Test: E-Bike-Scheinwerfer

Pedelecs sind im Schnitt schneller. Helleres Licht für schnelleres Radfahren hat das Durchschnittspedelec aber eher nicht an Bord. Dabei ermöglicht der legale Strom aus dem Akku sogar E-Bike-Scheinwerfer-Licht auf Autoniveau. RADtouren beleuchtet die neuen Nachrüstmöglichkeiten für Pedelecs bis 25 km/h und kennzeichenpflichtige S-Pedelecs.

Text: Ingo Effing

Für welchen Einsatz auch immer das E-Bike verwendet wird: Wer häufig bei Dunkelheit unterwegs ist, wird schnell die Vorzüge leistungsstarker E-Bike-Scheinwerfer zu schätzen wissen. Die vergleichsweise hohen Geschwindigkeiten, die dank der Motorunterstützung mit dem Pedelec und insbesondere mit dem S-Pedelec erreicht werden, verlangen vom Fahrer eine besonders vorrausschauende Fahrweise. Das gelingt im Dunkeln aber nur, wenn der Weg auch weit im Voraus sichtbar ist. Sprich: Die Strecke muss bei schlechten Lichtverhältnissen besser ausgeleuchtet sein. Aber nicht immer sind die ab Werk verbauten Scheinwerfer dafür ausreichend stark. Häufig sind es Adaptionen herkömmlicher Fahrradscheinwerfer mit gleicher Leistung.

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Foto: Busch & Müller

Schlechte Sicht bremst nicht nur den Fahrspaß, sondern kann auch zur Gefahr werden, denn eine unzureichend ausgeleuchtete Strecke bedeutet weniger Zeit, auf Hindernisse oder den Streckenverlauf zu reagieren. Abseits befestigter Wege, auf verwinkelten Pfaden, ist sehr gute Beleuchtung nachts deshalb ein Muss. Im Straßenverkehr kann das richtige Licht außerdem die passive Sicherheit entscheidend erhöhen. Insbesondere helle LED-Tagfahrlichter, die ihr Licht breit streuen, machen andere Verkehrsteilnehmer aufmerksamer. Auto-Techniker sprechen sogar von LED-Lichtsignaturen, einer unverkennbaren Lichtlinie, wie sie etwa der neue Supernova M99-Scheinwerfer besitzt.

Einen leistungsstarken E-Bike-Scheinwerfer nachzurüsten, kann sich also lohnen. 2017 bietet der Markt zugleich erstmals eine größere Auswahl an Pedelec-Scheinwerfern, die zumindest der Papierform nach heller strahlen als die hellsten Fahrradscheinwerfer bisher. Was möglich ist, wenn man die Möglichkeiten der Elektronik-Steuerung und des Energiespeichers konsequent ausnutzt, zeigt beispielhaft der Supernova M99 Pro, den wir hier ausführlich getestet haben.

Nachrüsten – aber wie?

Was gilt es bei der Nachrüstung von Scheinwerfern am Pedelec zu beachten? Im Unterschied zum normalen Fahrrad wird der E-Bike-Scheinwerfer in der Regel nicht über einen Dynamo, sondern über den Akku gespeist, der auch den Elektromotor antreibt. Da Akkus Gleichstrom (DC) bereitstellen, Dynamos aber Wechselstrom (AC) erzeugen, können normale Dynamo-Fahrradlampen nicht an E-Bikes verwendet werden. Zu erkennen ist das an den Abkürzungen AC oder DC in der Produktbeschreibung der Lampe als Bezeichnung für den jeweiligen Strom.

Grundsätzlich ist zwischen Lampen für Pedelecs bis 25 km/h und den deutlich selteneren, schnellen S-Pedelecs mit einer Motorunterstützung bis 45 km/h zu unterscheiden. Letztere werden anders als ihre langsameren Geschwister vom Gesetzgeber nicht als Fahrräder, sondern als Kleinkrafträder behandelt, was sich auf die Zulassung der Anbauteile auswirkt. An Pedelecs bis 25 km/h können grundsätzlich alle Lampen angebracht werden, die mit einer K-Nummer versehen sind und somit die Anforderungen der StVZO nach TA23 erfüllen. Zu erkennen an der vom Kraftfahrt-Bundesamt als Prüfzeichen vergebenen K-Nummer mit der typischen Wellenlinie.

