Radreise Atlantikküste: Informationen zur Reise aus Heft 4/15

Einen Tag entlang an der Atlantikküste durch Frankreich. Hier dominiert vor allem eins: der Sand. Er macht das Radfahren nicht immer einfach, wenn der Weg im Sand versinkt. Aber es lohnt sich durchzukämpfen. 

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Traumhafte Sandstrände am Atlantik. Foto: Martin Glauert.

Anreise
Mit Flugzeug oder Zug bis Bordeaux, von hier aus wird es allerdings umständlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Realistischer ist die Anreise mit eigenem Fahrzeug (und Fahrrad) über die Autobahn. Entweder man fährt über Bordeaux oder man nimmt die Fähre von Royan nach Le Verdon-sur-Mer. Das ist kürzer und billiger, man umgeht den Verkehrsstau von Bordeaux und ist gleich am Startpunkt der Etappe.

Gefahrene Route
Le Verdon-sur-Mer – Cap Ferret: 150 km

Fast die gesamte Strecke ist eben und an einem Tag zu schaffen.

Übernachtung
Sollte doch ein Zwischenstopp mit Übernachtung eingelegt werden, empfiehlt sich dies auf halber Strecke in Lacanau-Ocean, einem Ort mit herrlichem Strand, dramatischen Wellen und jeder Menge Restaurants und Bars an der Promenade. Hier befinden sich auch das Touris-musbüro (s. unten), Werkstätten und Fahrradverleih.

Sehenswürdigkeiten
Kirche von Soulac-sur-Mer (einst im Sand versunken), Fischerort L’Herbe am Bassin d’Arcachon: maurische Kapelle, bunten Fischerhütten, Austernlokale; Cap Ferret: Leuchtturm mit Ausblick über halb Aquitanien. Es empfiehlt sich ein Abstecher zur Düne von Pilat, der größten Wanderdüne Europas.

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Auf Teilstücken ist der weg nur 30 Zentimeter breit. Hier muss Rücksicht genommen werden. Foto. Glauert.

Weitere Infos
Office de Tourisme, Médoc Ocean, Place de l’Europe, F-33680 Lacanau Océan, Tél.: +33(0) 556 032 101, medococean.de

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