Sram Automatix: 2-Gang-Automatik - Radtourenmagazin

Sram Automatix: 2-Gang-Automatik

Für verschiedene Hinterbauweiten erhältlich: Sram Automatix Fahrradnabe

Eine Schaltautomatik hat Vorteile: Kein Hebel stört am Lenker, keine Züge rosten vor sich hin, die Gedanken sind ganz bei der Fahrt und trotzdem liegt immer der passende Gang ein. Exakt dieses Fahrgefühl macht die neue SRAM Automatix-Nabe möglich – zumindest im Flachland, wo ihre zwei Gänge reichen. Der Trick: Los fährt man immer im kleinen Gang. Bei einer ab Werk voreingestellten Geschwindigkeit (15 km/h bei 20 bis 24-Zoll bzw. 18 km/h bei 26 bis 28-Zoll) legt die Nabe selbsttätig die nächste Stufe ein. Entsprechend schaltet sie wieder zurück, sobald man die Geschwindigkeit unterschreitet, oder wenn die bei unserer Testversion integrierte Rücktrittbremse „getreten“ wird – die 2-Gang-Torpedo lässt grüßen. Das Fahrgefühl: überraschend harmonisch. Der Schaltschritt ist recht groß (27 Prozent), reicht aber dafür um locker anzufahren und zügig weiterzurollen. Wir hatten uns schon nach einstündiger Fahrt dran gewöhnt. Und dann machte das Schalten ohne Denken, das Bremsen ohne Hebel richtig Spaß. Ältere Radler fühlten sich unwillkürlich an selige Kinderradzeiten erinnert. Mit der Testübersetzung von 45 zu 19 am 28-Zoll-Rad – die größtmögliche „Kettung“ – war der größte Gang für Kraftmeier übersetzt. Möglich sind aber Kettenblatt-Ritzel-Kombis bis hinunter zu 42 auf 21 Zähne. Damit dürften selbst längere Hügel kein Problem sein. Fazit: Wir sind begeistert, einfach im besten Sinne!

SRAM Automatix: 2-Gang-Automatik-Nabe, mit Rücktritt oder Freilauf; für 22“, 26“ und 28“-Räder, Gewicht: 1329 g, Übersetzung: 1. Gang: 1,0; 2. Gang: 1,36; Übersetzungsbereich: 124%; Ritzel: 15 bis 21 (in 1er-Schritten). www.sram.com

24. November 2011

Jan Gathmann

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