Für S-Pedelecs gelten andere Anforderungen, die nach der Richtlinie ECE113 EU-weit geregelt werden. Die für S-Pedelecs zugelassenen Lampen sind in der Regel deutlich leistungsstärker und an dem ECE-Prüfzeichen zu erkennen, ein großes E im Kreis mit einer kleinen Zahl als Code für das Land, das die Genehmigung für das jeweilige Bauteil erteilt hat.

Die Sache mit den Nummern

Wichtig bei der Lampenwahl: Scheinwerfer ausschließlich mit K-Nummer für Pedelecs bis 25 km/h dürfen bei Neuzulassungen ab Januar 2017 nicht mehr an den schnelleren S-Pedelecs angebracht werden. Ebenso dürfen die leistungsstarken S-Pedelec-Scheinwerfer mit ECE-Prüfzeichen nicht an herkömmlichen Pedelecs montiert werden. „Wenn im Himmel ein paar Lux zu viel sind, müssen die eben weg“, beschreibt Wolf Koch vom Lampen Hersteller Lupine den Entwicklungsprozess im Rahmen der engen gesetzlichen Regelungen. Ähnlich wie bei Auto-Scheinwerfern ist eine klare Hell-Dunkel-Grenze für E-Bike-Lampen vorgeschrieben, um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Angesichts immer besserer Lampen, mit teilweise 1.600 Lumen Lichtstrom, ist das auch dringend notwendig.

In der Praxis bedeutet das, dass viel Verantwortung auf den Pedelecfahrer übergeht. Denn auch die beste blendfreie Konstruktion nützt wenig, wenn der Scheinwerfer falsch eingestellt ist. Und das geht beim Pedelec genauso wie beim Fahrrad mit einem einzigen Handgriff – oder schlimmstenfalls selbsttätig auf einer Rüttelstrecke.

Große Bedeutung für das tägliche Radfahren mit Licht bekommt deshalb eine zu Redaktionsschluss noch in Planung befindliche Neuregelung des Gesetzes. Es schreibt bisher in Paragraph 67 StVZO einen im Alltag recht umständlichen Ausrichtungsprozess vor. Aussagen des bei der Gesetzgebung beratenden Lichttechnischen Instituts in Karlsruhe gegenüber Supernova lassen auf eine unbürokratische Regelung hoffen. So könnte die Neufassung auf die praxisnahe Anforderung „muss so eingestellt werden, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird“, heruntergebrochen werden. Eine gute Nachricht.

Aber wie erkennt man in der Praxis, ob Blendgefahr besteht, bevor sich Gegenverkehr beschwert? Unser Tipp: Sicherstellen, dass der Lichtkegel nicht in den Horizont reicht. Das erkennt man im freien Feld daran, dass eine klare Hell-Dunkel-Grenze in der Ferne sichtbar ist. Noch einfacher geht es, wenn eine senkrechte Fläche neben dem Fahrweg aufragt, etwa ein Zaun oder eine Hauswand. Dann ist dort zu sehen, ob der Lichtkegel nach unten gerichtet ist. Supernova macht seinen Nutzern die blendfreie Einstellung besonders leicht. Der Scheinwerfer muss nur mit einer Wasserwaage waagerecht eingestellt werden.

Beim Kauf nicht blenden lassen

Neben dem Preis spielt bei der Kaufentscheidung vor allem auch die Lichtleistung der Lampe eine Rolle. Sich bei der Scheinwerferwahl alleine auf die Lichtstärke zu verlassen, ist aber nicht ratsam. Ein kleiner, aber heller Lichtkegel ist unter Umständen für die Ausleuchtung der Strecke weniger gut geeignet als eine etwas weniger starke aber dafür breitere und gleichmäßigere Beleuchtung. Unsere Lichtbilder der aktuellen Super-Scheinwerfer geben Orientierung.

