alles erleben, was die Alpen zu bieten haben: beschauliche Flussradwege und schweißtreibende Pässe, Schiebepassagen und rasante Abfahrten – gerahmt von einem Panorama aus Wiesen, Weiden, Tälern und Bergriesen.

Text & Foto: Joachim Zeller
Den vollständigen Beitrag lesen Sie in RADtouren 1-2021.

Infos zum Nachfahren

Bei dieser 12-tägigen Radreise handelt es sich nicht um eine reine MTB-Tour, es geht nicht um höher, steiler, schneller, sondern um das durchaus genüssliche Wandern mit dem Fahrrad in meist alpinem Gelände. Bergziegen können sich hier genauso wohl fühlen wie Etappenfahrer. Man ist auf geteerten Landstraßen und Radwegen, geschotterten Wald- und Forstwegen wie Singletrails unterwegs. Südwärts bis Locarno ist die Strecke eine leichtere Bergtour. Der nördliche Alpencross ab Grosio ist schwerer und sehr viel anstrengender. Es gibt manche Schiebepassage. Wir nutzten tourenfähige Mountainbikes und ein E-Mountainbike. Eine Lichtanlage ist notwendig, da es auf der Strecke einige unbeleuchtete Tunnelanlagen gibt.

 

An- und Abreise

Lindau und Füssen sind mit der Bahn zu erreichen. Unterwegs trifft man auf Bahn- und Busstationen.

 

Übernachtung

An der Strecke finden sich zahlreiche Hotels, Gasthöfe, Jugendherbergen, Hütten und Campingplätze. Unsere Unterkünfte:

Lindau Hotel Möve Garni hotel-moeve-lindau.de

Bad Ragaz Esos Hotel Quelle  esoshotelquelle.com

Thusis Hotel Weiss Kreuz  weisskreuz.ch

San Bernardino Hotel Bellevue  bellevue-6565.grisonshotelsweb.com

Locarno Jugendherberge  youthhostel.ch/de/hostels/locarno

Menaggio Hotel du Lac hoteldulacmenaggio.it/de

Tirano Albergo Meublé Stelvio B&B  albergostelvio.com

Eita Refugio Eita  ifugioeita.it

Lago di Cancano Rifugio Ristoro Monte Scale  cancano.com

Scuol Hotel Altana  altana.ch

Landeck Hotel Schrofenstein  schrofenstein.at

Ehrwald Der Grüne Baum Hotel  gruenerbaum.com

 

Etappen

1. Etappe Lindau – Bad Ragaz (140 Hm)   80 km

2. Etappe Bad Ragaz – Thusis (1.100 Hm)   50 km

3. Etappe Thusis – San Bernardino (1.500 Hm)   60 km

4. Etappe San Bernardino – Locarno (230 Hm)   75 km

5. Etappe Locarno – Menaggio (630 Hm)   75 km

6. Etappe Menaggio – Tirano (410 Hm)   100 km

7. Etappe Tirano – Eita (1.200 Hm)   30 km

8. Etappe Eita – Rifugio Ristoro Monte Scale am Lago di Cancano (730 Hm)   27 km

9. Etappe Rifugio Ristoro Monte Scale – Scuol (1.300 Hm)   68 km

10. Etappe Scuol – Landeck (2.200 Hm)   95 km

11. Etappe Landeck – Ehrwald (660 Hm)   60 km

12. Etappe Ehrwald – Füssen (300 Hm)   40 km

Gesamtlänge 760 km

 

Sehenswertes

Städte Lindau, Bregenz, Bad Ragaz, Bellinzola, Locarno, Scuol, Füssen

Pässe Kunkelspass (1.347 m), San-Bernardino-Pass (2.066 m), Passo di Verva (2.301 m), Passo di Fraele (1.952 m), Passo Val Mora (1.934 m), Pass da Costainas (2.251 m), Fernpass (1.216 m)

 

Tipp

Eine Zeckenzange gehört unbedingt in die Reiseapotheke.

