AUF DER SPUR DER INDUSTRIEKULTUR / Teil 2 - Radtourenmagazin

AUF DER SPUR DER INDUSTRIEKULTUR / Teil 2





Die Metropole Berlin ist für vieles bekannt, auch für ihre Museen. Dass die deutsche Hauptstadt zugleich auch ein riesiges Freilichtmuseum der Industriekultur ist, wissen aber die wenigsten. FÜNF NEUE THEMENRADTOUREN führen jetzt zu den Höhepunkten von Berlins imposantem industriellen Erbe und das ganz entspannt. Denn sie verlaufen weitestgehend auf Radwegen, ruhigen Nebenstraßen, Uferwegen und durch städtische Parks.

Produktion und Munition


In den Nordwesten Berlins führt die Route „Produktion und Munition“,
genauer gesagt nach Spandau, einem der wichtigsten Industriebezirke der Stadt. Ihn prägen die Militärfabriken rund um die Zitadelle Spandau und die Industrie- und Wohnbauten der Siemensstadt. Mit der ersten Gewehrfabrik begann 1722 die Entwicklung des damals noch selbstständigen Spandau zum Zentrum der preußischen Rüstungsindustrie – gut geschützt durch die Zitadelle mit ihren Befestigungsanlagen. Königliche Geschützgießerei und Feuerwerkslaboratorien, Heeresdampfwäscherei und Schießplatz durchlebten zwei Weltkriege. Anfang des 20. Jahrhunderts zieht der Großkonzern Siemens nach Spandau und setzt mit der Errichtung der Siemensstadt neue architektonische Maßstäbe. All das ist erfahrbar auf zwei Rädern.


Den Flyer der Radroute „Produktion und Munition“ finden Sie beigefügt in der aktuellen RADtouren Spezial-Ausgabe Deutschland, die Flyer der Radrouten „Wasser und Strom“, „Innovation und Eleganz“ und „Eisenbahn und Landebahn“ in den drei folgenden Ausgaben.

Auf unserer Website finden Sie für jede der fünf Radrouten der Industriekultur Berlin:

• den Flyer inkl. Karte und Link zu Komoot als PDF-Download,
• den GPX-Track,
• ausführliche Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten,
• viele interessante Verlinkungen.

Berliner Zentrum Industriekultur
www.industriekultur.berlin
kontakt@industriekultur.berlin

04. April 2022

Katharina Flick

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