SRAM bringt eine neue 8-Gang-Nabe. Wir konnten sie auf der Urban-Tour des Herstellers, auf der auch die neue Trekking-Schaltgruppe Via GT mit 2×10-Technik vorgestellt wurde, schon kurz probefahren.
.Als erstes fällt auf, dass die neue SRAM G8 einen deutlich größeren Nabenkörper besitzt als bisher von der I-Motion 9-Gang-Nabe bekannt. Wie diese wird sie zunächst nur in einer Variante mit Rücktrittbremse angeboten. Während der Fahrt läuft die G8 sehr ruhig. Das Schaltgefühl am völlig überarbeiteten Drehgriff ist nun knackig und definiert, die Schaltwege sind kurz, die Bedienkräfte trotzdem so gering, wie man es von einer Komfortschaltung erwartet – eine deutliche Verbesserung.

SRAM G8 Drehschaltgriff: fühlt sich mit kurzen Wegen und definierten Schaltpunkten nicht mehr nach "Nabe" an. Foto: Gathmann
Schalten in einen leichten Gang unter Last war problemlos möglich. Die sieben Gangsprünge waren gleichmäßig und relativ eng abgestuft – ein spürbarer Unterschied zu bekannten 8-Gang-Naben. Das Gesamtübersetzungsspektrum wird laut SRAM etwas über 300 Prozent liegen, was im Rahmen des Üblichen bei 8-Gang-Naben lieg. An unserem Testrad war eine Basisübersetzung von 38 zu 20 Zähnen montiert (1,9), was laut SRAM im unteren Bereich der zulässigen Abstufungen liegt. Damit sind auch steile Anstiege bei angenehmer Trittfrequenz zu bewältigen. Das Gewicht der neuen G8 Achtgang-Nabe soll circa circa 2,19 Kilo betragen. Genaue technische Daten, Preise und Verfügbarkeiten sind noch nicht bekannt.


Ich bin nicht der größte Fan von Nabengang. Vor allem find ich sehr schwierig, sie zu reparieren im Vergleich zur externen Gangschaltung (ich muss grade damit kämpfen auf dem Fahrrad meiner Freundin). Was wären ihre Vorteile, wenn es welche gibt?