 

Karten/Reiseführer

Schweiz-Suisse. Touristische Velokarte Kümmerly+Frey, ISBN 978-3-259-00533-0, 17,95 Euro

Kompass Wanderkarten Blätter 111, 91, 92, 93, 98, 96, 42, je 14,95 Euro

Mountainbiken Alpencross Light 15 leichte Mountainbiketouren quer durch die Alpen Mario Stürzl, Bruckmann Verlag, ISBN 978-3765459696,
24,99 Euro

Traumziel Alpencross. Die 11 schönsten Alpenüberquerungen mit dem Mountainbike Achim Zahn, Bruckmann, ISBN 978-3765469817, 29,99 Euro

Traumtouren TransAlp: 20 neue Alpenüberquerungen mit dem Mountainbike Ulrich Stanciu, Delius Klasing, ISBN 978-3768834643, 49,90 Euro

 

GPS

GPX-Track zu diesem doppelten Alpencross

Fichtelgebirge

Im Nordosten Bayerns im Fichtelgebirge entspringen der Main, die Eger, die Saale und die Haidenaab. Radler können sich hier auf ein weit verzweigten Routennetz freuen. Wir haben die Radwege zu einer Rundtour voller Überraschungen kombiniert – ein Abstecher führt nach Entenhausen, ein anderer in die Unterwelt.

Text & Foto: Thorsten Brönner
Den vollständigen Beitrag lesen Sie in RADtouren 1-2021.
 

Infos zum Nachfahren

Die vorgestellte Reise nutzt die Routen Eger-Radweg, Siebenstern-Radweg, Main-Radweg, Main-Saale-Radweg, Saale-Radweg, Eurovelo 13, Brückenradweg Bayern-Böhmen, Burgenstraßen-Radweg und Haidenaab-Radweg. Das Terrain variiert je nach Region: Mal muss man Steigungen bezwingen, dann wieder gibt es Flachstücke oder Gefällstrecken.

 

Anreise

Alle größeren Orte im Fichtelgebirge haben einen Regionalbahnhof. Wer mit dem Fernbus anreist, findet in Bayreuth, Hof, Selb, Eger, Marktredwitz und Bischofsgrün Haltestellen. Bahn- und Busfahrplänen gibt‘s auf  fichtelgebirgemobil.de. Dort findet man auch eine Karte des Radl­bus-Netzes. Die Radbusse fahren samstags, sonntags und an manchen Feiertagen. Gruppen sollten sich unter Tel. 09272 969030 anmelden. An Sonn- und Feiertagen gibt es zudem einen Radbus von Bayreuth hinauf ins Fichtelgebirge.

 

Etappen

1. Etappe Schirnding – Weißenstadt – Fichtelberg   70 km

2. Etappe Fichtelberg – Wunsiedel – Selb   70 km

3. Etappe Selb – Schwarzenbach a.d. Saale – Bischofsgrün   70 km

4. Etappe Bischofsgrün – Bad Berenck – Hof   83 km

5. Etappe Hof – Rehau – Selb   57 km

6. Etappe Selb – Wunsiedel – Bayreuth   83 km

7. Etappe Bayreuth – Pressath – Luhe-Wildenau   90 km

Gesamtlänge 523 km

 

Unterkünfte

Fichtelberg Waldhotel Am Fichtelsee, Am Fichtelsee 1, 95686 Fichtelberg, Tel. 09272 964000  am-fichtelsee.de

Selb Schade’s Wohlfühlhotel, Vielitz 7a, 95100 Selb, Tel. 09287 3922  schades-wohlfuehlhotel.de

Bischofsgrün Hotel Kaiseralm, Fröbershammer 31, 95493 Bischofsgrün, Tel. 09276 800  kaiseralm.de

Hof/Saale Hotel Am Kuhbogen, Marienstraße 88, 95028 Hof/Saale, Tel. 09281 72030  hotel-am-kuhbogen.de

Bayreuth Pension Zum Edlen Hirschen, Richard-Wagner-­Straße 75, 95444 Bayreuth, Tel. 0921 764430  zum-edlen-hirschen.de

 

Sehenswertes

Hohenberg Deutsches Porzellanmuseum, Burg

Bischofsgrün Ochsenkopfschanze, Pfarrkirche

Fichtelberg Fichtelsee, Besucherbergwerk, Automobilmuseum

Wunsiedel Felsenlabyrinth, Fichtelgebirgsmuseum, Deutsches Natursteinarchiv, Luisenburg-Festspiele, Jean-Paul-Geburtshaus, Stadtpfarrkirche St. Veit, Schloss Bernstein