Die verschiedenen Antriebssysteme der Motorenhersteller haben bisher keine einheitlichen Standards, was die Elektronik angeht. Dementsprechend haben auch die Lampenhersteller für die verschiedenen Antriebssysteme eigene Versionen entwickelt. Meist ist in den Produktbeschreibungen der Lampen erwähnt, ob die Lampe für ein Bosch-, Yamaha- oder ein anderes Antriebssystem geeignet ist. Im Zweifel sollte beim Fachhändler oder direkt beim Hersteller nachgefragt werden. E-MTBs, also Mountainbikes mit Elektromotor, sind serienmäßig meist nicht mit einem Scheinwerfer ausgestattet.

Lux und Lumen

Die Leistung von Fahrradlampen wird meistens in Lux angegeben, der Einheit für die Beleuchtungsstärke auf einer angestrahlten Fläche. Bei Fahrradlampen wird der Lux-Wert im Zentrum des Lichtkegels 10 m vor der Lampe gemessen. Die Helligkeit in einem Punkt lässt aber noch keine Aussage über die Qualität eines Scheinwerfers zu, denn die Verteilung des Lichts im Lichtkegel vor dem Rad ist für gute Sichtverhältnisse entscheidend.

Einige Hersteller geben zusätzlich auch einen Lumen-Wert für ihre Lampen an. Lumen ist die Einheit für den Lichtstrom, also wie viel Licht eine Lampe insgesamt abgibt unabhängig von der Richtung oder der Helligkeit an einem bestimmten Punkt.

Scheinwerfer am E-Mountainbike nachrüsten

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Ohne Kurbel und Abdeckung ist der Lichtabgang am Bosch-Motor leicht zugänglich. Foto: Effing

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Die vier Steckplätze am Bosch-Motor. Bei einem EMTB ohne Licht sind zwei Plätze mit Gummikappen versehen. Foto: Effing

Wer nicht auf Beleuchtung verzichten möchte kann eine batteriebetriebene Lampe anstecken (mit K-Nummer!) oder einen durch den E-Bike-Akku gespeisten Scheinwerfer nachrüsten. Dazu muss ein Kabel vom Lichtabgang am Motor durch den Rahmen an die Front des Rades verlegt werden. Je nach Modell und Antriebssystem kann es sein, dass der Motor dazu ausgebaut werden muss. Ist das Kabel verlegt, muss noch die Software für die Beleuchtung frei geschaltet werden. Manche Hersteller gaben auf Nachfrage von RADtouren an, dass der Anschluss bereits ab Werk freigeschaltet ist. Hier selbst Hand anzulegen, ist für technisch versierte E-Bike-Fahrer zwar keine große Herausforderung, kann aber den Verlust der Garantie nach sich ziehen. Am besten den Fachhändler fragen. Der Kunde muss für die Umrüstung mit Kosten von etwa 70 bis 150 Euro rechnen, zuzüglich der nicht gerade billigen Scheinwerfer. Wie unsere Lichtbilder zeigen, stellt die Investition von rund zehn Prozent des Pedelecwertes einen Sicherheitsgewinn dar, der zwar schwer zu beziffern ist, im Zweifel aber unschätzbar hoch liegt.

Herrmans H-Black Pro E  89,80 Euro

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Foto: Gathmann

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Foto: Herrmans

Scheinwerfer mit StVZO-Zulassung für Pedelecs bis 25 km/h. Lichtleistung: 100 Lux, 230 Lumen; Spannung: 6-12V DC, Nennleistung: 5 W; Modi: Nachtfahrlicht; Gewicht: 98 g; geeignet für: alle E-Bike Systeme mit einem 6V- oder 12V-Stromausgang (Herstellerangabe) Besonderheiten: CNC gefrästes Aluminiumgehäuse, Projektor Technologie

