Ausprobiert: Evoc FR Trail

Ausprobiert: Evoc FR Trail

Evoc Trail: Rückenschützer – nicht nur für Mountainbiker. Foto: Dorina Volkhausen.
Evoc FR Trail: Rückenschützer – nicht nur für Mountainbiker. Foto: Dorina Volkhausen.

Rucksäcke mit Protektoren für die Wirbelsäule werden gewöhnlich nur Mountainbikern empfohlen. Dabei können natürlich auch Tourenradler oder E-Biker von einem besseren Schutz bei Stürzen nur profitieren. Besonders, wenn er sich so wenig nachteilig auf den Tragekomfort auswirkt wie beim Evoc FR Trail, den wir getestet haben. Gut, der Rucksack ist etwas schwerer (1.360 g) als leichte Tourenrucksäcke der 20-Liter-Klasse. Dafür bietet er neben dem Protektor auch eine reichhaltige Ausstattung: ein ganz aufklappbares Hauptfach, ein Frontfach mit ölfestem Werkzeugfach, eine Handytasche und – im Alltag sehr praktisch – auf dem Rücken zu öffnende Seitentaschen, etwa für den Türschlüssel. Das Hauptfach schluckt einen Satz Wechselkleider (ohne Jacke, mit Schuhen). Sehr gut gefiel uns die Verarbeitung. So ist etwa für die optionale Trinkblase im Rückenfach (bis zu 3 Liter) ein extra „Kanal“ für den Schlauch eingearbeitet, alle Reißverschlüsse öffnen leichtgängig, und Reflektoren sind reichlich vorhanden. Der schnell anzulegende Hüftgurt mit großem Klett sorgt für einen sicheren Sitz auf der Hüfte, wie überhaupt die Passform überzeugte. Wer Rucksäcke mit vorgebogenem Netzrücken gewohnt ist, muss aber in der Atmungsaktivität Abstriche machen.

Vorteile: Rückenschutz, Ausstattung, Passform und Einstellbarkeit, Verarbeitung

Nachteile: Atmungsaktivität, Gewicht

Evoc FR Trail, ca.139,90 Euro: Rucksack mit CE-geprüftem Protektor, 3 Größen, Volumen: 20 Liter, Helmhalter, 5 Außen-, 2 Innentaschen (1x mit Fach für Trinkblase), Regenüberzug, Reflektoren, LED-Halter. evocsports.com

03. Juni 2015

Lisa Partzsch

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