Marktredwitz Altes Rathaus, Bartholomäus-Kirche, Egerland-Kulturhaus, Schloss Brand

Selb Porzellanikon, Schausteinbruch, Lokschuppen

Schwarzenbach an der Saale Museum für Comic und Sprachkunst, Traktor-Museum

Bad Berneck Schlossturm, Kurpark, Burgruine

Hof Theater, Museum Bayerisches Vogtland, St. Marien, Bismarckturm, Zoologischer Garten

Bayreuth Opernhaus, Festspielhaus, Eremitage, Stadtkirche, Altes und Neues Schloss, Haus Wahnfried, Botanischer Garten, Archäologisches Museum, Jean-Paul-Museum

 

Reiseführer/Karten

„Franken“ Roland Dusik, Dumont, ISBN 978-3-7701-7482-9, 17,99 Euro

„Franken“ Achim Bourmer, Baedeker, ISBN 978-3-8297-1369-6, 22,99 Euro

„99 x Franken“ Michael Bauer, Thomas Starost, Bruckmann Verlag, ISBN 978-3-7343-0671-6, 14 Euro

„Fichtelgebirge Rad- und Wanderkarte“ Publicpress, ISBN 978-3-8992-0336-3,
5,99 Euro

 

Infos

Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. Rathaus, Gablonzer Str. 11, 95686 Fichtelberg, Tel. 09272 969030  tz-fichtelgebirge.de

 

GPS

GPX-Track zur Tour durchs Fichtelgebirge

Halden-Hopping (Ruhrgebiet)

Als weithin sichtbare Überbleibsel aus der Zeit des Steinkohlenbergbaus haben Halden eine erstaunliche Wandlung hinter sich: von hässlich kargen Abraumbergen zu begrünten Naherholungsgebieten. Auf manchen Gipfeln entstanden zudem außergewöhnliche Landmarken. Die attraktivsten, spektakulärsten und interessantesten haben wir im Rahmen einer mehrtägigen Rundtour durchs Ruhrgebiet mit dem Rad erkundet.

Text & Foto: Hans Kothe
Den vollständigen Beitrag lesen Sie in RADtouren 1-2021.
 

Infos zum Nachfahren

Fast immer verläuft unsere Rundtour auf asphaltierten Wegen und selten über stark frequentierte Straßen. Hinweisschilder zu den einzelnen Landmarken sind in der Regel nur im näheren Umkreis zu finden, daher sind gutes Kartenmaterial oder der angebotene GPS-Track sehr hilfreich. Die Auffahrtswege zu den Haldengipfeln sind häufig steinig und steil. Hier ist äußerste Vorsicht geboten. Ansonsten sind die Verbindungsetappen flach. Immer wieder führen auch längere Abschnitte über gut ausgebaute ehemalige Bahntrassen. Für diese Radreise sollte das Rad mit griffigen Reifen und guter Schaltung ausgestattet sein.

 

An- und Abreise

Mit dem Auto nach und von Duisburg: von Berlin 550 km; von Leipzig 470 km; von Hamburg 380 km; von Köln 65 km; von München 630 km

Mit der Bahn Die An- und Abreise nach und von Duisburg ist problemlos mit vielen Zügen möglich.

 

Etappen

1. Etappe Duisburg Hbf – Moers – Duisburg   62 km

2. Etappe Duisburg – Bottrop – Gelsenkirchen – Essen   57 km

3. Etappe Essen – Wattenscheid – Castrop-Rauxel   61 km

4. Etappe Castrop-Rauxel – Essen-Kettwig   54 km

5. Etappe Essen-Kettwig – Duisburg Hbf   20 km

Gesamtlänge 254 km

 

Sehenswertes

Duisburg Heinrich-Hildebrand-Höhe mit „Tiger & Turtle – Magic Mountain“, Halde Rockelsberg

