Akku-Scheinwerfer im Test

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b+m Luxos U mit Aufblendlicht: Das "Fernlicht" hat einen helleren Lichtkegel in der Mitte und lässt sich per Lenkertaster einschalten. Foto: Gathmann

Sehen und Gesehen werden ist entscheidend für eine sichere Fortbewegung bei Dunkelheit. Verständlich, dass in zahlreichen Städten im Herbst die Polizei verstärkt die Lichtanlagen der Radler kontrolliert. Ist keine Anlage vorhanden, oder ist sie nicht betriebsbereit, können zehn Euro fällig werden, enn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden auch 20 Euro.

Akkuleuchten sind eigentich nur für Rennräder zugelassen, werden laut ADFC Umfrage aber von 22 Prozent aller Radfahrer genutzt. Für Reiseradler, die auch abends im Zelt Licht brauchen, sind Akkuleuchten außerdem praktischer als Nabendynamo-Licht. Besonders interessant ist die Kombi LED-Scheinwerfer mit USB-Anschluss zum Nachladen (b+m Luxos, Axa Nano 50 plus) und Akkuleuchte mit USB Ladeanschluss. Das verbessert bei Nachtfahrten die Sicht und die abends „leergelelesene“ Leuchte kann tagsüber nachgetankt werden. Die meisten Ordnungshüter verteilen erfahrungsgemäß keine Strafzettel, wenn überhaupt Licht am Rad ist. Auf eine straßenzugelassene Leuchte sollte man aber Wert legen. Denn die ist für Blendfreiheit ausgelegt, wenn man sie richtug einstellt. Wir haben vier aktuelle Modelle von 30 bis 220 Euro mit StVZO Zulassung für Sie ausprobiert. Die Lichtbilder zum Vergleich sehen Sie hier.

Zu beachten ist auch, dass Radfahrer ohne intakte oder eingeschaltete Lichtanlage bei Dunkelheit in Bezug auf Haftung und Schadensersatz ein erhebliches Risiko eingehen. adfc.de/technik/fahrradteile-und-zubehoer/beleuchtung/licht-ist-pflicht/lichtlos-wird-radeln-riskant.

Jan Gathmann

Über Jan Gathmann

Obwohl Jan Gathmann als Kind immer nur die Fahrräder seiner Cousins geerbt hat, entwickelte er schon damals eine Ader für das Radfahren – vielleicht lag es an der liebevollen Umgestaltung der Erbstücke durch den Vater. Als Chefredakteur gestaltet Jan Gathmann seit 2009 das RADtouren-Magazin mit. In dieser Zeit und in den Jahren zuvor als Technikredakteur saß er schon im Sattel von geschätzt über 600 Testrädern – bis jetzt ohne Verschleißerscheinungen. Am liebsten greift er (auch in der Freizeit) zum Rennlenker von Randonneuren.

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