Mit der Familie unterwegs auf dem Rad - Radtourenmagazin

Mit der Familie unterwegs auf dem Rad

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Die Deutschen lieben das Radfahren. Dank unangenehmer Wetterverhältnisse und häufig wenig schöner Fahrstrecken legen sie nicht unbedingt bevorzugt den Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurück, doch spätestens zum Wochenende wird das Fahrrad ausflugstauglich gemacht, wenn sich erste beständige Sonnenstrahlen zeigen.

Unterwegs auf vielen Rädern

Alleine Rad zu fahren ist nicht automatisch langweilig. Viele Fahrradstrecken laden dank naturnaher Radwege zum tagträumen oder sporteln ein. Die Freude am Fahren zu teilen aber, ist insbesondere mit der Familie ein schönes Ereignis. Denn, da beginnt der Ausflug mit dem Rad nicht mit den ersten zurückgelegten Metern. Nein, mit Kindern wird häufig schon die Vorbereitung zum Erlebnis. Sind dann alle sicher und mit ausreichend Verpflegung im Gepäck unterwegs, strahlen  einem viele Kinderaugen entgegen. Denn, um den Fahrspaß bei allen zu garantieren, ist gute Vorbereitung nämlich das A & O.

Die richtige Vorbereitung für einen Radausflug mit der ganzen Familie

  • Sicher und beständig unterwegs
    Bevor man mit Kindern in einen Radausflug startet sollten alle Fahrräder auf die Straßensicherheit überprüft werden. Neben Lichtern und Reflektoren sollte speziell auf Radwegen eine Fahrradklingel nicht fehlen, um andere Radfahrer, Rollschuhfahrer und Fußgänger auf sich aufmerksam zu machen. Die Reifen sollten nicht erst kurz vor dem Start aufgepumpt werden, damit eventuelle Löcher noch geflickt werden können wenn nötig. Mit vielen Menschen unterwegs ist es zudem sicherlich sinnvoll während der Tour eine Fahrradpumpe bei sich zu haben. Ist das Fahrrad soweit startklar kann man für die Sicherheit der Kinder sorgen. An erster Stelle steht hier selbstverständlich der Fahrradhelm, der immer dann besser von den Kindern akzeptiert wird, wenn auch die Eltern ihre Helmpflicht beachten.
  • Für Fahranfänger
    Hat man noch besonders kleine Kinder auf der Radtour dabei oder befürchtet, dass ihre Kräfte nicht für die geplante Tour ausreichen könnten, so sind Tandemstangen (wie beispielsweise bei www.waldzkidzz.de erhältlich) eine gute Absicherung. Diese Stangen lassen sich am Gepäckträger des Eltern-Fahrrads und am Vorderrad der Kinder befestigen. Somit ziehen die Eltern ihre Kinder hinter sich her, die Kleinen haben aber immer noch die Möglichkeit sie mit dem Treten in die Pedale zu unterstützen.
  • Die richtige Kleidung
    Am Morgen des Ausflugs sollte der Wetterbericht gut studiert werden. Anhand der prognostizierten Temperaturen können dann passende Shorts und T-Shirts heraus gesucht werden. Man sollte die Temperaturen jedoch nicht überschätzen, denn insbesondere der Fahrtwind kann tückisch sein. Doch auch zu warme Kleidung kann durch die Anstrengung auf dem Fahrrad unangenehm werden. Am besten ist ein Lagen-Outfit, bei dem sich die Kleidung immer den augenblicklichen Temperaturen anpassen kann. Wichtig bei Kindern: Den Nieren- bzw. Beckenbereich gut warm halten. Für lange Ausflüge kann sich außerdem die Investition in spezielle Fahrradhosen lohnen, die den Po durch eingearbeitete Polster entlasten.
  • Verpflegung
    Was natürlich bei Ausflügen mit Kindern niemals fehlen sollte, ist entsprechende Verpflegung. Für kleine Pausen zwischendurch oder ein Picknick am Zielort sollten Getränke und kleine Snacks griffbereit sein. Die können entweder wunderbar in speziellen Fahrradtaschen auf dem Gepäckträger oder verteilt in einzelnen Rucksäcken transportiert werden.
  • Eincremen
    Da Radtouren meist an sonnigen Tagen stattfinden, sollte man nicht vergessen den Nacken, das Gesicht, die Arme und eventuell freie Beine sorgfältig einzucremen. Denn, auch wenn man die Hitze oft durch den Fahrtwind nicht spürt, kann die Haut stark unter der Sonnenstrahlung leiden.

Gut vorbereitet kann ein Familienausflug auf Rädern ein riesiger Spaß für alle Beteiligten werden. Damit während der Fahrt auch für die Eltern Zeit zum entspannen und tagträumen bleibt ist es sinnvoll, in einer Reihe und die Kinder zwischen sich fahren zu lassen. Wechselt man dann gelegentlich die Positionen an Spitze und Kettenende, so sind die Weichen für einen erholsamen, schönen Ausflugstag in jedem Fall positiv gestellt.

25. Juni 2014

Jan Gathmann

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