Neukirchen-Vluyn Halde Norddeutschland mit „Hallenhaus“

Moers Pattberghalde mit Gipfelkreuz, Halde Rheinpreußen mit „Das Geleucht“

Bottrop/Oberhausen Halde Haniel mit „Totems“ und Amphitheater

Bottrop Halde an der Beckstraße mit „Tetraeder“

Gelsenkirchen Rungenberghalde mit Lichtkanonen; Halde Rheinelbe mit „Himmelstreppe“

Essen Schurenbachhalde mit der „Bramme für das Ruhrgebiet“

Herne Halde Pluto mit Aussichtsplattform

Herten/Recklinghausen Landschaftspark Hoheward mit Horizontobservatorium, Drachenbrücke und Obelisk

Oer-Erkenschwick Halde Ewald-Fortsetzung

Castrop-Rauxel Halde Schwerin mit Sonnenuhr

Bochum Tippelsberg

 

Unterkünfte

Duisburg Hotel Mirage mirage-duisburg.de

Rheinberg Hotel Orsoyer Hof orsoyerhof.de

Essen-Kray Hotel Alte Lohn­halle alte-lohnhalle.de

Castrop-Rauxel Hotel Vienna House Easy viennahouse.com

Essen-Kettwig Hotel Jägerhof jaegerhof-kettwig.de

 

Reiseführer/Karten

„Über alle Berge“ Wolfgang Berke, Klartext Verlagsges., ISBN 978-3-8375-1431-5, 13,95 Euro

„Der große Fahrrad-Touren­atlas Ruhrgebiet“ Wolfgang Berke, Klartext Verlagsges., ISBN 978-3-8375-0910-6, 15,95 Euro

 

GPS

GPX-Track zum Halden-Hopping im Ruhrgebiet

Nordkap, Teil 2: Lahti – Nordkap

 

Der zweite Teil ihrer Reise zum Nordkap führt unsere Autorin längs durch Finnland zu Europas Nordspitze. Kilometer um Kilometer auf einsamem Asphaltband, vorbei an Häusern und Gehöften aus Holz, auf Brücken über immer neue Gewässer, durch dichte und lichte Wälder – bis schließlich die Bäume rar werden und das Ziel nicht mehr weit ist.

Text und Foto: Angelika Wilke
Den vollständigen Beitrag lesen Sie in RADtouren 1-2021.

Den ersten Teil der Reise zum Nordkap „Von Kiel nach Tallinn“ lesen Sie in RADtouren 6-2020.

 

Infos zum Nachfahren

Bis auf die Straße „4251“ nördlich von Heinola ist die gesamte Strecke asphaltiert. Je weiter die Reise nach Norden geht, desto stärker dünnt das Verkehrsnetz aus. Jenseits des Polarkreises sind sogar Europastraßen wie die „E75“ für Radler benutzbar – in der Regel klappt es relativ gut, sich mit dem (Urlauber)Verkehr zu arrangieren. Spezielle Radwege gibt es kaum. Hügeliges Gelände kommt immer wieder vor, ganz besonders in Lappland; um den Oulu-See herum ist es jedoch eher flach.
 

An- und Abreise

Von Travemünde aus verkehren täglich Fähren nach Helsinki,
ca. 29 Stunden dauert die Überfahrt (
finnlines.com). Flüge zurück gehen von Honningsvåg auf Magerøya über Oslo.
Sehr viel länger ist man mit dem Hurtigruten-Schiff (
hurtigruten.de) nach Bergen, per Zug weiter nach Oslo und mit der Colorline nach Kiel (colorline.de) unterwegs.

Etappen

(je 1 Woche)

1. Etappe Lahti – Siilinjärvi (Zug nach Iisalmi)   343 km

2. Etappe Iisalmi – Ranua   387 km

3. Etappe Ranua – Ivalo   373 km

4. Etappe Ivalo – Nordkap (inkl. Olderfjord/Honningsvåg per Bus)   423 km

Gesamtlänge 1526 km

 

Übernachten

An der Strecke liegen viele Campingplätze, sodass Fernradler meistens täglich einen davon erreichen können. Die Plätze verfügen normalerweise neben Hütten zum Mieten über eine Campingküche, oft mit Aufenthaltsraum
camping.info

