So hilft EMS beim Radfahren - Radtourenmagazin

So hilft EMS beim Radfahren

EMS ist ein ganzheitliches Training für den Körper.
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EMS ist derzeit in aller Munde. Kein Wunder, denn es handelt sich hierbei um eine Methode, um Muskeln ohne einen tatsächlichen Mehraufwand noch effektiver aufzubauen als mit normalem Training. Die Muskelpartien, welche beim Radfahren besonders beansprucht werden, können mit EMS gezielt gestärkt werden. Davon profitieren nicht nur Profis, sondern auch Hobbysportler.

EMS für den Radsport nutzen

Die sogenannten Elektrostimulationsgeräte, kurz auch unter dem Begriff EMS bekannt, sind bei Radsportlern beliebt. Ob das Gerät mitsamt dem passenden Zubehör auf einer Webseite erworben wird oder im lokalen Handel, ist reine Geschmackssache. Funktionieren werden die Geräte alle nach dem gleichen Prinzip: Die Muskeln werden mit elektrischen Impulsen stimuliert. Auf diese Weise können auch Partien gestärkt werden, die mit normalem Training nicht so einfach angesprochen werden. Zudem werden die tiefliegenden Muskelschichten aktiviert.

Nicht nur vor dem Radeln oder Trainieren hilft EMS dem Körper. Auch nach einem anstrengenden Rennen oder einer mehrstündigen Tour schlägt die Methode an. Sie unterstützt die Muskeln bei der Entspannung und kann so sogar dem Muskelkater vorbeugen.

Gezielt trainieren mit elektrischen Impulsen

Im Radsport kommt es vor allem auf eine gut ausgebildete Beinmuskulatur an. Umso wichtiger, dass sowohl die Waden als auch die Oberschenkel mit EMS gezielt trainiert werden kann. Die Muskulatur in diesen Bereichen ist sowohl im Bereich des Trekkings, als auch bei Radrennen wichtig, um genügend Kraft in die Pedale geben zu können.

Gezieltes Training mit elektrischen Impulsen für alle Muskelpartien.
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Neben den unteren Gliedmaßen ist der Rumpf beim Radfahren wichtig. Der Oberkörper liefert die nötige Stabilität, um auch kurvige Strecken und Berg- sowie Talfahrten zu bezwingen. Außerdem sorgt ein starker Rumpf dafür, dass die Kraft optimal von dem oberen Teil des Bewegungsapparates nach unten in Richtung der Pedale geleitet werden kann. Die gute Nachrichten: Mit EMS lassen sich sowohl kleinere Muskelpartien in den Beinen und Armen trainieren, als auch der Bauch oder die Brust.

 

Auch für den Wettkampf zielführend

Wer nicht nur zum bloßen Vergnügen mit dem Rad über Stock und Stein fährt, der profitiert vom Training mit EMS auch für einen anstehenden Wettkampf. Ganz gleich, wie hart und intensiv das professionelle Training abläuft – EMS kann hierbei unterstützen. Die Geräte werden entsprechend so eingestellt, dass entweder sanftere und stärkere Reize ausgeführt werden. Selbst sehr trainiert Gliedmaßen können mit den Impulsen noch weiter gepusht werden.

Mithilfe spezieller Programme für Rennradfahrer oder Mountainbikefahrer lassen sich zum einen die Übungen so wählen und zum anderen die Spannung so einstellen, dass die Muskeln nicht nur oberflächlich, sondern auch in der Tiefe trainiert werden. Mit EMS wird das Training für den Wettkampf nicht nur intensiver, sondern es kann sogar Zeit eingespart werden.

EMS-Training ist die optimale Unterstützung für´s Mountanbiken.
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Fazit: EMS unterstützt ganzheitliches Training optimal

Wer effektiv trainieren möchte, ohne sich dafür zahlreiche Geräte anzuschaffen, der sollte auf EMS zurückgreifen. Hier kann das Training mit verhältnismäßig einfachen Mitteln optimiert werden. Bereits nach kurzer Zeit macht sich der Umstand bemerkbar, dass auch die Tiefenmuskulatur miteinbezogen wird. Das Ergebnis: Eine stärkere Wadenmuskulatur, ausgeprägte Oberschenkelmuskeln und ein sehr gut trainierter Rumpf. Wer das ganze Spektrum von EMS im Radsport nutzen möchte, der kann mit den Geräten sogar nach einem anstrengenden Training für Entspannung sorgen.

11. Juli 2019

Kathrin Roehrig

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