Ausprobiert: Smith Forefront Helm

Wabenschutz: Smith Forefront Helm. Foto: Partzsch.

Wabenschutz: Smith Forefront Helm. Fotos: Partzsch.

Smith ist bislang vor allem unter Wintersportlern für technische Brillen- und Helme bekannt. Mit dem Smith Forefront Helm stößt die Marke ins MTB-Segment vor. Augenfällig anders ist nicht nur das Design, das mit großen Lufteinlässen und Carbon-Elementen futuristisch wirkt, aber (ohne das abnehmbare Visier) in der Stadt tragbar ist. Die eigentliche Innovation steckt unter der Schale: ein „Schutzkern“ aus Koroyd. Das wabenähnliche Polymer-Material soll laut Hersteller die Einwirkung von Stößen deutlich besser mindern als die meist verwendeten EPS-Schalen und trägt mit zum recht niedrigen Gewicht von 310 g bei. Weil die Röhren zum Kopf ausgerichtet sind, verbessert sich auch das Klima. Wir trugen den Helm an Sommertagen genauso wie im Winter (dann mit dünnem Kopftuch) und fühlten uns immer sehr gut temperiert – scheinbar wirkt die Luft in den Waben im Winter auch isolierend. Das Verstellsystem mit Drehrad ließ sich leicht anpassen, die Gurte schneiden nicht und sind, einmal eingestellt, fest fixiert. Sehr praktisch ist ein „Steckplatz“ für einen LED-Lichthalter oder wahlweise einen GoPro-Adapter oben auf der Helmschale sowie ein Brillenhalter am „Heck“. Viele Größen!

Die Rückseite des Forefront-Helmes.

Die Rückseite des Forefront-Helmes.

Smith Forefront, 230 Euro: Mountainbike-Helm. Gewicht: 310 g, Schutznormen: EN 1078; Größen: 51-55, 55-59, 59-63 cm; Verstellsystem: Drehrad; integrierte Aufnahme für GoPro oder Scheinwerfer, Brillenhalter smithoptics.eu

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