Indoor-Übernachtungen:
Sport & Spa Hotel Vesileppis, Vokkolantie 1, 79100 Leppävirta, Tel. +358 029 170 0170 
vesileppis.fi

Vuotson Maja B&B, Ivalontie 8775, 99690 Vuotso, Tel. +358 40 533 9880, vuotsonmaja.fi

Nordkapp Vandrerhjem Hostel, Kobbhullveien 10, 9750 Honningsvåg, Tel. +47 91824156 nordkapp.no

 

Sehenswertes

Helsinki Felsenkirche, Markthalle, Sibelius-Park

Lahti Sibelius-Halle

Säräisniemi Windmühle, Kirche

Puolanka Wasserfall

Rovaniemi Arktikum-Museum, Polarkreis, Weihnachtsmann­dorf

Sodankylä Holzkirche

Tankavaara Goldsucher-Museum

Inari Sami- und Naturmuseum

Karasjok Kultur- und Erlebnismuseum

Kistrand Kirche

Honningsvåg Geschichtsmuseum, Kunstgalerien

Nordkap Weltkugel, Nordkap-Halle

 

Karten/Reiseführer

Finnland Verlag Freytag & Berndt, Autokarte 1:500.000, ISBN 978-3707905793,
11,95 Euro

Nord-Norwegen Tromso – Nordkapp – Kirkenes, Hallwag Kümmerly + Frey, Cappelen Kart 1:400.000, ISBN 978-3259010358, 11,95 Euro

Norwegen – Der Norden mit Lofoten Michael Möbius und Annette Ster, DuMont Reiseverlag, Reiseführer plus Reisekarte, ISBN 978-3616021201,
18,95 Euro

Reisehandbuch Finnland Ulrich Quack und Thomas Krämer, Verlag DuMont, ISBN 978-3770181216, 23,99 Euro

 

Infos

Unter anderem in Pieksämäki, Sodankylä, Ivalo, Rovaniemi und Karasjok gibt es Fahrrad- bzw. Sportgeschäfte mit entsprechendem Angebot oder eine (Auto-)Werkstatt.

Busse im Norden auf der geradelten Route rome2rio.com (nördlich Pudasjärvi) und snelandia.no (ab Olderfjord)

Geführte Touren im hohen Norden bietet Launer Reisen an launer-reisen.de

Allgemeine Infos:
visitfinland.com
visitnorway.de

 

GPS

GPX-Track zur Tour von Lahti zum Nordkap

Marktübersicht E-Bike-Motoren

Brose Drive Philosophie: ein natürliches Fahrgefühl Sehr leise, vibrationsarm Kein Tretwiderstand ohne Antriebsunterstützung Sensibles Ansprechverhalten Kraftvolle Unterstützung Innovatives Magnesiumgehäuse Formschöne Rahmenintegration Brose Drive T Mag: Langstreckenläufer Dank seiner hohen Effizienz machen der Brose Drive T Mag besonders auf Langstrecken eine gute Figur. Ausgedehnte Touren oder eine kurze Feierabendrunde – dieser Allrounder bietet genügend Power für alle Anforderungen des täglichen Lebens. Brose Drive Philosophy: a natural riding feeling Silent, low-vibration Dual freewheel technology Sensitive response characteristics Powerful support up to 410% Innovative magnesium housing Elegant frame integration Brose Drive T Mag: Long-distance runner Thanks to its high efficiency, Brose Drive T Mag cuts a particularly good figure over long distances. Long tours or a short after work trip – this all-rounder provides enough power for all the requirements of everyday life.

Mittelmotoren entwickeln sich rasant, der Markt verzeiht keine Fehler. Welche Modelle gibt es aktuell, worauf ist beim Kauf zu achten und wie funktionieren die Antriebe überhaupt? Unsere Marktübersicht gibt Antworten.

Text: Ingo Effing
Foto: Brose

Der Kundenansturm im Krisenjahr hat die heimischen Fahrradläden regelrecht leergefegt. So wird auch 2020 für die Hersteller von E-Bikes wohl wieder ein Rekordjahr werden. Schon 2019 durfte die Branche einen erdrutschartigen Zuwachs an verkauften E-Bikes von fast 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr bejubeln. Das waren insgesamt satte 1,36 Millionen E-Bikes, die allein hierzulande aus den Ladenlokalen gerollt oder aus den Kartons der Versender gezogen wurden. Ein Milliardenmarkt mit rosigen Aussichten. Nur zum Vergleich: Die Automobilbranche konnte 2019 lediglich 63.300 Neuzulassungen rein batteriebetriebener Elektroautos verzeichnen. Tendenz allerdings auch hier: stark steigend.