Busch & Müller Lumotec IQ-X E 149,90 Euro

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Foto: Gathmann

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Foto: Busch & Müller

Scheinwerfer mit StVZO-Zulassung für Pedelecs bis 25 km/h. Lichtleistung: 150 Lux; Spannung: 6 – 60V DC, Nennleistung: min. 7,5 W; Modi: Tagfahrlicht, Nachtfahrlicht, Automatic; Gewicht: k.A.; geeignet für: Bosch Active und Performance ab 2014; Besonderheiten: Aluminiumgehäuse, sensorgesteuertes Tagfahrlicht

Supernova M99 Pro 449 Euro

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Foto: Gathmann

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Foto: Supernova

Scheinwerfer mit StVZO-Zulassung für S-Pedelecs bis 45 km/h. Lichtleistung: 1.600 Lumen; Zulassung: ECE113, ECE87 (S-Pedelecs) Spannung: 24 – 60V DC, Nennleistung: 8 – 32 W; Modi: Tagfahrlicht, Abblendlicht, Fernlicht; Gewicht: 208 g; geeignet für: u.a. Bosch Gen. 2, 36 V Panasonic, BionX, Brose; Besonderheiten: auch erhältlich als M99 Pure mit K-Nummer für Pedelecs bis 25 km/h (500 Lumen)

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Der M99 Pro Fernlichtschalter kann platzsparend als Magura-Klemmschelle angebracht werden. Foto: Effing

Einen ausführlichen Test des Supernova M99 Pro finden Sie hier.

Lupine SL B Bosch StVZO 265 Euro

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Foto: Gathmann

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Foto: Lupine

Scheinwerfer mit StVZO-Zulassung für Pedelecs bis 25 km/h. Lichtleistung: 500 Lumen (Testmodell) bis 900 Lumen; Spannung: 6 – 12V DC, Nennleistung: 8 – 16 W; Modi: Tagfahrlicht, Nachtfahrlicht, Eco, Automatic; Gewicht: 80 g; geeignet für: Bosch-Antriebe 2013 – 2017; Besonderheiten: Aluminiumgehäuse, 2 Helligkeitssensoren

Testaufbau

Die Lichtbilder entstanden nach dem Schema des großen Vergleichstests aus RADtouren 6/15 und sind direkt vergleichbar. Als Energiequelle diente ein Pedelec-Akku bzw. ein S-Pedelec-Akku (M99 Pro, IQ-X). Das Referenzbild zeigt den Aufbau im Abblendlicht eines Golf V. Es wurde mit folgenden Kamera-Einstellungen aufgenommen: ISO 400 / Blende 5 / 2 Sekunden. Die Pylone rechts stehen jeweils in 5 m Abstand und mittig bei 40 & 50 m sowie der erste Pylon im Abstand von 1 m zum Scheinwerfer. Der Fuß des Baumes ist etwa 80 m entfernt. Der Weg ist circa 4,5 m breit.

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Foto: Gathmann

8 Gedanken zu “Test: E-Bike-Scheinwerfer

  1. Sie sagen es: „Schlechte Sicht bremst nicht nur den Fahrspaß, sondern kann auch zur Gefahr werden“. Und zwar dann, wenn man abends einem Fahrradfahrer begegnet, der mit seinem LED-Scheinwerfer „den Himmel ausleuchtet“. Auf einem schmalen, schlecht beleuchteten Radweg – in Angesicht eines gleißenden, blendenden Lichts – wird es dann richtig gefährlich. Dort können schon 50cm den Unterschied zwischen Weiterfahrt und Graben ausmachen. Leider scheinen schlecht eingestellte LED-Scheinwerfen nicht die Ausnahme, sondern die Regel zu sein. Gerne auch zu sehen bei älteren – vermutlich wenig technikaffinen aber dafür sehschwächeren – Herrschaften. Und genau in dieser Situation dienen Sie uns nun Fahrradscheinwerfer mit der Leuchtkraft von Autoscheinwerfen an. Das ist eine Frechheit! Fahren Ihre Redaktionsmitglieder eigentlich selbst mit dem Rad?

