Trekkingrad Test

Trekkingrad-Test: 10 Fahrräder ab 12 Kilo – Eine Übersicht

In RADtouren 2/13 testeten wir 10 leichte Trekkingräder. Mit Gewichten zwischen 12 und 15 Kilo und Einstiegspreisen ab 999 Euro sind die Trekkingräder für eine breite Zielgruppe interessant. In unserem Fahrtest mussten sie sich mit leichtem Testgepäck (15 Kilo) bewähren.

Gut für Radreisen. racktime Systemträger mit zweiter Packebene am Cube (auch Rabeneick und Cannondale).
Gut geschützt: vor Schaden sicher untergebrachtes Rücklicht am Cube.
Helle Leuchte: der Philips-Scheinwerfer am Rabeneick erzeugt ein breites Lichtbild.
Etwas zu weit: Schutzblechabstand zum Reifen am Rabeneick.
Die erzielten Punkte in den einzelnen Kategorien: die maximale Punktzahl kann von einem Rad in der Regel nur in einzelnen Kategorien erreicht werden.

 

Alle Räder wurden bei den Herstellern zum Test angefordert, Maßgabe war ein Gewicht unter 15 Kilo, eine komplette Ausstattung mit Licht, Schutzblechen und Gepäckträger sowie ein Preis möglichst unter 2.000 Euro. Die Räder werden von uns vermessen (.z.B. die Hinterbaulänge für die Packtaschenfreiheit, Griffweite und Sitzlänge) gewogen und über eine definierte Teststrecke gefahren.

Für diesen Test erfolgte je eine Testfahrt mit Gepäck von 15 Kilo auf dem hinteren Träger. Der Bewertung liegt ein Punkteschema zugrunde, wobei die Räder in den praxisrelevanten Kategorien Fahrverhalten, Radreisequalitäten, Alltagsqualitäten, Komfort, Ausstattung (Wertigkeit der Komponenten) und Service (Garantie, Handelsnetz, Individualisierung) beurteilt werden. Der Fahreindruck spiegelt sich dabei in der Kategorie Fahrverhalten und einer Teilnote der Radreisequalitäten wieder. In den Testfahrten wird rund ein Drittel der insgesamt möglichen Punktzahl vergeben. Die übrigen Punkte werden nach Ausstattungsmerkmalen und Messergebnissen verteilt.

Da Trekkingräder Allrounder sind, schließen hohe Punktzahlen in einer Disziplin teilweise hohe Punktzahlen in einer anderen aus, beispielsweise kann ein besonders alltagstauglicher Laufradsatz mit breiten Felgen und schweren Pannenschutzreifen in der Fahrdynamikwertung nur schlecht abschneiden. Der Maximalwert ist also nur eine theoretische Größe und wird in der Regel nicht erreicht werden. Zudem sind Punktzahlen aus einem Reiseradtest nicht vergleichbar mit denen aus dem Test leichter Trekkingräder, da die Kategorien anders gewichtet werden.

Text: Jan Gathmann/Fotos: Frank Gleitsmann

18. Februar 2007

Jan Gathmann

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