Herzstück und treibende Kraft eines jeden E-Bikes ist der Elektromotor. Wer zu Beginn des Booms vor etwa 15 Jahren in einen gut bestückten Fahrradladen spazierte, um ein Auge auf die damals noch recht neuartigen Pedelecs zu werfen, konnte neben einigen Modellen mit Mittelmotor auch viele Räder mit Antriebseinheit in der Radnabe am Vorder- oder Hinterrad begutachten. Herkömmliche Fahrräder konnten mit Radnabenmotoren kostengünstig und schnell in Pedelecs verwandelt werden, ohne den Rahmen neu konstruieren zu müssen: Nabenmotor einspeichen, Akku in den Gepäckträger geschoben, Display auf den Lenker und fertig war das E-Bike. Frontmotoren sind inzwischen weitestgehend vom Markt verdrängt worden. Die ungünstige Kraftübertragung über den wenig belasteten Vorderreifen führt oft zum Wegrutschen auf losem Untergrund in Kurven, bei Nässe oder an Steigungen. Am Heck hält sich der Nabenantrieb zwar, mittlerweile hat sich der Mittelmotor aber durchgesetzt und treibt neun von zehn Pedelecs an.

Die zentral im Tretlagerbereich verbauten Antriebe haben den Vorteil einer ausgeglichenen, mittigen Gewichtsverteilung zwischen den beiden Laufrädern, sie sind robust und mit Nabenschaltungen kompatibel. Mittelmotoren setzen wie gewöhnliche Fahrräder an der Kurbelachse an, die unmittelbarere Kraftübertragung auf die Kette  vermittelt ein natürliches Fahrgefühl und ist spürbar kraftvoller als bei den eher sanft unterstützenden Heckantrieben. Auf der Contra-Seite stehen dagegen ein vergleichsweise hoher Preis, die Lautstärke und ein hoher Verschleiß an der Kettenschaltung.

Turbulenter Markt

Die Entwicklung der Antriebe gleicht einem Wettrennen. Jahr für Jahr überbieten sich die Hersteller damit, immer kleinere, leistungsstärkere Antriebe auf den Markt zu bringen. Viele mitunter namhafte Produzenten können nicht Schritt halten und müssen abreißen lassen. Zum Jahresende 2019 hat sich Continental aus dem Rennen verabschiedet und den Geschäftsbereich aufgegeben. Zwei Jahre zuvor hatte man mit der Vorstellung des 48V-Motors noch buchstäblich die Revolution ausgerufen. Hart erwischt hat es auch Deutschlands größten Fahrradhersteller Derby Cycle mit Marken wie Kalkhoff, Raleigh, Rixe und Focus. Nachdem es mit den eigenen Impulse-Motoren vermehrt zu Problemen gekommen war und in der Folge zu Unmut bei den Kunden, trennte man sich vom bis dahin weit verbreiteten eigenen Antriebssystem und setzte ausgerechnet auf Continental-Motoren. BionX, Hersteller von Heckmotoren, ist nach Insolvenz vom Markt verschwunden, und auch Go Swissdrive wurde 2019 wegen zu hoher Entwicklungskosten aufgelöst. Der zunehmende Aufwand, neue Funktionen und App-Anbindungen zu entwickeln, lässt sich in einem preissensiblen Marktumfeld langfristig wirtschaftlich nur schwer abbilden, hieß es dazu in einer Stellungnahme.

Der verlockende Wachstumsmarkt treibt dennoch auch Neulinge an den Start. Sie rechnen sich Chancen auf ein Stück vom scheinbar mächtigen E-Bike-Kuchen aus. Auf den erstenBlick nachvollziehbar, denn Elektromotoren sind weit verbreitet und im Prinzip einfach aufgebaut. Da liegt der Gedanke nah, so ein E-Bike-Antrieb sei mit überschaubarem Aufwand entwickelt. Doch weit gefehlt.

