Fahrradbuch: Neue Blickwinkel

Seien es die Ursprünge des Fahrrades, seine Entwicklung in den letzten 180 Jahren oder die soziokulturellen Aspekte des Radfahrens – „Geschichte und Entwicklung des Fahrrades“ widmet sich diesen Themen mit viel Hingabe und Liebe zum Detail und eröffnet damit interessante neue Blickwinkel.

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Foto: Redaktion.

So etwa im Kapitel „Das Fahrrad im Geschlechterkampf“, in dem Autor Albert Herresthal daran erinnert, dass Radfahren für Frauen lange Zeit als nicht statthaft galt. Auch Konfrontationen zwischen Radlern und Fußgängen gab es schon um 1900 als das Fahrrad wegen seiner „unheimlichen Schnelligkeit“ und seiner „gespenstischen Geräuschlosigkeit“ als „Friedensstörer“ galt. Eine empfehlenswerte Lektüre – auch und vor allem für diejenigen, die glauben, schon alles zum Thema zu wissen. „Geschichte und Entwicklung des Fahrrades“, Albert Herresthal, VSF-Akademie, Aurich, 104 Seiten, 17,80 Euro, zu bestellen unter www.fahrrad-lehrgang.de

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