Steffen Hoppe: Auf der Suche nach der Quelle

Für Steffen Hoppe ist Afrika ein Sehnsuchtsort, den er in seinen Dia-Vorträgen gerne Interessierten näher bringt. In seinem Dia-Vortrag „Slow Down in Africa“, erzählt er 110 Minuten von seinen Erlebnissen auf diesem einmaligen Kontinent: „von Hoffnungen, Enttäuschungen, Glücksmomenten und fesselnden Augenblicken“.

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Steffen Hoppe bereiste mit seiner Frau und Freunden Afrika. Mal auf dem eigenen Rad, mal auf schweren indischen Rädern. Fotos: Steffen Hoppe.

Immer ein Begleiter in diesen Erzählungen: David Livingston, dessen Geist Steffen Hoppe zu begleiten scheint, dessen Wegen Steffen Hoppe nachspürt, dessen Tagebücher und schriftliche Aufzeichnungen ihn schließlich für Afrika interessiert haben.

„Zwischen 1866 – 1873 suchte Livingstone nach dem Ursprung des Nils. Ohne Erfolg, entkräftet, krank, starb er am 01.05.1873 im heutigen Sambia. Dabei stand 1862 bereits John Henning Speake an der Quelle des Weißen Nils, doch der konnte es nicht beweisen und Livingstone hatte seine eigene Theorie, da er die Quellen weiter im Westen vermutete. Seiner (erfolglosen) Route folgte ich zusammen mit einigen Freunden“, sagt Steffen Hoppe über seine Motivation immer und immer wieder nach Afrika und entlang des Nils zu radeln.

Das erste Mal 1997/98 zusammen mit seiner Frau, später 2005 auch immer wieder mit wechselnden Reisepartnern, zuletzt auf drei Reisen zu je 4-5 Wochen in 2009 (Tansania, vom Indischen Ozean zum Malawisee), 2010 (Malawi – Sambia – Tanganyikasee) und 2012 (Simbabwe, zu den Victoriafällen).

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Die Victoriafälle waren das Ziel von Steffen Hoppes letzter Reise in 2012.

Afrika, nicht gerade das erste Reiseziel, dass einem in den Kopf kommt, wenn man eine Radreise plant. Das Klima, die Straßen- und Lebensverhältnisse stellen enorme Anforderungen an den Reisenden und sein Gefährt. Auch deshalb setzt Steffen Hoppe auf ein altes Peugeot-Modell, das bereits seit 1992 in Betrieb ist und dementsprechend schon viele Kilometer auf dem Buckel. Ausgerechnet dieses Rad ist bei der Reise im Jahr 2010 nach Afrika auf dem Flug verloren gegangen. Eigentlich eines der schlimmsten Erlebnisse, an das er sich erinnert (jeder Reiseradler kann das wohl nachempfinden), dass Steffen Hoppe zugleich im Nachhinein aber auch urkomisch findet: „Wir kauften also super schwere, indische Bikes und radelten ohne Gangschaltung durch Sambia. Jeden Tag lernten wir etliche Monteure kennen. Und nach einem halben Jahr tauchten unsere Räder in Frankfurt wieder auf.“

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Die Frage nach dem schönsten Erlebnis ist nicht leicht zu beantworten …

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… wenn man in einer atemberaubenden Landschaft unterwegs ist.

Auf die Frage nach dem schönsten Erlebnis möchte Steffen Hoppe eigentlich sagen „Jeden Tag“ (kein Wunder, wenn man sich seine Bilder anguckt), entscheidet sich dann aber doch für eines: „In Chitambo Village, dem Todesort von Livingstone, lernten wir Barbara kennen, die sich ehrenamtlich um die Pflege der Erinnerungspyramide kümmert. Sie erzählte uns mit einer solchen Begeisterung vom Eintreffen Livingstones in ihrem Heimatdorf, dass es so schien, als sei der Doktor erst gestern vorbei gekommen.“

Neben seiner Spurensuche nach David Livingston und seinen Rad-Abenteuern in Afrika hat Steffen Hoppe auch viele anderen interessante Reisen unternommen: zum Beispiel Wanderungen in den Urwäldern Asiens. Über seine Reisen nach Afrika und andere Winkel der Erde berichtet er in seinen Dia-Vorträgen.

Die nächsten Termine von „Slow Down in Africa“:

 26. April in Datteln

17:00 Uhr

Stadthalle Datteln, Kolpingstraße 1, 45711 Datteln, VVK über www.zeigezeit.info

Weitere Termine von Reportagen und Kurse sowie weitere Informationen über die anderen Reportagen durch Asien auf steffen-hoppe.de

Mehr tolle Bilder und interessante Geschichten gibt es bei Steffen Hoppes Vorträgen zu sehen:

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Elefanten hautnah erleben …

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… ungewöhnliche Schlafstätten …

SteffenHoppe_Mfuwe-Great Nort111

… unvergessliche Erlebnisse.

 

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