Knifflige Antriebs-Entwicklung

Während man bei rein elektronisch betriebenen Fahrzeugen wie beispielsweise einem Elektroauto nur eine Energiequelle hat – man tritt auf das Strompedal und der Motor setzt dementsprechend seine Leistung frei, gibt beim Pedelec auch der Radfahrer seine Eigenleistung aus den Beinen dazu. Ein E-Bike ist deswegen ein hybrides System aus Mensch und Maschine, das die Motorleistung mit dem ungleichmäßigen Antritt des Fahrers in Einklang bringen muss. Feinfühlig, aber direkt soll der Motor exakt die Leistung zuführen, die in der jeweiligen Fahrsituation gerade benötigt wird.

Der Motor wird über den Druck auf die Pedale gesteuert und soll gleichmäßig unterstützen, ohne zu Ruckeln und ohne dass das Fahrrad unterm Hintern durchgeht. Anfühlen soll sich das Ganze dann auch noch wie normales Fahrradfahren, nur weniger anstrengend. Dazu ist ein hoch komplexer Regelkreis aus Sensoren und Software nötig. Er bestimmt, wann und wie stark die Eigenleistung des Fahrers vom Motor unterstütz wird. Hinzu kommen noch verschiedenste Einflussgrößen wie schwindende Akkukapazität, Trittfrequenz oder die Außentemperatur. Der Teufel steckt nicht zuletzt im Software-Detail und führt immer wieder dazu, dass Motoren angekündigt werden, die Auslieferung sich aber verzögert, weil irgendwo im komplizierten Zusammenspiel Probleme auftauchen und bis zuletzt mit Hochdruck programmiert und optimiert wird, während die Fahrradhersteller in den Produktionsstätten mit scharrenden Hufen darauf warten, die Antriebe in ihre neuen Modelle einzubauen.

Die größte Herausforderung besteht immer darin, verschiedenste, teilweise gegensätzliche Anforderungen unter einen Hut zu bringen, ohne große Kompromisse in einzelnen Bereichen eingehen zu müssen, gibt Michael Wild, Leiter der Marketingabteilung der deutschen Shimano-Generalvertretung zu bedenken. Ein möglichst geringes Gewicht und kompakte Abmessungen hätten bei der Entwicklung des neuen EP8 ebenso im Pflichtenheft gestanden wie ein hohes Drehmoment, Reichweite und viele weitere Anforderungen. Das alles gilt es zu koordinieren, um ein dynamisches, aber natürliches Fahrgefühl zu erzeugen. Den Ingenieuren in Japan sei da ein Meisterstück gelungen, so Wild.

Obwohl sie immer leistungsstärker werden, haben die  Mittelmotoren  in den vergangenen zehn Jahren gehörig abgespeckt, sind zunehmend kompakter geworden. Dieser Entwicklung sind laut Wild allerdings physikalische Grenzen gesetzt – zum Beispiel im Hinblick auf die steigende Wärmeentwicklung, wenn immer mehr Leistung auf immer kleinerem Raum produziert wird. Und auch die Produktionskosten müssen sich in einem marktfähigen Rahmen bewegen. Künftige Motorengenerationen werden sich daher vor allem durch die inneren Werte auszeichnen, prognostiziert Wild, durch eine noch ausgereiftere Software und eine noch besser auf alle erdenklichen Fahrsituationen abgestimmte Motorcharakteristik. Der E-Bike-Motor im Jahr 2030 werde sich optisch vermutlich gar nicht so sehr von den heutigen Modellen unterscheiden, lediglich etwas kleiner, kompakter und besser ins Gesamtdesign integriert sein. Aber in Sachen Effizienz sei noch etwas Luft nach oben, was der Reichweite zugute komme. Und auch die Möglichkeiten, die Motorcharakteristik den eigenen Bedürfnissen anzupassen, werde an Bedeutung gewinnen, so Wild.

