Kinder an die Macht! - Radtourenmagazin

Kinder an die Macht!

Von wegen nur vor dem Computer sitzen: Kids lieben Bewegung – zumindest wenn ihnen die Freude daran vermittelt wird. Mit unseren 10 Tipps kann bei
der
Radtour mit Kind nichts schief gehen.

Text: Katharina Garus
Foto: Shutterstock

  1. Routenwahl
    Vor allem für jüngere Pedalritter ist der Weg das Ziel. Suchen Sie sich deswegen eine Radroute mit einer spannenden Strecke. Abwechslung am Wegesrand sorgt für Kurzweil. Und egal, ob Ihr Kind selbst strampelt oder im Hänger sitzt: Wählen Sie eher flache Strecken. 
  2. Planen Sie kurze Etappen
    Ihr Kind hat kürzere Beine und am Rad eine schlechtere Übersetzung als Sie. Deswegen wird die Ausdauer des Nachwuchs früher erschöpft sein als Ihre. Und auch wenn die oder der Kleine im Hänger mitfährt, ist ein Achtstundentag nichts für Kinder. 
  3. Planen Sie mehr Zeit ein als gewöhnlich
    Wenn ihr Kind zum Beispiel einen Spielplatz am Wegesrand sieht, wird es garantiert eine Pause machen wollen. Kommen Sie dem Bedürfnis Ihres Kindes nach, das hält die Motivation hoch. 
  4. Pausengestaltung
    Es ist Zeit für eine Pause, Sie steigen vom Rad und lassen sich erschöpft auf einer Bank nieder? Weit gefehlt: Ihr Kind, das aus dem Hänger klettert, braucht Action. Sorgen Sie dafür, dass es sich auspowern kann, zum Beispiel bei einer Runde Fangen. 
  5. Ausrüstung
    Kinder brauchen im Großen und Ganzen die selbe Ausrüstung wie Sie: ein vernünftiges Fahrrad, Funktionskleidung und einen hochwertigen Helm. Sitzt das Kind im Hänger, ist Sicherheit das oberste Gebot. Hängematten und Dämpfung schonen den Rücken des Nachwuchses. 
  6. Ein Keks hilft immer!
    Deswegen sollten Sie immer einen kleinen Vorrat an Süßigkeiten für den „Notfall“ dabei haben. Für den „Regelbetrieb“ setzen Sie besser auf gesunde, energiereiche Snacks und ausreichend Flüssigkeit. 
  7. Wetterschutz
    Achten Sie auf ausreichenden Sonnenschutz für die empfindliche Kinderhaut. Außerdem gehören Regenbekleidung und warme Wechselklamotten unbedingt ins Gepäck. 
  8. Gepäck
    Dinge, die das Fahrrad Ihres Kinde ungelenk oder schwer machen, sollten Sie am Anfang lieber weglassen. Also: Das Körbchen kommt später wieder ran, und die Taschen kommen an Ihr Rad. So sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind maximalen Spaß hat. 
  9. Trainingseffekt
    Kinder lernen schnell – auch das Radreisen. Schon am zweiten oder dritten Tag werden sie Steigungen viel leichter bewältigen und abends weniger erschöpft sein. Fangen Sie deswegen klein an und steigern Sie die Etappenlänge im Laufe der Tour. 
  10. Kinder an die Macht!
    Bei einer Radtour mit Kind sollte dieses das Sagen haben. Auf keinen Fall sollten Sie Ihr Kind hetzen. Geschwindigkeit und Streckenlänge richten sich immer nach dem schwächsten Glied der Gruppe.

25. Mai 2020

Katharina Garus

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