Queichtalradweg - Rheinradweg - Radtourenmagazin

Queichtalradweg – Rheinradweg

Die Strecken rechts und links des Rheins sind für Radler ein Erlebnis. Um an den mächtigen Strom zu gelangen, lohnt es sich jedoch klein anzufangen und dem Flüsschen Queich von seiner Quelle bis zur Mündung in den großen Fluss zu folgen: Hier das von Wald und Weinbergen sowie Felsformationen geprägte Queichtal, dort das weitläufige Rheintal, in dem sich auch die eine oder andere größere Stadt befindet. Eine abwechslungsreiche Drei-Tage-Tour mit Abstecher zu unseren französischen Nachbarn.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe RADtouren 6/2019.

Text: Thomas Bähr; Foto: Shutterstock

 

Infos zum Nachfahren

Anreise

Der Startpunkt in Hauenstein ist mit der Regionalbahn aus Saarbrücken kommend mit Umstieg in Pirmasens Nord erreichbar. Aus Richtung Landau besteht nach Hauenstein eine Direktverbindung. Die Quelle im Waldgebiet von Hauenstein ist vom Bahnhof aus in ca. fünf Kilometern zu erreichen.

Abreise

Von Straßburg aus ist z. B. der Karlsruher Hauptbahnhof im Stundentakt mit Umstieg in Appenweier zu erreichen. Von dort aus bestehen Verbindungen in alle größeren Städte. Wer auf sein eigenes Fahrrad verzichtet und dadurch den ICE nehmen kann, ist durch eine Direktverbindung noch schneller in Karlsruhe.

Gefahrene Etappen

1. Hauenstein – Landau – Germersheim am Rhein 57 km

2. Germersheim – Wörth – Iffezheim 67 km

3. Iffezheim – Offendorf (F) – Straßburg (F) 62 km

Gesamtstrecke 186 km

Sehenswertes

Hauenstein: Schusterdenkmal, Quelle Queich; Annweiler: Historische Altstadt, Burg Trifels; Landau: kleiner Zoo mit Artenschutzprogramm; Ottersheim: Oldtimerscheune; Germersheim: Festung, Dt. Straßenmuseum, Stadt- und Festungsmuseum; Rastatt: Pagodenburg; Iffezheim: Staustufe, Rennbahn; Robertsau: Chateau des Pourtalès; Straßburg: Europaparlament, Münster

Streckencharakter

Der Queichtalradweg ist einheitlich mit einem weißen Fahrrad und dem weißgeschriebenen Wort Queich auf grünem Hintergrund beschildert. Ansonsten folgen Sie dem obligatorischen grünen Pfeil an Kreuzungen und Weggabelungen. Die abwechslungsreiche Strecke verläuft überwiegend leicht abfallend ohne nennenswerte Steigungen auf gut ausgebauten Radwegen und durch kleinere Ortschaften. In den Ortschaften kann der Verkehr zum Teil sehr lebhaft werden. Der eine oder andere Autofahrer nimmt wenig Rücksicht auf Radler.

Der Rheinradweg ist mit einem auf deutscher und französischer Seite einheitlichen Logo versehen. Orientierung bietet hier die weiße „15“ auf blauem Grund, umgeben von einem Kreis aus gelben Sternen. Neben der fast durchgängigen rechts- und linksrheinischen Variante, gibt es auch noch verschiedene Nebenrouten. Diese dienen entweder der Umfahrung von Orten oder der Zuwegung in größere Städte wie Karlsruhe oder Rastatt. Auch der Rheinradweg ist absolut flach und damit familientauglich.

Übernachtung

Germersheim: hotel-germersheimer-hof.de

Iffezheim: hotel-leuchtner.de

Reiseführer, Karten, Infos

Queichtalradweg: Hilfreiche Angaben zum Wegeverlauf und Höhenprofil gibt es auf der Website outdooractive.com

Weitere Infos: suedpfalz-tourismus.de

Rheinradweg: Aufgrund seiner Länge von etwa 1 300 Kilometern wird der Rheinradweg in Teilstrecken gegliedert. Die hier gefahrenen Etappen finden sich zum Beispiel im Radtourenbuch Bikeline Rhein-Radweg 2: Von Basel nach Mainz Esterbauer Verlag, 14,90 Euro

Fahrrad-Tourenkarte Rheinradweg 1, Von Stein am Rhein nach Mannheim KOMPASS-Fahrrad-Tourenkarten (Band 7008), 9,99 Euro. Eingezeichnet ist eine Hauptroute (lila gekennzeichnet) mit Kilometerangaben und verschiedenen Nebenrouten, leider ohne Angabe der Streckenlänge.

Allgemeine Infos: de.eurovelo.com/ev15

GPS

GPX-Track Queichtalradweg – Rheinradweg

23. Oktober 2019

Katharina Garus

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