Radreise Deutsche Fußballroute NRW: GPS-Daten und Infos kompakt

Nirgendwo in Deutschland liegen Fußballkultstätten so dicht beisammen wie in Nordrhein-Westfalen. Die Fußballroute NRW verbindet sie über bestehende Radreiserouten – das gewährt Ballfaulen Einblicke in die Welt des Sports, erlaubt aber auch unterhaltsame Halbzeitpausen an touristischen Attraktionen. Die 805 Kilometer lange Deutsche Fußball Route startet in Aachen und führt den Fußballfan und Fahrradbegeisterten bis nach Bielefeld. Unser fußballbegeisterter Autor hat den Schwerpunkt auf „das Runde“ gelegt. Den Bericht zur Radreise auf der Deutschen Fußballroute NRW lesen Sie in RADtouren 1/14. Hier finden sie die GPS-Daten der Tour zum Download und die Infos kompakt.

Gefahrene Route
1. Aachen – Düren 56 km
2. Düren – Leverkusen 73 km
3. Leverkusen – Mönchengladbach 73 km
4. Mönchengladbach – Düsseldorf 66 km
5. Düsseldorf – Hattingen 75 km
6. Hattingen – Bottrop 107 km
7. Bottrop – Dortmund 75 km
8. Dortmund – Münster 105 km
9. Münster – Lienen 89 km
10. Lienen – Bielefeld 86 km
Gesamt: 805 km

Streckencharakter & Ausrüstung
Die Deutsche Fußball Route (DFR) führt überwiegend über flaches Land. Anstiege gibt es im Aachener Raum, vor und nach Wuppertal und kurz vor Bielefeld. Manchmal führt die Route kurze Stücke über stärker befahrene Straßen. Die Oberflächenbeschaffenheit der DFR ist im Allgemeinen gut. Fast alle Wege sind asphaltiert. Die gesamte Strecke ist nicht immer gut ausgeschildert. Vor allem in den Städten fehlen oft Wegweiser, deshalb sind gutes Kartenmaterial oder ein Navigationsgerät unerlässlich. Im Ruhrgebiet verläuft die Route abschnittsweise über ehemalige Bahntrassen. An einigen Orten gibt es zusätzliche Hinweistafeln, die besondere Infos zu fußballerischen Sehenswürdigkeiten geben. Aufgrund der nicht so häufig vorkommenden Anstiege reicht ein Tourenrad mit einer Ketten- oder Nabenschaltung aus.

Sehenswertes
Aachen: Rathaus, Dom, Tivoli, Soers; Köln: Dom, Museum Ludwig, Sporthochschule, Geißbockheim, Deutsches Sport- und Olympiamuseum, Altstadt; Leverkusen: BAYarena, Sportpark; Niederrhein: Schloss Dyck, Schloss Rheydt, Kloster Knechtsteden; Mönchengladbach: Bökelberg, Borussia-Park, Museum Abteiberg; Krefeld: Grotenburg, Zoo, Burg Linn; Düsseldorf: Kaiserswerth mit Kaiserpfalz, Esprit-Arena, Altstadt, Landtag, Kunsthalle, Medienhafen; Mettmann: Neanderthal-Museum; Wuppertal: Stadion am Zoo und Tierpark, Schwebebahn, Von-der-Heydt-Museum; Hattingen: historische Fachwerk Altstadt; Mülheim/Ruhr: Aquarius; Duisburg: Zoo, MSV-Arena, Sportpark, Innenhafen, Landschaftspark-Nord; Oberhausen: Schloss Oberhausen, Gasometer, Rheinisches Industriemuseum, Neue Mitte, Stadion Niederrhein; Bottrop: Tetraeder, Alpincenter; Essen: Neues Stadion, Weltkulturerbezeche Zollverein, Folkwang-Museum, Grugapark, Villa Hügel; Gelsenkirchen: Glückaufkampfbahn, Veltins-Arena mit Schalkemuseum; Bochum: Bergbaumuseum, Jahrhunderthalle, Rewirpowerstadion, Eisenbahnmuseum Dahlhausen; Dortmund: Zeche Zollern, Signal-Iduna-Stadion, Borsigplatz, Westfalenpark, Deutsches Fußballmuseum (ab 2014); Bergkamen: Sportcentrum Kaiserau; Ascheberg: Schloss Westerwinkel; Nordkirchen: Schloss Nordkirchen; Lüdinghausen: Schloss Lüdinghausen, Burg Vischering; Münster: Prinzipalmarkt, Friedenssaal, Dom, Preussenstadion, Allwetterzoo; Telgte: Wallfahrtskirche, Krippenmuseum; Ladbergen: Schuhmachermuseum; Versmold: Pele´s Schuh; Bielefeld: Sparrenburg, Schüco-Arena

GPS-Daten
Radreise Deutsche Fußballroute NRW: GPS-Daten DOWNLOAD .gpx-Track des Autors

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Fotos: Kothe

Jan Gathmann

Über Jan Gathmann

Obwohl Jan Gathmann als Kind immer nur die Fahrräder seiner Cousins geerbt hat, entwickelte er schon damals eine Ader für das Radfahren – vielleicht lag es an der liebevollen Umgestaltung der Erbstücke durch den Vater. Als Chefredakteur gestaltet Jan Gathmann seit 2009 das RADtouren-Magazin mit. In dieser Zeit und in den Jahren zuvor als Technikredakteur saß er schon im Sattel von geschätzt über 600 Testrädern – bis jetzt ohne Verschleißerscheinungen. Am liebsten greift er (auch in der Freizeit) zum Rennlenker von Randonneuren.

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