Qual der Wahl

Weil gerade die Motorcharakteristik so entscheidend für das Fahrgefühl ist, sollte man sich beim Radkauf vielleicht nicht nur für ein bestimmtest Fahrrad, sondern ganz explizit auch für einen bestimmten Motor entscheiden. Mindestens aber lohnt es sich, sich einige Gedanken zum Antrieb durch den Kopf gehen lassen. Was also gilt es zu bedenken?

Der Hardware-Entwicklung sind physikalische Grenzen gesetzt, aber auch die Vernunft setzt Grenzen, was die Leistung angeht. Schon jetzt ist der stärkste Motor nicht per se die beste Wahl. Antriebe für den Trekking- oder Citybereich, die weniger druckvoll unterstützen, fühlen sich häufig harmonischer an, laufen ruhiger und gehen meist auch sparsamer mit dem Akku um. Bin ich also eher der gemütliche Touren-Typ, oder will ich regelmäßig die Unterstützungsgrenze von 25 Stundenkilometern mit Muskelkraft knacken? Viele Motoren entkoppeln inzwischen mehr oder weniger vollständig das Getriebe von der Kurbelachse, sobald die Unterstützung aussetzt oder der Motor bei leerem Akku abschaltet. Ist das nicht der Fall, bremst der interne Widerstand der Zahnräder und das Getriebe muss mitgetreten werden. Das macht E-Bike-Fahren ohne Unterstützung mühsam. Bei E-Rennrädern ist eine Entkopplung daher fast ein Muss, aber auch für E-Mountainbiker und sportliche Tourenfahrer interessant.

Der Motor zwischen den Füßen braucht außerdem Raum und vergrößert den Abstand zwischen den Kurbelarmen, also die Standbreite, auch Q-Faktor genannt. Bei Knieproblemen lohnt es sich deshalb, ein Auge auf einen möglichst schmalen, ergonomischen Pedalabstand zu werfen.

Diese Motoren stellen wir in unserer Marktübersicht mit ihren technischen Daten vor:
Bafang: M200, M300, M420, M445, M500, M800
Bosch: Active Line, Active Line Plus, Performance Line (Gen3), Performance Line CX (Gen4)
Brose: Drive C Alu, Drive T Alu, Drive S Alu, Drive C Mag, Drive T Mag, Drive S Mag
Fazua: Evation
Giant: SyncDrive Core (RT), SyncDrive Sport, SyncDrive Pro
Panasonic: GX Ultimate, GX Power, GX Power Plus
Shimano: STEPS E5000, STEPS E6100, STEPS E7000, EP8
TQ Systeme: HPR 120S
TranzX: M17
Yamaha: PW-X2, Pwseries ST, Pwseries TE, Pwseries CE

Die komplette Marktübersicht lesen Sie im RADtouren-Magazin 1/2021 – ab 10. Dezember am Kiosk.

Neues GPS-Gerät von Hammerhead


Text: Thomas Froitzheim; Foto: Hammerhead

Hammerhead ist eine kleine Manufaktur in Südafrika mit einem großen Anspruch: „Wir wollen die besten Radcomputer der Welt bauen.“ Der gerade angekündigte Hammerhead Karoo 2 weist einige Ähnlichkeiten mit dem TwoNav Cross auf: 3,2-Zoll-Display mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixeln (292 Pixel/Inch), 32 Gigabyte Festspeicher, USB-C-Kabel, WLAN, BT und ANT+ und je zwei Bedientasten an den Seiten. Die sind allerdings anders angeordnet als beim Cross. Und auch das angegebene Gewicht ist mit 120 Gramm deutlich leichter, vielleicht auch dank des kleineren Akkus (2500 Milliamperstunden), der etwa zwölf Stunden durchhalten soll. Der Karoo 2 kann zudem eine separate SIM-Karte aufnehmen und ist damit unabhängig von einer Verbindung mit dem Smartphone. Er kann sich mit verschiedenen Portalen wie Strava, Komoot oder „Ride with GPS“ verbinden und zeigt sich auch bei koppelbarer Hardware sehr kontaktfreudig (Campagnolo EPS, SRAM eTap, Shimano Di2, Garmins Varia-Radar-Geräte etc). Der Preis soll bei 399 Euro liegen, die Auslieferung wird voraussichtlich erst Ende 2020 erfolgen.

 hammerhead.io