    • Ein berechtigtes Bedenken, wobei es wenig hilft, zu dramatisieren oder pauschal Senioren dafür verantwortlich zu machen. In der neuen Fassung der StVZO wird nun klar geregelt, dass der Fahrradscheinwerfer so eingestellt sein muss, dass der den Gegenverkehr nicht blendet. Wie der Gesetzgeber die Einhaltung des Gesetzes sicherstellt, bleibt abzuwarten. Ein Hersteller hat bereits eine Lösung gefunden, wie der Scheinwerfer einfach blendfrei eingestellt werden kann. Hier gibt es aber sicher noch Entwicklungspotenzial. Wir sind gespannt, würden aber als passionierte Fahrradfahrer nicht mehr gerne auf das bessere Licht verzichten.

      • gebe Jan Gathman recht: bin 75, habe in der Fahrschule vor fast 60 Jahren gelernt, wie man Scheinwerfer einstellt, und das ist bei Autos, Motorrädern und Fahrrädern seit jeher gleich: für den Gegenverkehr blendfrei. Der Gesetzgeber hat sich leider noch nicht auf die neue Fahhrradsituation eingestellt: die Zustände der fahrradwege sind überwiegend katatstrophal, und eine (jährliche) Überprüfung der Lichtanlage durch einen Fahrradhändler müsste längst obligatorisch sein. Genauso wie das Verot für einseitige Radwege außerhalb von Ortschaften – beides führt zu gefährlichen Blend-Situationen (siehe oben)

  2. HABE EIN PUCH MAXI BJ 1984 UND 1982 MIT 6 VOLT LICHTANLAGE HABE ZUR ZEIT EINEN 30LUX SCHEINWERFER AM MOFA UND ES FUNKTIONIERT HABE VON BUSCH UND MÜLLER EINEN SCHEINWERFER MIT DER 164/60E7….UND DEN PRÜFZEICHEN E1 014416 : WAS IST DAS FÜR EIN SCHEINWERFER UND WIE VIEL LUX HAT ER UND IST ER GENEMIGT FÜR BIS 45 KM GEEIGNET BITTE UM EIN E-MAI GRUSS AUS KÄRNTEN

  3. Ein paar Kommentare:
    1. Linksseitige Radwege müssten ein Zusatzschild erhalten, dass ihre Benutzung bei Dunkelheit nicht gestattet ist. Die Blendung durch das asymmetrische Abblendlichtder PKW ist inakzeptabel.

    2. Die Lupine SL A7 ist ja schon recht nett. Ihr fehlen aber 2 Dinge: (a) asymmetrisches Abblendlicht. Am rechten Rand fehlt der lange Finger um Hinternisse am Rand rechtzeitig zu erkennen. (b) Nahausleuchtung rechts und links. Gerade auf kurvigen Strassen ist das absolut notwendig.
    Moderne Autolampen zeigen, dass beides auch mit einem Reflektor (H7 Lampen) möglich ist. Der Finger reicht ca. 250 Meter weit. Die Nahausleuchtung umfaßt 180 Grad und reicht rund 25 Meter rechts und links.

    3. Fast alle Fahrradlampen haben keine Dreipunkt-Aufhängung, leider auch die Lupine. Man kann die Hell-Dunkel-Grenze so gut einstellen wie man will – eine Passage mit Kopfsteinpflaster oder ein großes Schlagloch und die Justierung ist dahin. entweder beleuchtet man dann den Fußboden oder den Himmel > starke Blendung.

    • Da gebe ich Ihnen in Punkt 1 recht, zumindest, was die Blendung angeht. Weiterfahren ist je nach Weg bei entgegenkommenden Autos gefahrlos nicht möglich. Allerdings würde ich die Entscheidung den einzelnen Radfahrern überlassen. Man kann auch kurz anhalten, wenn nicht viel Verkehr besteht. Zum Vergleich mit den Autolampen: Autos besitzen zwei Lichtquellen, die ohnehin eine weit bessere Gestaltung des Lichtbildes ermöglichen und überdies das räumliche Erkennen vereinfachen. Vielleicht wird man beim Fahrradlicht in Zukunft auch in diese Richtung denken…

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