Ausprobiert: Trickstuff Clapton

Ausprobiert: Trickstuff Clapton

Die Trickstuff Clapton ist eine Universal-Klemmschelle. Foto: Gathmann.
Die Trickstuff Clapton ist eine Universal-Klemmschelle. Foto: Gathmann.

An immer mehr neuen Trekkingrädern sind die Schalthebel direkt am Scheibenbremshebel montiert. Bei Shimano nennt sich das System iSpec. Sein Vorteil: Platz am Lenker wird frei, etwa für den Gabel-Lock-out. Nachteil: Der Verstellbereich ist eingeschränkt. Und: Wer sein Rad mit einer markenfremden Bremse wie der Magura MT7 aufwerten will, kann den alten Schalthebel nicht mehr nutzen. Einen Adapter bietet Magura nicht an. Die unbefriedigende Lösung lautet, neue Schalthebel zu kaufen. Eine Alternative ist die Trickstuff Clapton, eine Lenkerklemmschelle. Sie ist aufklappbar und kann deshalb auch nachgerüstet werden, ohne die Griffe abzunehmen. Zusätzlich zur Schelle benötigt man noch den passenden Adapter für verschiedene Shimano STI-Hebel. Die Montage ist für etwas geübtere Schrauber kein Problem – neben der einfachen Schellenmontage musste in unserem Fall auch der Schalthebel selbst umgebaut werden. Die Verarbeitung des Clapton ist tadellos, das Gewicht niedrig, der Preis liegt leider etwa auf dem Niveau neuer Schalthebel – deren Montage macht allerdings deutlich mehr Arbeit, und sie sind nicht so multikompatibel. Denn am Clapton lassen sich auch Schalthebel von Sram anbringen.

Trickstuff Clapton, 49 Euro + 35 Euro (Adapter). Schalthebelschelle für iSpec und Sram. 14 g, viele Eloxalfarben. trickstuff.de

12. Mai 2015

RADtouren

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