Radtouren-Tipps für den Herbst

Das Laub an den Bäumen verfärbt sich, die Luft ist frisch und die Sehenswürdigkeiten sind nicht mehr so überlaufen wie im Hochsommer: Der Herbst ist eine wunderbare Zeit, um Städte mit dem Rad zu entdecken.

ADFC-Urlaubsplaner "Deutschland per Rad entdecken"

Ernte-Pause. Foto: adfc.

Sie bieten sich als Etappenorte auf mehrtägigen Radreisen an und würzen so die erholsame Tour mit quirligem Stadtleben. Viele der Routen aus der Broschüre „Deutschland per Rad entdecken“ verbinden Stadt und Land auf spannende Weise. So auch die folgenden vier Beispiele:

Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer

Das flache Land zwischen Teufelsmoor und Nordsee ist stark vom Wasser geprägt. Flüsse und Gräben laden zu Bootstouren ein, Wattwanderungen geben die Gelegenheit zu spannenden Naturbeobachtungen. Museen und sehenswerte Dörfer erzählen von der langen Geschichte der Region, ebenso wie die Hafen- und Hansestädte. Dass die Geschichte der Hanse, Meer und Moor hier immer noch prägend sind, erfährt man schnell bei einer Stadtrundfahrt durch Bremen oder einer Pause am Elbdeich.

100 Schlösser Route

Rund um Münster finden sich die vier Rundkurse der 100 Schlösser Route, auf denen man gemächlich die Schönheiten der Landschaft und der Architektur genießen kann: Über 100 Burgen, Herrensitze und Schlösser sind über das Münsterland verteilt. Gotik, Renaissance und Barock – es gibt viele Stile zu erkunden. Einige Gemäuer werden heute noch bewohnt, andere sind Museen, und in einigen können Radurlauber ihre Nächte verbringen.

Regnitzradweg

Eingebettet in mehrere Naturparks voller bewaldeter Höhen führt der Regnitzradweg, eine mit vier Sternen ausgezeichnete ADFC-Qualitätsradroute, entlang des gleichnamigen Flusses durch mittelalterliche Städte und beschauliche Dörfer. Unterwegs gibt es immer wieder etwas zu entdecken, ob Gärten und Parks, interessante Museen oder die Vielzahl an Denkmälern. So ist Fürth die Stadt mit der größten Denkmaldichte Deutschlands. Auch Bamberg lädt mit einer Altstadt, die zum Unesco-Welterbe gehört, zum Besichtigen und Verweilen ein.

Oberschwaben-Allgäu-Weg

Auf der Route sorgen mittelalterliche Städte, alte Klöster und Schlösser für viel Abwechslung. Von Ulm aus geht es los auf den 357 Kilometer langen Rundkurs. Unterwegs treffen Radtouristen auf zwei große Moorflächen, die schon vor 10.000 Jahren von Menschen genutzt wurden und zum Unesco-Welterbe gehören. Mittelalterliche Altstädte wie in Wangen und Isny sind zwar deutlich jünger, aber ebenso eine Erkundung wert. Dazu kommen immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Schweizer Alpen, die vom südlichen Ufer des Bodensees grüßen.

Alle Routen führen dabei durch sehenswerte Städte wie Bremen, Ulm, Bamberg oder Münster. Sie werden am besten auf zwei Rädern erkundet – oft gibt es bereits Stadtführungen per Rad. So kann man sehr viel mehr erleben als zu Fuß oder mit Bus und Bahn. Eine Liste der Anbieter gibt es auf www.adfc.de/tourentipps/stadt-per-rad/staedtetouren.

Diese und über 180 weitere Radrouten finden Sie in der ADFC-Broschüre „Deutschland per Rad entdecken“ (zu bestellen über die ADFC-Homepage).

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