E-MTB-Test: Bei den E-All-Mountains tut sich was - Radtourenmagazin

E-MTB-Test: Bei den E-All-Mountains tut sich was

E-Mountainbikes boomen ohne Ende und die vielseitigen All-Mountain-Bikes sind die Bestseller unter ihnen. Im Brennglas der Bike-Branche gedeihen neue Trends und Modelle in Rekordzeit, diese Vielfalt spiegelt sich auch in unserem Testfeld. Wir haben sieben E-Allmountains über Mittelgebirgs-Pisten gescheucht.

Die Motorenhersteller liefern sich seit Jahren ein Wettrennen um den stärksten Antrieb, parallel dazu wächst stetig der Energiespeicher. Der einstige Kapazitäts-Standard von 500 Wh ist kaum noch vertreten, stattdessen sind die Leistungsboliden mit reichweitenstarken Akkus von 625 oder sogar 726 Wh bestückt. Nur logisch, dass auch ein noch recht junger Trend zu leichteren E-Mountainbikes an Fahrt aufnimmt und diejenigen zu begeistern weiß, die bisher eher die Nase rümpften und ein fehlendes Mountainbike-Feeling der schwerer Motorräder bemängelten.

Ob elektrisiert von den neuen Light-EMTs, wie dem Specialized Turbo Levo SL Expert Carbon, das weniger als 18 Kilo auf die Waage bringt, von explosiver Schubkraft der Motoren oder von potenten Fahrwerken, wie am BH Xtep Lynx Carbon Pro 9.7, das mit saftigen 160-Federweg durch die Berge bügelt: Einen hohen Spaßfaktor konnten wir allen Modellen im Test attestieren. Wobei auch die Ungleichheit extrem ist, den Kunden kann diese Blühtezeit der All-Mountain-Bikes aber nur freuen.

25. Februar 2022

Niklas Reiprich

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