Radtouren filmen: hochwertige Sportvideos erstellen

Menschen, die den Sport für sich als eine große Leidenschaft entdeckt haben, möchten ihr Hobby mit anderen teilen. So gibt es tausende Accounts in sozialen Medien, die sich ausschließlich mit einer Sportart beschäftigen. Mit hochwertigen Berichten, Blogbeiträgen, Fotos und Videos kann die Leidenschaft öffentlich gemacht werden und viele User entdecken die Begeisterung durch Influencer.

Typhoon H Kameradrohne. Bild: Yuneec

Typhoon H Kameradrohne. Bild: Yuneec

Die Öffentlichkeit und Freiheit des Internets sowie steigender Einfluss der sozialen Netzwerke setzen neue Anforderungen an Blogger. Die Beiträge sind zunehmend hochwertiger und professioneller, sie sind in der Lage, ein großes Ausmaß zu erreichen. Die Kanäle werden international genutzt und in der ganzen Welt gerne in Anspruch genommen, geschaut, verbreitet und kommentieren. Vor allem Videos erhalten einen großen Zuspruch im Sportbereich. Zu den erfolgreichsten Plattformen für Videos gehört YouTube, für kürzere Videos ist Instagram interessant.

Radfahren – Eine Herausforderung für Influencer

Wenn ein Sportkanal sich auf Kraftsport oder Yoga konzentriert, ist der Filmaufwand mindestens zu Beginn nicht besonders groß. Es muss lediglich ein weiterer Mensch die Kamera schwingen, manchmal reicht auch eine fest installierte Videokamera. Beim Radsport ist es deutlich komplexer: Es müssen hochwertige Videos sein, doch entweder hat man nur einen kleinen Ausschnitt der Strecke, oder aber muss der Kameramann unterwegs filmen. Sich gleichzeitig auf die Videoaufnahme und das Fahren zu konzentrieren ist enorm schwer. Alternativ kann aus einem Auto gefilmt werden, was aber im Gelände abseits der Asphaltstrecken kaum realisierbar wäre. Eine gute Alternative, die flexibel und optisch sehr interessant ist, ist das Filmen mit einer Drohne. Die Flugobjekte sind mittlerweile in der Lage, lange Strecken zurückzulegen und sehr stabil in der Luft zu liegen. Drohnen von Yuneec eignen sich sehr gut zum Filmen von Radtouren. Diese speziell aufgerüsteten Kameradrohnen gibt es in zahlreichen Ausführungen, wie für Anfänger und Einsteiger, so auch für Filmprofis geeignet.

Luftaufnahme einer Typhoon H Kameradrohne. Bild: Yuneec

Luftaufnahme einer Typhoon H Kameradrohne. Bild: Yuneec

Eine Radtour filmen

Um eine Radtour hochwertig zu filmen, benötigt man eine qualitativ hochwertige Drohne mit einer langen Akkulaufzeit. Nichts ist ärgerlicher, als wenn die Drohne bei einer längeren Tour den Dienst verweigert. Eine Tour muss gut geplant sein, damit die Luftperspektive eine optimale Sicht auf den Sportler ermöglicht, dabei spielt nicht nur das Gelände und das Vorhandensein möglicher Störfaktoren (z. B. Bäume, Dächer), sondern auch die Witterungsbedingungen und die Tageszeit eine Rolle. Am besten eignen sich gut einsehbare Strecken, dabei können sie wie hügelig, so auch flach sein.

Manche Drohnen könne selbständig Attraktionen umfliegen und dabei ein Video erstellen. Bild: Yuneec

Manche Drohnen könne selbständig Attraktionen umfliegen und dabei ein Video erstellen. Bild: Yuneec

Die ideale Flughöhe beim Filmen variiert stark, je nachdem wie viele Menschen bei der Radtour teilnehmen und wie die Witterungsbedingungen sind. Für einen besonderen Effekt kann die Höhe auch variieren zwischen 10m und 50m. Einige Drohnen können einen Kilometer und mehr in die Höhe fliegen und hochwertige Landschaftsaufnahmen machen, die in das Video integriert werden können. Dazu sollte man aber die gesetzlichen Auflagen beachten. Der Umgang mit der Drohne erfordert Übung, so können Menschen auch beim Fahren frontal und seitlich gefilmt werden, was die reinen Aufnahmen aus der Luft ergänzt.

Gesetzliche Bestimmungen beachten

Dieses Jahr wurden die Bestimmungen für das Nutzen von Drohnen erlassen und die Auflagen verschärft. Dazu gehören unter anderem folgende:

  • Die Drohnen unterliegen einer Kennzeichnungspflicht
  • Im Radius von 1,5km um Flugplätze darf nicht geflogen werden
  • Für Drohnen über 2kg muss ein Sachkundenachweis erbracht werden. Dieser ist ab 16 Jahren möglich.
  • Es ist nicht erlaubt, mit Drohnen über Privatgrundstücken sowie Naturschutzgebieten zu fliegen
  • Es ist nicht erlaubt, die Drohne außerhalb des Sichtfeldes zu fliegen
  • Grundsätzlich ist eine Maximalhöhe von 100m zu beachten
  • Ebenso muss ein Sicherheitsabstand von 100m zu einigen Objekten eingehalten werden, dazu gehören z. B. Krankenhäuser, Justizgebäude, militärische und industrielle Anlagen, Katastrophengebiete sowie Menschenansammlungen jeder Art

Allgemein sollte man im Umgang mit Drohnen stets Vorsicht walten lassen, um unangenehme Situationen zu vermeiden oder Menschen zu belästigen. Beim Veröffentlichen von Bildern dürfen z. B. keine Personen erkenntlich sein, die der Veröffentlichung nicht zugestimmt haben. Ebenso dürfen keine privaten Häuser und Grundstücke veröffentlicht werden.

 

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